Und? Hat’s xmeckt? – der vegane Imbiss Xond in Stuttgart

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(Air Pommes, 3,80 €, mit viel Luft nach oben)

„Zwanglos, bei Einheimischen beliebt, heute geöffnet 11.00-1.00 Uhr“ antwortet Google, wenn man Google fragt, was Xond ist. Auf Nachfrage – really? bei Einheimischen beliebt?? – gibt Google allerdings klein bei und spuckt Rezensionen aus, die eher weniger auf Beliebtheit schliessen lassen und eine Durchschnittsnote, mieser als die von Mario Götze am Sonntag.

Man könnte jetzt eine Menge Sparwitzle abfeuern, von wegen Xond ist in aller Munde
oder sich fragen, ob die Vorschusslorbeeren vegan waren
oder sich fragen, warum ein Imbiss so hohe Wellen schlĂ€gt. Aber die Antwort ist glaub klar: wen jemand den Mund sehr sehr voll nimmt, muss er sich halt dran messen lassen, was da raus kommt.

Letzten Endes ist ja nix Wildes passiert: jemand hat einen Imbiss eröffnet. Punkt. Aber halt nicht irgendjemand, sondern Yogi BĂ€r. Guru der Glutenfreien und FĂŒrst der Fleischlosen. Ein Mann, der Tiere so doll lieb hat, dass sie eines nach ihm benannt haben.

Das letzte Mal, dass derartige „Prominenz“ in Stuttgart einen Laden aufgemacht hat, waren das Freddi Bobic und Gerhard Poschner mit einer American Sportsbar namens „Freddy & Po’s“ – und was dabei rauskommt, wenn Freddi Bobic mitmischt, wissen wir ja alle und wĂŒnschen wir keinem.

Deshalb muss und kann ein Besuch im Xond ja vielleicht sogar ohne BĂ€r-Bashing stattfinden und ohne die unnötige Mimimi-Diskussion Doofe Fleischmenschen/Blöde Veganer. So, dass vielleicht jeder das isst, was er mag und vor sich vertreten kann und dann stirbt, wenn’s soweit ist. Wann genau, das bestimmt ja zum GlĂŒck kein Musikmanager, sondern der andere liebe Gott.

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Kritik muss sich das Xond dann aber doch gefallen lassen. Wobei, „mĂŒssen“ ist ein hartes Wort – irgendwo auf facebook gibt’s glaube ich auch einen Kritik-aus-Schalter, an den die Betreiber wohl versehentlich gekommen sind, wenn man den Kommentaren jenseits der Xond facebook Seite glauben kann.

Über die AtmosphĂ€re ist eigentlich schon alles gesagt. „Werkzeugkeller, McFit, Sadomaso-Studio“. Die Möbel sprechen glaub fĂŒr sich. Oder dagegen. Vielleicht gibt’s ja sogar Menschen, die das hĂŒbsch finden. Die fĂŒhlen sich dann aber wahrscheinlich auch im „PĂ©tit Bistro“ an der Shell-Tanke wohl.

Bei meinem Besuch kam aus den Lautsprechern Punkrock, als hĂ€tte der Vormieter Ratzer ein paar Platten vergessen, aber okay. Letztendes muss man der Atmo, der Inneneinrichtung und der Außendarstellung aber attestieren, dass zumindest mal alles xonsequent ist: der Laden heißt Xond, die Produkte Xondwich, Vuggets, Broxs oder Air Pommes – fehlt eigentlich nur noch Kohx – und das ist die Werbung:

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Schade. Man wird das dumpfe GefĂŒhl nicht los, dass da vielleicht einer gar nicht so Bock auf kochen hat, sondern sich ein bisschen viel auf Systemgastronomiemessen aufgehalten hat. Es riecht nach Konzept und schmeckt nach Imbiss. Und ich weiß nicht, ob das reicht.

