Stuttgart wird Foodsharing-Stadt

Bild: Raupe Nimmersatt

Einstimmiger Gemeinderatsbeschluss: Stuttgart hat die sogenannte Motiviationserkl√§rung der „foodsharing-St√§dte“ unterschreiben. Diese bundesweite Bewegung f√∂rdert den bewussten Umgang mit Lebensmittel und die Kooperation mit lokalenpolitischen Akteuren. In Stuttgart ist das Thema z.B. dank der Raupe Immersatt am H√∂lderlinplatz (noch) st√§rker ins Blickfeld ger√ľckt. Der Verein erh√§lt von der „Landeshauptstadt Stuttgart eine institutionelle F√∂rderung f√ľr den Betrieb und zur Weiterentwicklung des Foodsharing- Konzeptes“, wurde nun ebenfalls verk√ľndet.

Stuttgart ist die erste deutsche Gro√üstadt, die diesem Netzwerk beitritt und ist „ein Dankesch√∂n an die Ehrenamtlichen, die sich schon lange gegen die Verschwendung von Lebensmitteln einsetzen.“ Aufgrund jener konnte in den letzten Jahren 912.000 Kilogramm Lebensmittel vor dem M√ľlleimer gerettet werden. Mehr hier oder unten

Wichtiger Beitrag zum Klimaschutz: Stuttgart wird Foodsharing-Stadt

Stuttgart setzt ein klares Zeichen gegen die Verschwendung von Lebensmitteln und wird Foodsharing-Stadt. Der Gemeinderat hat am Freitag einstimmig beschlossen, die Motivationserkl√§rung der ‚Äěfoodsharing-St√§dte‚Äú zu unterschreiben. Die foodsharing-St√§dte sind eine bundesweite Bewegung, die den bewussten Umgang mit Lebensmitteln und die Zusammenarbeit mit lokalpolitischen Akteuren f√∂rdern. Die Landeshauptstadt ist damit die erste deutsche Gro√üstadt in diesem Netzwerk.

Sabine Weick, Koordinatorin f√ľr klimafreundliche Ern√§hrung bei der Landeshauptstadt Stuttgart, sagte: ‚ÄěDer aktuelle Beschluss ist ein wichtiges Zeichen an die Stadtgesellschaft und ein Dankesch√∂n an die Ehrenamtlichen, die sich schon lange gegen die Verschwendung von Lebensmitteln einsetzen. Lebensmittel, die noch genie√übar sind, d√ľrfen nicht in der Tonne landen. Landwirtinnen und Landwirte haben viel M√ľhe und Zeit investiert. Zudem steckt hinter jedem Produkt der Einsatz von Energie, Wasser und Geld sowie ausgesto√üene Treibhausgase. Die Foodwaste-Reduktion ist daher auch ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz.‚Äú

Hintergrund

Die Stuttgarter Foodsharing-Gemeinschaft engagiert sich seit Jahren gegen die Verschwendung von Nahrungsmitteln. Ziel ist es, noch genie√übare Lebensmittel kostenlos an Menschen zu verteilen. So konnten bisher in Stuttgart mehr als 912.000 Kilogramm Lebensmittel gerettet werden. Im Stadtgebiet gibt es √ľber 150 aktive Kooperationen mit B√§ckereien, Superm√§rkten, M√§rkten und Restaurants, die √ľbrig gebliebenes Essen spenden.

Einen Treffpunkt f√ľr die Community und f√ľr alle Menschen dar√ľber hinaus bietet Deutschlands erstes Foodsharing-Caf√© namens Raupe Immersatt, das 2019 am H√∂lderlinplatz in Stuttgart- West er√∂ffnet wurde. Der Verein Raupe Immersatt erh√§lt von der Landeshauptstadt Stuttgart eine institutionelle F√∂rderung f√ľr den Betrieb und zur Weiterentwicklung des Foodsharing- Konzeptes.

Landeshauptstadt Stuttgart wird Foodsharing-Stadt. Lisa Kr√ľger (Stadt Stuttgart, Stabsstelle Klimaschutz), Sabrina Bell (foodsharing Stuttgart), Jan Kohlmeyer (Stadt Stuttgart, Leitung Stabsstelle Klimaschutz) und Sabine Weick (Stadt Stuttgart, Stabsstelle Klimaschutz) mit unterschriebener Motivationserkl√§rung. Foto/Rechte: LHS.

Leave a comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert