Rocker zieht ins Filmhaus

Das Rocker33 gab vorhin offiziell per Facebook bekannt, dass man ab Januar, wie einige andere H7 Mieter ins Filmhaus in die Friedrichstra├če zieht. Welche R├Ąume (Kinosaal, Club Bett etc.) man letztendlich nutzt, wird nicht gesagt. Heute morgen ging jedenfalls ebenfalls eine Pressemitteilung rum, dass das Bett am 30.12. schlie├čen muss. 

Liebe Freunde! In den vergangen Tagen haben wir alles versucht, die seit dem 06. Dezember kommunizierte endg├╝ltige R├Ąumung des H7 zum Jahresende abzuwenden und f├╝r eine angemessene Auszugsfrist zu werben. Leider vergeblich. Mit uns sind ├╝ber 150 Mieter des H7 von der pl├Âtzlichen K├╝ndigung betroffen. Einige konnten kurzfristig eine neue Bleibe finden, andere sind noch auf der Suche.

Alle Unternehmer trifft der bevorstehende Umzug kurz vor Weihnachten sehr hart. Manche sind in ihrer Existenz bedroht. Eine Initiative der H7-Mieter wurde gegr├╝ndet, wir haben uns an die Presse gewandt und durch andere Aktionen auf unsere Situation aufmerksam gemacht. Es ging uns nie darum an die Hand genommen zu werden und neue R├Ąumlichkeiten zum verg├╝nstigten Mietzins auf dem Silbertablett pr├Ąsentiert zu bekommen. Wir wollten einfach nur, dass unsere Arbeit ernst genommen wird und wir eine ordentliche K├╝ndigungsfrist erhalten, die uns einen geregelten Auszug zum einen und seri├Âses Wirtschaften zum anderen erlaubt. Mehr nicht!

Bedanken m├Âchten wir uns an dieser Stelle bei Herrn Dr. Stefan Kaufmann (MdB), der versucht hat, eine Duldung der Mieter im H7 ├╝ber den 31.12. hinaus zu erreichen, und bei der Wirtschaftsf├Ârderung der Stadt Stuttgart.

Drei Monate fr├╝her als urspr├╝nglich von uns geplant werden wir ab Januar mit dem Rocker 33 in das ehemalige Filmhaus an der Friedrichstra├če ziehen.

Happy End zu Weihnachten? Keinesfalls. Nach wie vor gilt: Ein Projekt wie den Club Rocker 33 kann man nicht von heute auf morgen in eine andere Location transferieren. Ohne Not ÔÇô so finden wir ÔÇô hat man uns mit der pl├Âtzlichen K├╝ndigung in eine sehr prek├Ąre Lage gebracht. Noch heute kann von einer vern├╝nftigen Kommunikation keine Rede sein. Respektvoller Umgang miteinander sieht anders aus.

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