Vielleicht darf man aber von einem Laden, der veganes Fastfood anbietet, auch nicht zu viel erwarten. Nur weil sein Vater Missionar ist.  Und der Laden Xond heißt. Im Kochlöffel hat damals ja auch niemand ernsthaft geglaubt, dass die Currywurst laufend umgerĂŒhrt wird.

Neulich meinte jemand: wenn du gescheit vegan essen willst, musst du zu Körle & Adam nach Feuerbach. Aber das ist natĂŒrlich fies. Das eine ein Restaurant, das andere ein Imbiss. Als wĂŒrde man Kamut-Spaghetti mit frischen Pfifferlingen mit Vuggets vergleichen oder Äpfel mit Birnen.

Letztenendes bleibt die Frage: braucht’s eine vegane Imbissbude? Antwort: ja, warum nicht? Aber muss dieser vegane Imbiss wirklich das Essen von nebenan simulieren, indem er alles Tierische weglĂ€sst? Ich bin mir da nicht so sicher.

Ich hab mich schon auf dem Veggie-Street-Day extrem gewundert, warum wir jetzt plötzlich ‚veganen Döner“ essen sollen. Das Geile am vegetarisch oder vegan leben ist doch, dass man eben keinen Döner mehr essen muss. Aus GemĂŒse Fleischgerichte nachbasteln halte ich fĂŒr das grĂ¶ĂŸte MissverstĂ€ndnis dieser ganzen Szene.

Ich werde doch einen fleischlosen Burger immer mit einem fleischigen vergleichen und wenn’s doof lĂ€uft, verlieren. Und damit die Chance verpassen, nicht nur die Zutaten zu Ă€ndern sondern vor allem die Essgewohnheiten.

In Zeiten von gut gedachten und gemachten LĂ€den wie Hans im GlĂŒck & Co. könnte ich mir vorstellen, dass all das fĂŒr die Leute, die eine gute Idee crowdfunden wollten und jetzt einen Schnellimbiss bekommen haben, vielleicht zu wenig ist?

Die hĂ€ufigste Meinung, die ich bisher von wohlwollenden Menschen und solchen, die dort Geld investiert und Essengutscheine bekommen haben, gehört habe, war dementsprechend: So schlimm ist’s nicht. Aber das sagen die Leute von Axl Rose bei AC/DC auch.

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(Die Leute vom nanu nana haben angerufen: sie wollen ihre Deko zurĂŒck)

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49 Comments

  1. says: Tino Bierwirth

    „Aber muss dieser vegane Imbiss wirklich das Essen von nebenan simulieren, indem er alles Tierische weglĂ€sst? Ich bin mir da nicht so sicher.“

    Meine Worte. Man kann so viele sachen mit GemĂŒse machen? Wieso nicht eigene Gerichte. Chili sin carne, ich bitte euch.

  2. says: jaytext

    das, was xond verspricht, halten andere – nur ein paar schritte weiter: im super-jami.de gibt’s sehr sehr leckeres essen. vegan.

  3. says: Kollege Geiger

    Wir sind ja keine Gastrotester und Geschmack ist Geschmacksache. Ich fand’s nicht gut und zu teuer, andere sind begeistert. Einig sind sich alle aber, dass die StĂŒhle beknackt sind 😉

  4. says: Moritz

    Ich war auch letztens da. Zwei Burger, eine Portion Pommes, ein Tee aus dem Tetrapak, eine Mate und Cappuccino plus Espresso.
    30€. Puh.
    Mit solchen Preisen muss man sich halt auch qualitativ in einer anderen Preisklasse messen lassen.
    Der eine Burger war total verkohlt. Wurde dann aber murrend(!!) zurĂŒck genommen. Zum nĂ€chsten kam dann die „Entschuldigung“.
    „Das Rote Beete Patty verbrennt halt total leicht.. Weil das so karamellisiert… “ Gut. Dann wisst ihr ja offensichtlich schon wo das Problem liegt und dass man da besser aufpassen sollte. Und wenn es einem trotzdem verbrennt auch erkennen und es eben nicht raus geben…
    Pommes bei uns auch eher nicht so geil. Obwohl frisch. Einfach ein doofes System dieses Airfry.
    Bei einem Burger in der Preisklasse sollte auch richtig geil Salat und ne gute Tomate drauf sein. Salat wĂ€re in nem Royal TS vermutlich ĂŒppiger ausgefallen. Die Tomate war total geschmacksneutral.
    Jetzt hab ich noch 30€ Gutscheine hier rumfahren und eher semi Bock da nochmal hin zu gehen. NĂ€chstes mal lieber wieder zum VeggieVoodoo.

    Zu guter letzt hat man einem ja immer erzĂ€hlt, dass in der Gastronomie Fleisch und Aufwand die Preise treiben. Hier gabs fleischfreies Convenience Futter aus eher gĂŒnstigen Zutaten. Eine Ausnahme bildet vllt der Kaffe.
    FĂŒr das gebotene aber am ende einfach deutlich zu Teuer.

  5. says: Bruder

    Ein herrlicher Text. Weltklasse !!! Man echt, da krieg ich TrĂ€nen vor Lachen …
    Einladend ist bei den Bildern fĂŒr mich gar nichts.
    Da fehlt der Feingeist.

  6. says: Daniel

    > jaytext
    > Dienstag, 14. Juni 2016 um 16:03
    > das, was xond verspricht, halten andere – nur ein paar schritte weiter: im super-jami.de gibt’s
    > sehr sehr leckeres essen. vegan.
    .
    am tierisches-essen-simulieren-syndrom leiden die dort aber auch („rĂŒhrei-alternative“, „chili sin carne“). aber ist sonst echt lecker dort (tagesessen!)

  7. says: Andreas

    Ich habe mir auch selbst ein Bild gemacht und war dort. Es ist nicht meine Art schlechte Bewertungen öffentlich zu posten. Deshalb hinterließ ich einen Kommentar auf der XOND Facebookseite. Auf der XOND.rocks gibt es ja keine Möglichkeit. Mein Text war ca. 15 Minuten online und wurde dann gelöscht und ich gesperrt. Das ist dort und auf LĂ€skers Seite gĂ€ngige Praxis, dort und nur dort….deshalb gibt es nun eine Bewertung auf Google. Jede andere gastronomische Einrichtung, jedenfalls die, die es ernst meint, stellt sich der Kritik. Es gibt teilweise spezielles Personal um Bewertungen zu bearbeiten. Nicht so bei LĂ€sker und Konsorten. Entweder sie stehen bereits mit dem RĂŒcken an der Wand oder der potentielle Kunde interessiert sie einfach nicht. Ersteres kann man nur vermuten, zweiteres wird von einem mehr als zweifelhaftem AushĂ€ngeschild dieses Unternehmens tagtĂ€glich bewiesen.

  8. says: Jörg Hahlbohm

    Ich war da und es war einfach nur Ekelfrass.

    Labberige, kalte Pommes und der Burger hat bitter geschmeckt.

    Der Kaffee ging so, ein billiger aus dem Supermarkt schmeckt frisch gebrĂŒht aber deutlich besser.

    Nochmal – nein.

  9. says: Micha

    Wie auch bei den trendigen Burger LĂ€den wundere ich mich immer, mit welcher GleichgĂŒltigkeit teilweise gekocht wird. Dabei ist doch die wichtigste Zutat fĂŒr ein leckeres Essen, ob mit Fleisch oder vegan, die Leidenschaft des Koches!

    Vielleicht hĂ€ngt das auch von der Kundschaft ab, der es wichtiger ist, woher die auf der Zutatenliste deklarierte Briese Muskatnuss kommt, als ob es einfach nur schmeckt. Und LĂ€den wie Vapiano, Hans im GlĂŒck & Co. „laufen“ ja ganz toll …

    Wird Zeit, dass ich das Xond und deren veganen Burger auch endlich mal teste.
    Oder besser nicht!?

  10. says: Leser

    BTW ich habe mir mal von einer Veganerin erklĂ€ren lassen woran der Reiz an „simulierten Fleischgerichten“ besteht. Und zwar mögen auch Veganer theoretisch den Geschmack eines „echten“ Burgers oder einer Curry Wurst. Sie lehnen nur aus verschiedenen GrĂŒnden den Konsum von Fleisch ab. Gibt es solche Gerichte eben auch als fleischlose alternative isst man das gerne…. naja das war halt die ErklĂ€rung 🙂

  11. says: Herr Cut

    Ja das glaube ich sogar das man als Veganer Bock auf Fleisch hat. Das komische ist daran aber dass Veganer ja meinen sie sind die besseren (gesĂŒnderen und ĂŒberlegeren) Menschen weil sie das tun. Das aber Soja der letzte Mist ist, diese KĂ€seimitate nur Pflanzenfett mit Verdicker und GeschmacksverstĂ€rkern sind etc., wird da ganz gerne mal unter den Tisch gekehrt.
    Was vor ein paar Jahren ein Skandal war das auf Pizzas AnalogkĂ€se ist. Nun hat man eine neue Zielgruppe gefunden und verkauft das selbe Gemisch als veganes etwas fĂŒr das 10 Fache an Kohle.
    Man kann doch aus GemĂŒse, Blumen und GewĂŒrzen so viel geiles und gesundes Zeug machen.
    Xond, mach ich lieber einen Bogen drum herum weil ich dem FĂŒhrerveganer keinen einzigen Cent geben möchte.

  12. says: Thorsten W.

    Ich seh das differnziert… eine vegane Bratente oder vegane LandjĂ€ger brauche ich auch nicht. Aber wer sagt dass z.B. ein Burger ĂŒber das Fleisch definiert wird? Es sind halt zwei Brötchen mit nem Patty und Zeug dazwischen.

    Und manche Zubereitungsformen von Nahrungsmitteln machen halt einfach Sinn, egal ob mit Fleisch oder nicht – BĂ€llchenform, WĂŒrstchenform, von mir aus Schnitzelform oder halt geschnetztelt mit Bohnen als „Chili“. Irgendwie muss man sein Tofu oder Soja – wenn man das isst – ja zubereiten.

    Ob jemand der vegetarisch/vegan lebt den Geschmack von Fleisch braucht bezweifle ich… bei mir hat das mit den Jahren eher abgenommen.

  13. says: Thorsten W.

    „Das komische ist daran aber dass Veganer ja meinen sie sind die besseren (gesĂŒnderen und ĂŒberlegeren) Menschen weil sie das tun.“

    Ja. Alle.

    Und bei Soja ist vor allem der Soja Mist, der in Europa an KĂŒhe verfĂŒttert wird, die dann wiederum zu Fleisch verarbeitet werden.

  14. says: Boomin Granny

    Der „FĂŒhrerveganer“. Haha. Großartig.

    Der Burger schmeckt exakt wie bei McDonalds. Und der rote ist besser als der grĂŒne.

  15. says: Leser

    Also den Veganer den ich kenne geht es nicht darum gesĂŒnder zu Leben sondern darum sich dem Fleischkonsum und allen damit Verbunden MissstĂ€nde zu entziehen…. die sagen sich einfach, hey da mach ich nicht mehr mit. Ich konsumiere keine tierischen Produkte mehr. Menschen die aus gesundheitlichen GrĂŒnden Veganer werden haben das Prinzip nicht verstanden. Vegan muss nicht gesĂŒnder sein, es kann auch schnell Mangelerscheinungen geben. Also ich persönlich esse gerne Fleisch aber das was da hinter dem Veganismus steht macht durchaus sinn.

