Afrob „Push“

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=fsc82jIroXA[/youtube]

Laterpost: Am 30.5. ist das (lange angekündigte) neue Afrob Album „Push“ erschienen. Der Pfaffenäcker(aner) lebt (bekanntlich) seit einigen Jahren in Berlin, das letzte Album erschien 2009 und ging damals etwas unter, was vielleicht auch am damaligen weniger vorhandenen Interesse für HipHop gelegen haben mag (also auf der breiten Ebene).

afrob_cover_2014_800

2014 sieht das schon wieder anders aus: „Push“ stieg immerhin auf Platz 20 ein und ist beim ersten Durchskippen (Video oben) oder meinetwegen auf iTunes gar ned schlecht. Vor allem der Mittelteil mit „Zeit“ ft Phono, „Ruf Deine Freunde an“ ft. Max Herre (das könnte ein kleiner (Club)Hit werden) und „Freundschaft“ läuft mir musikalisch gut rein. Alles in allem der aktuelle HipHop-Querschnitt, mal blumiger, mal böser und dabei wird mit Gesellschaftskritik nicht gespart, wie z.B. auch auf dem Track „Lampedusa“.

Afrob wird am 5. Juli beim HipHop Open auftreten.

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=jipm97_tU-k[/youtube]

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8 Comments

  1. says: stegoe

    Musikalisch ist die Platte gut (zumindest besser als von mir erwartet). Aber gerade inhaltlich, bei den „gesellschaftskritischen“ Tracks, habe ich echt so meine Problemen, wenn das von jemandem kommt der sich im Wahlkampf so offensiv für Angela Merkel eingesetzt hat.

  2. says: Peter

    Darf jemand, der CDU wählt, nicht gesellschaftskritisch sein? Man kann ja auch die Gesellschaft kritisieren ohne gleich hinter der Opposition zu stehen.
    Heutzutage ist es sowieso schwierig sich voll und ganz für eine Partei zu entscheiden, was aber bei einer Wahl notwendig ist. Ich fand es gut dass Afrob sich engagiert und eventuell ein paar junge Hip Hop Fans zum wählen animiert hat.

  3. says: stegoe

    Natürlich darf man die Gesellschaft kritisieren, ohne gleich hinter der Opposition zu stehen. Spricht auch gar nichts dagegen, die ’Kids’ zum wählen zu motivieren. Im Gegenteil. Und dass wenn man eine Partei wählt nie zu 100% hinter deren Programm stehen kann ist auch klar, da muss man immer Kompromisse mit seinem Gewissen machen.

    Aber es ist nicht gerade ’real gekeept’, wie wir Hiphopper so sagen, wenn man auf der einen Seite gesellschaftliche Probleme anprangert und auf der anderen Seite genau die Leute öffentlich unterstützt, die dafür verantwortlich sind. Das fühlt sich für mich halt falsch und ein klein bisschen heuchlerisch an und das kann ich beim hören der Platte auch nicht ausblenden.

  4. says: skp

    musikalisch grad mal so ok, mehr aber auch nicht.

    was seinen widerspruch von lampedusa und der unterstützung der rassisten der CDU betrifft: afrob war halt noch nie das hellste licht am himmel.

  5. says: Tobsen

    eher mittel bis näh meiner meinung nach. die meisten beats sind bestimmt 5 jahre alt, das pseudo ghetto zeug nervt und naja. jedem das seine, gschmäcker sind zum glück verschieden!

  6. says: kutmaster

    Haha, früher hat der mich paar mal als Rassisten bezeichnet, überhaupt war jeder, der nicht seiner Meinung war ein Rassist. Ist nur logisch, dass der jetzt die CDU promoted.

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