Live-Schaltung in die Innenstadt

Außenreporter Patrice Grad spamt mich gerade mit Fotos von demonstrierenden Schülern und Studenten voll. Findet er wohl cool.

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Herr Grad, sie stehen gerade live Vorort am Rotebühlplatz. Die Verbindung ist ziemlich schlecht, aber wie geht es ihrer Luftmatratzentasche?

Danke der Nachfrage, ausgezeichneter Zustand!

Herr Grad, konnten sie schon in Erfahrung bringen, was dieser gewaltbereite Mob mit diesem Aufstand bezwecken will?

Mehr Wurscht aufs Pausenbrot, mehr Wurscht aufs Pausenbrot!

Herr Grad, geht es nicht darum, die Lehrbedingungen an unseren Schulen und Universitäten zu verbessern?

Ja! Bring back the good old Sunkist!

Herr Grad, wir danken ihnen für diesen selbstlosen Einsatz.

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31 Comments

  1. says: Elly

    Die mögen ja für tolle, wichtige Dinge demonstrieren aber die haben mir grad meine schöne sonnige Mittagspause zerbrüllt.
    Sitze schön beim Italiener draussen und ersticke fast an nem Stück Pizzabrot als auf einmal ein grölender Mob um die Ecke biegt. Bei aller liebe zur kostenlosen Bildung und so, aber da hört der Spaß echt auf 😉

  2. says: Schorsch

    ich muss hier mal die fahne für die studenten hoch halten. die bedingungen werden immer miserabler und vor allem die gleichgültigkeit von professoren besonders an fachhochschulen nimmt exponentiell zu. es werden viele kontakte zu unternehmen geknüpft aber immer nur zum vorteil der professoren oder zu deren rufsteigerung

  3. says: martin

    ach ja beschwer dich nicht. hast doch nur comunio im kopf… 😉

    sposs. ist das gerade wirklich so übel? das war heute früh auch der tenor auf swr1. zu meinen bescheidenen diplom-physik grundstudiums zeiten ende 90 war die welt glaub noch so halbwegs in ordnung. zumindest hatte ich das gefühl

  4. says: sheherada

    http://www.f09.uni-stuttgart.de/Stellungnahme.pdf

    http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2074206_0_9223_-studierende-kae mpfen-an-zwei-fronten.html

    http://stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/2068897_0_4180_-bundeswei te-streikwoche-ausgerufen-studenten-wehren-sich.html

    http://www.faz.net/s/Rub1A09F6EF89FE4FD19B3755342A3F509A/Doc~E275C03 F32194442FB542C76ED1BECC0B~ATpl~Ecommon~Scontent.html

    http://www.uni-stuttgart.de/aktuelles/presse/2009/44.html

    http://www.uni-stuttgart.de/aktuelles/presse/2009/44.html

    Es ist nicht beschissen, es ist einfach nur noch traurig, völlig undurchdacht und peinlich.

    Aber in Physik is die Welt glaube ich noch in Ordnung;)

  5. Elly, Elly, Elly. Hoffentlich fühlt sich keiner gestört, wenn du mal für „Pizzabrot für alle“ demonstrierst.

    Weiter so, Schüler und Studenten. Macht ordentlich Lärm für euer Anliegen!

  6. says: Vit

    Oh Martin, könntest du passend dazu nicht nochmal dein grandioses SC Editorial rausgraben, als du die damaligen Studentenproteste mit Mahnwache an der Theo verballhornt hast?

  7. says: Marc

    @ Elly: Das gesundheitliche Risiko von Pizzabrot wird weitgehend unterschätzt – nicht nur wegen der Verschluckgefahr 😉

    Die Schüler und Studenten würden nicht demonstrieren wenn es kalt und veregnet wäre. So sieht die Realität aus. Bei Sonnenschein sich bräunen und rumflennen kann jeder. Wenn Autokonzerne und Kaufhäuser insolvent gehen schreit jeder nach dem Staat. Nun schreien dazu Schüler und Studenten um Hilfe wenn die Zensuren nicht mehr stimmen. Gehts noch??!
    Größe zeigen, auf den Arsch setzen und schaun dass man mehr als nur gute Noten vorzuweisen hat. Das wäre eine angemessene Reaktion….

  8. says: julia

    diese demo-studis sind später mal die ersten die streiken, um ständig noch 15% mehr lohn zu bekommen und spätzulage ab 15.30 uhr.

    studiert halt mittlerweile auch jeder horschd. und wer nach dem studium keinen job bekommt, weil wwk, der macht nen master oder doktor. so aus der not raus. irgendwann bin ich mit meinem dipl voll der loser, weils nur noch doppel-doktoren gibt.

  9. says: Jay_Vee

    In Stuttgart wird nicht nur wegen dem allgemeinen Bildungsquatsch à la Bachelor & Co. demonstriert, sondern auch wegen der Tatsache, dass ganze Fakultäten einfach geschlossen werden sollen. Insofern hier mal ein deutliches JA von meiner Seite zu diesen Demos heute und in den vergangenen Tagen. Und ja, die Zustände sind zum Kotzen mittlerweile. Es werden 500 Euro Studiengebühren verlangt (in Wirklichkeit sind’s aber 612 Euro, Asta-Zuschlag kommt nämlich noch obendrauf, ätsch), und es hieß immer, dass die Lehre besser würde. Und was is passiert: Exakt das Gegenteil. Zumindest an der Uni Stuttgart Mitte. Weniger Angebot, teilweise Streichungen, Kürzungen. Ich bin froh, dass mich das kaum tangiert, da ich bald fertig bin. Aber die Wut kann ich nachvollziehen. Einige Kommentare hier wiederum kann ich nicht nachvollziehen.

