Bäckerei Hafendörfer: Café Chamäleon hört Ende März auf

Das Café-Mobiliar ist schon ausgeräumt, die sogenannte Gerüchteküche beginnt zu brodeln, was das zukünftig passieren wird, aber was zunächst passiert ist Fakt: Die Bäckerei Hafendörfer verlässt nach 30 Jahren seine Filiale in der Eberhardstraße, auch bekannt unter dem Namen Café Chamäleon ft. Mittagstisch und Kaffee & Kuchen. Bis spätestens 31. März ist Schluss, sagt der Zettel an der Türe. Der Mietvertrag läuft aus und wird nicht mehr verlängert.

Die Gründe dafür sind vielfältig: Corona, Home-Office, Bäckerei-Handwerk sowieso schwierig und vom Aussterben bedroht, kein Nachwuchs in Sicht, zu teure Mieten in der Stadt, die sich die Mitarbeiter*innen nicht leisten können (darüber mal bitte kurz auf allen Levels nachdenken), steigende Rohstoffkosten, und so weiter, erklärt Falk Hafendörfer gegenüber der StZ.

Das Hafendörfer-Stammhaus im Heusteigviertel und die Filiale im Stöckach sind weiterhin geöffnet.

3 Comments

  • giano sagt:

    Das ist echt so merkwürdig und für Außenstehende wie mich nicht verständlich: Das Café war doch immer voll, Qualität war top, der Mittagstisch gut angenommen und die Stimmung im Gegensatz zur Filiale im HSV fast euphorisch positiv…. die letzten beiden Jahre war ja schon die Außengastronomie weg und innen der Sitzbereich gesperrt selbst als alle anderen schon wieder geöffnet hatten. Das war fast wie ein Sterben mit Ansage.

  • martin sagt:

    Ich mag dein Stimmungsvergleich zur Filiale im HSV 🙂

  • alexander köpf sagt:

    seufz

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