  16. says: Herr Cut

    Das dir KĂŒhe auch Soja bekommen wusste ich bis dato nicht. Dachte die sind hauptsĂ€chlich auf Mais. Naja wie dem auch sei, sie sind auf jeden Fall nicht auf Gras, was sie eigentlich sein sollten.
    Und verallgemeinern tun wir ja alle gerne. Das nicht alle Veganer so sind ist ja klar. Aber ich kenne vielleicht 4-5 Veganer nÀher und alle sind ziemlich militant in ihrer Einstellung.
    Schreibe ich eigentlich Veganer immer falsch, oder ist der Trend so hype das sogar mein Rechtschreibassistent das noch nicht kennt 😉
    Spaß, soll jeder essen was ihm schmeckt und Freude bereitet. Die Freude kommt oft viel zu kurz bei dem ganzen „was an unserer Nahrung alles richtig oder falsch ist“.
    Was ich aber trotzdem nicht verstehe ist diese Tofu/Soja Pampe. Weil eigentlich wird das ja nur als Masse genommen um ein Transportmittel fĂŒr seine Geschmacksstoffe zu transportieren?! Oder verstehe ich das falsch?
    Und, die Veganer hÀtten bestimmt einen besseren Ruf ohne das BÀrchen.

  17. says: Herr Cut

    Das mit den Tieren verstehe ich zu 100%. *truewords
    Aber die Tiere sind das Eine, die Umwelt das Andere. Und gerade bei der Umwelt scheiden sich dann ganz schnell die Geister. Weil in Urlaub/geschĂ€ftlich fliegen, in der Stadt ein Auto zu nutzen, MĂŒll etc gehören da auch dazu meiner Meinung nach. Und da predigen viele Wasser, saufen aber Wein.

  18. says: Roman Mergenthaler

    Sehr guter Artikel der sich exakt mit den Bewertungen deckt, die viele andere (z.B. auch das Stadtmagazin Prinz) abgegeben haben und die nichts mit der schönzensierten 5-Sterne-RealitĂ€t von Herrn LĂ€sker zu tun haben. Dazu noch ein Hinweis an den Autor; Auf Herrn LĂ€sker herumzureiten ist ein bisschen unfair – denn er hat lediglich die Funktion des GrĂŒĂŸaugustes, xonst nix! Die Imbissbude gehört Gabriele LĂ€sker und Kai Binder lt. Handelsregister.

  19. says: Andreas

    @Roman Mergenthaler

    Es wĂŒrde doch niemand wagen auf dem BĂ€rchen rumzureiten. Das wĂŒrde sein zerbrechliches GemĂŒt doch gar nicht aushalten. Das mag er nĂ€mlich gar nicht. Andere als Spinner, Idioten, ….. (FĂ€kalsprache verkneife ich mir im Gegensatz zur selbst ernannten Gottheit) zu bezeichnen, geht ihm wiederum leicht von der Hand. Als GrĂŒĂŸaugust kommt er im Grunde nur fĂŒr zwei RĂ€ume in dieser LokalitĂ€t in Frage und die sind nach Geschlechtern getrennt.

    Er lebt halt ganz nach einem alten schwedischen Kinderbuch:

    2 x 3 macht 4
    Widdewiddewitt und Drei macht Neune !!
    Ich mach‘ mir die Welt
    Widdewidde wie sie mir gefĂ€llt ….

  20. says: MartinTriker

    Immerhin hat diese Bude erreicht, daß hier ĂŒber veganes Essen diskutiert wird, weniger ĂŒber die Bude 😉

    Wieviele Veganer ich kenne weiß ich ĂŒbrigens gar nicht. Wissen tue ich es nur von 2, von Thorsten und ner anderen Bloggerin. Beide beschĂ€ftigen sich vegan-typisch mehr mit ihrem Essen als andere, und veröffentlichen ab und zu mal Rezepte. That’s all.

    Ach, und mein letzter Burger war vor Jahren vom Burger King. Vor dem Skandal. Pommes: Hauptsache nicht die laschen vom Mac. Aber zum Xond latsch ich jetzt nicht extra hin.