  10. says: Kutmaster

    Und gleich mal wieder unsere demokratisch gewählten Regierungsvertreter:

    Bundesbildungsministerin Annette Schavan nannte die Proteste „zum Teil gestrig“.

    Wen vertritt die Alte denn eigentlich und was muss man eigentlich anstellen, damit auf solche oder ähnliche Massenproteste von Regierungsseiten mal angemessen reagiert wird und das einene Volk nicht als „gestrige“ Vollidioten verunglimpft wird?

    Ich hab keine Ahnung wie es in einer Uni überhaupt aussieht oder was die Leute eigentlich erreichen wollen, aber mir geht diese Arroganz unserer Volksvertreter seit einiger Zeit schon voll auf den Sack. Weil ich z.B. mit 130.000 Anderen eine Petition gegen Internetfilter unterschrieben habe, nannte mich unser neuer Wirtschaftsminister neulich in der Tagesschau doch glatt einen Kinderschänder – gehts noch?

  11. says: sheherada

    Die Demonstrationen bezüglich der Abschaffung eines Großteils der Geisteswissenschaften an der Universität Stuttgart sollen auch nicht haudraufundverhaltedichsteinzeitlich oder unterhaltsam und spannend sein sondern vermitteln,dass alle Beteiligten das Gespräch und den Austausch suchen.

    Die Abschaffung mehrerer Fakultäten ist nicht revolutionär sondern restaurativ, ebenso wenig wollen Studenten revoluzzern sondern angehört werden.

    Bei den Demos geht es nicht darum keine Lust zu haben in die Vorlesung zu gehen, sondern darum überhaupt in Zukunft einen Studienplatz zu erwerben, in dessen Rahmen man sich dann durch Leistung profilieren kann.

    Sollten tatsächlich 16 Professuren der geisteswissenschaftlichen Fakultäten wegfallen würden dadurch auch zwangsläufig studienplätze wegfallen, die auch nicht von der uni tübingen mangels kapazität gedeckt werden können.

    Das Land, das sich gerne Land der Dichter und Denker nennt, nimmt seit geraumer Zeit den weltweiten Trend sehr wichtig sich vor allem in den Naturwissenschaften zu profilieren.Dabei werden Initiativen wie nun z.b. Der so genannte Masterplan zur Stärkung der naturwissenschaften an der uni von wirtschaftsunternehmen wie bosch&siemens und co. unterstützt, denen unter anderem auch Frau Schavan rektal ergeben ist.

    Geisteswissenschaften werden als unrentabel betrachtet. Paradoxerweise rühmt man sich gleichzeitig derselben.

    Man muss wirklich nicht studiert haben, um sich ein bißchen zu informieren.
    Ach, und sehr schade, das Demos mit Faulheit und Unverschämtheit verbunden werden. Kein wunder aber…

  12. says: Wasilis

    Ich bin auch dafür das die Studierenden demonstrieren, aber nicht nur für eine Woche sondern mehrere, damit etwas passiert & die Politiker endlich in die Strasse schauen.

    Jeder sollte demonstrieren, für mehr Lohn, gegen die reichen Manager die nur an ihrem Konto denken, für mehr Schutz der Umwelt usw.

    Das ist das Problem in Deutschland, die meisten Leute finden sich mit untragbaren Situationen & untragbaren Politikern ab, anstatt sie versuchen zu bekämpfen.

  13. says: Jay_Vee

    Ich bin leider auch nicht sicher, ob die Demos etwas bringen – was Madame Schavans Reaktion einmal mehr zeigt. Augen zu und die Verschlimmbesserungen durchziehen.

  14. says: Thorsten W.

    Ich war Mitte der 90er auch beim Demonstrieren dabei, als es darum ging, Studiengebühren einzuführen. Ich stand sogar in der Kette von der Uni bis zum Marktplatz – ungefähr auf Schlossbau-Höhe 🙂

    Aber ich glaube ich war damals nicht der einzige, der am Demonstrieren vor allem den Vorteil gesehen hat, nicht in die Vorlesung gehen zu müssen – und heute wird’s nicht viel anders sein.

    Und sind wir mal ehrlich – wenn die Müllabfuhr streikt, dann betrifft’s jeden. Wenn Studenten streiken, bei denen das Ziel der Ausbildung u.U. ist, später zu den Besserverdienenden zu gehören, ich glaube da hält sich halt insgesamt das Mitgefühl in der Bevölkerung in Grenzen.

  15. says: knoxville

    DAFÜR!!! aber voll! ich hatte noch das glück, ohne gebühren studieren zu können, aber jedes semester 600 euro abzudrücken, sich dumme versprechen anzuhören und dann zu sehen, wie die verhältnisse noch schlechter werden, da könnt ich auch net ruhig sitzen bleiben.

    @sheherada: „…rektal ergeben.“ höhöö, ich schmeiß mich weg! 😀

    @elly: tut mir leid um deine mittagspause – zurück in der buchhaltungsabteilung der bw-bank war’s dann hoffentlich wieder etwas ruhiger und du konntest wieder runter kommen… 😉

  16. says: Elly

    @knoxville

    ja, als ich in meinem adretten köstümchen meine gut klimatisierte und schalloptimierte BW-Filiale betrat ging es mir gleich wieder viel besser. 😉

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