Michel Majerus-Ausstellung: Skateboard Rampe auf dem Schlossplatz kommt

Nach einer monatelangen H├Ąngepartie (ein Wort wie „Hexenkessel“) wird im Rahmen der aktuellen Michel Majerus-Ausstellung im Kunstmuseum dessen Installation ÔÇ×if we are dead, so it isÔÇť┬áauf dem Schlossplatz aufgebaut. Die 46 auf 10 Meter gro├če Rampe┬ásetzt man planm├Ąssig auf den Eisbahn-Memorial-Place und darf ganz im Sinne des K├╝nstlers beskatet werden.

Der Zeitplan ist nun ebenfalls – im Gegensatz zu urspr├╝nglichen Planung ab Mitte Februar – sehr Skater-freundlich: Das Monster steht vom 18. M├Ąrz bis 20. Mai auf dem Schlossplatz. K├Ânnte theoretisch ein netter Fr├╝hlings-Hangout werden.

Neben den Sponsoren, der Kunstmuseum-Direktorin Ulrike Groos, der Kulturb├╝rgermeisterin Susanne Eisenmann hat sich laut StZ auch der OB um das Projekt bem├╝ht. Der Schlossplatz ist landeseigene Fl├Ąche und f├Ąllt in die Zust├Ąndigkeit von Finanzminister Nils Schmid. Das Ministerium hat die Tage gr├╝nes Licht gegeben. 

Michel Majerus hat an der Kunstakademie Stuttgart studiert und kam 2002 bei einem Flugzeugungl├╝ck ums Leben. Die Rampe wurde erstmals 2000 in K├Âln aufgestellt. Die Mitarbeiter von damals sollen die Anlage – unter einem Zelt – bemalen. „Auf der Rampe tauchen viele Motive auf, die Majerus oft aufgegriffen hat: Logos, Farbkreise und Spiralen, auch eine zerknautschte Gummib├Ąrent├╝te“, schreibt die StZ heute. Ein Skaterampenbauer baut den Koloss. Man rechnet mit Kosten von ├╝ber 100.000 Euro.

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