  21. says: Marius

    Wenn man sich das Logodesign und die Inneneinrichtung ansieht… find ich alles eher semi-professionell.
    Wundert mich deshalb nicht, dass auch das Essen eher semi-professionell ist.

  22. says: ChrisK

    Apropos Semi-Professionell. Weiss jemand in der Schwarmintelligenz, welchen Background die FĂŒhrungsmanschaft des Xond hat. BĂ€r ist klar. Aber die anderen? Irgendwas mit Gastro oder System dabei? Oder Seiteneinsteiger im Sinne von „Wer nix wird, wird Wirt“ und „Zuhause kann ich ganz gut kochen, da wird der Rest nicht so schwer sein“?

  23. says: ChrisK

    Ok, danke. Wer lesen kann und so weiter… Auch wenn man dann dazu anmerken muss, bei beiden stand Beverage und nicht Food im Mittelpunkt. Überspitzt gesagt, Nachtclub ist nicht Sternegastro. Soll keine Kritik sein, aber man sollte sich auch nicht wundern, wenn es Startschwierigkeiten gibt.

  24. says: Flo

    Stichwort Soja…

    Der Großteil wird tatsĂ€chlich fĂŒr Futtermittel angebaut. Auf Farmen, die auf geraubten (von Kleinbauern, die dann erstmal ohne alles da stehen) Land stehen – gerne in afrikanischen Staaten. Dann einmal um die Welt zum Tier, dann wieder einmal um die Welt zum Rewe, wo es den Kilosack Hack dann fĂŒr 2,99€ gibt. Es geht also nicht nur um die „armen Tiere“. Die Umwelt wird durch Fleischkonsum einfach hart gefickt, von dem sozialen Abfuck mal ganz zu schweigen.

    „Tofu/Soja Pampe“ – Das bitte mal einem Japaner ins Gesicht sagen 😀

  25. says: mara

    Gastro-Erfahrungen? Ja nun. Der Herr BĂ€r hatte mal zusammen mit anderen das „pilum“ in Stuttgart (Speisen und GetrĂ€nke, das Lokal hat ĂŒberlebt). Dazu nur folgendes:

    Der PĂ€chter, der nach ihm ĂŒbernahm, formulierte das im Interview mit den Stuttgart Nachrichten (2005) wie folgt: „Die VorgĂ€nger, sagt der neue PĂ€chter Alexander Wilhelm vorsichtig, hĂ€tten vielleicht zu wenig von Gastronomie verstanden. Damals saß noch Andreas „BĂ€r“ LĂ€sker mit im Boot, der Manager der Fantastischen Vier. “

    Im Xond-Boot sitzt er jedenfalls nicht. Zumindest nicht offiziell, d.h. laut Eintragung der diversen Xond-Gesellschaften im Handelsregister Stuttgart.

  26. says: hirnsalat

    @Flo Du verfolgst ja schon die richtigen Gedanken aber da musst du dich wohl nochmal ein bisschen einlesen!!1!elf!!

  27. says: Andreas

    Ich habe die LĂ€sker Seite noch einige Zeit verfolgt. Wenn ihr ins XOND geht, egal ob sie her es gut oder schlecht findet, sollte euch klar sein, dass ihr damit einen Typen unterstĂŒtzt, der alles löscht und jeden sperrt, der nur irgendeine Form von Kritik Ă€ußert. Äußerungen von ihm sind teilweise völlig unter der GĂŒrtellinie, beleidigend und diskriminierend.
    Wie ernst er es mit dem Laden nimmt, erkennt man am besten daran, dass er quasi direkt nach Eröffnung (mit der GF) in Urlaub gefahren ist. Jeder der Erfahrung in der Gastronomie hat, weiß, dass das ein Ding der Unmöglichkeit ist. Aber das muss er selbst wissen.

    Jemand der seine Kunden
    a. nicht ernst nimmt
    b. beleidigt
    c. nur als Mittel zum Zweck sieht
    hat Erfolg nicht verdient.

    Wer sich nur mit ergebenen Jasagern umgibt und allen anderen die Chance VerbesserungsvorschlÀge (das ist das was er nur als Kritik erkennt) zu unterbreiten nimmt, wird auch nicht besser werden (können).
    Selbstherrlichkeit hat noch nie zum Erfolg gefĂŒhrt. Aber vielleicht kann er ja ab und zu ein Foto in seiner Galerie verkaufen. Schaut sie euch an und entscheidet selbst, ob er das besser kann als Imbissbude.
    Ich selbst arbeite seit ĂŒber 30 Jahren zuerst in und dann fĂŒr die Gastronomie und behaupte, dass ich zumindest ein klein wenig vom Fach verstehe. Das was dieser Mensch aber als Person abzieht, werden wohl nur seine JĂŒnger verstehen.

  28. says: Ralphschaller48 Schaller

    Interessant finde ich das ich nachdem ich auf der Xond- Seite nachgefragt habe warum Porzellan nicht machbar sei mein Kommentar gelöscht und ich gesperrt wurde.

  29. says: Andreas

    @RalphSchaller

    So ist das mit diesem Typen. Siehe meine Posts. Interessant ist auch die LĂ€sker Facebook Seite. Eine Absonderung von……egal was er gerade in die Finger bekommt. Sperren und Löschen….das kann er perfekt…..aber das scheint auch das einzige zu sein…..was er ĂŒberhaupt kann…….

  30. says: Ralphschaller48 Schaller

    Sehr geehrter B?r L?sker, mimimi mimimi ist keine Antwort auf meine ernst gemeinte Frage nach dem Geschirr.

  31. says: Rainer Mente

    War da. HÀtte ich die Kommentare vorher gelesen, hÀtte ich ein anderes veganes Lokal gewÀhlt.

    Einen derartigen Schlangenfrass haben wir noch nie in einem veganen Laden vorgesetzt bekommen.

    Dazu Unmengen PlastikmĂŒll, der angeblich kompostierbar ist, aber mangels geeigneter Anlagen verbrannt wird. Wurde uns zu Hause klar, nach etwas googeln. Unveganer gehts nimmer.

    Das Personal sieht recht asozial aus und hat Probleme, wenn man mal nach Zutaten fragt.

    Die Pizza kommt aus der TiefkĂŒhltruhe, man glaubts nicht.

    Ich glaube kaum, dass man in Stuttgart noch schlechter essen kann. Das war ein Tiefpunkt ohnegleichen.

    Vegan – forever. Xond – never.

  32. says: ChrisK

    Die einen finden einen gut, die anderen doof. Das ist glaube ich normal. Die Person BĂ€r LĂ€sker polarisiert natĂŒrlich auch. Kommentare wie mimimimi machen es einem dabei nicht einfach. Mal sehen, ob sich Xond einen BĂ€rendienst (Schenkelklopfer) erwiesen hat, diese Galionsfigur zu nehmen. Vor allem mit einem so profunden Wissen an Selbstdarstellung und Kommunikation. Xond = BĂ€r. GlĂŒcklicher wĂ€re vielleicht etwas anderes…

  33. says: Patze

    Boah… ich wollte eigentlich nie was zu diesem Thema sagen, aber ich denke bei manchen Veganern ist es wie bei Rauchern… Vorher Kettenrauchen und jetzt militanter Nichtraucher und jeden verfluchen der eine Zigarette raucht… so kommt es mir auch bei einigen Veganer vor… bekehren, besserwissen, verfluchen und mit Steine schmeissen… aber vor ein paar Tagen noch nen Bollen Fleisch gegessen haben hehe …:-D

    ach ja… ich esse seit 26 Jahren keine Fleisch… bin aber nur Vegetarierer… aber das schon seit ich 18 Jahre bin… damals war man da noch ein richtiger Alien… Aber heut zutage muß man sich doch wegen so was nicht mehr stĂ€ndig streiten und versuchen die Leute zu bekehren…

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