52 Videos/49: Aerosmith-Triple-feature

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Beim letzten Video dieser Serie hat ein Leser – ein wenig zu Recht – bemängelt, dass die persönlichen Geschichten zu den Clips fehlen. Und weil wir die Wünsche unserer Leser berücksichtigen: Here we go!

Anfang der 90er offenbarte sich Leute meiner Generation (hört sich immer wichtig an) wie schon öfter hier erwähnt eine völlig neue Welt, und zwar durch MTV. Die Welt guter Musik und gut aussehender, gut angezogener und gut englisch sprechender Leute. Und ich war damals nicht nur ein wenig in Simone Angel verliebt, sondern auch in Alicia Silverstone.

Ich nehme mal an, damit war ich nicht ganz alleine, denn genau das war der Plan von Regisseur Marty Callner, der Alicia Silverstone in dem Film „The Crush“ gesehen hatte und sich dachte, komm, die ist perfekt für ein Musikvideo, das die damals schon etwas angegrauten Rocker von Aerosmith wieder ins Gespräch bringt und den ein oder anderen Mann vor die Glotze klebt.

Also erzählt Callner für den Clip zu „Cryin“ eine kurze aber prägnante Geschichte, die jetzt nicht direkt Oscar-würdig ist, aber funktioniert. Und die vor allem möglichst oft und aus verschiedenen Perspektiven Alicia Silverstone zeigt (die in dem Video übrigens Docs trägt, lieber Martin) und wie sie sich ein Piercing stechen lässt.

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Das Video ist ein großer Erfolg, also dreht Callner mit Silverstone ein zweites Video für Aerosmith, „Amazing“, das Alicia noch öfter zeigt, aber meiner Meinung nach etwas abfällt. Liegt vielleicht auch an dem hässlichen BMW-Motorrad, das da mitspielt.

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Für den dritten Song, „Crazy“, hat Callner aber dann eine geniale Idee: Er holt einfach noch Liv Tyler, die Tochter von Aerosmith-Sänger Steven Tyler, dazu. Und jeder Mann, der dabei (zumindest damals) nicht komplett durchgedreht ist, hat wahrscheinlich noch mit Barbiepuppen gespielt.

Das Ganze war unterm Strich dann eh eine Win-Win-Situation wie wir Wirtschaftsbosse sagen – Aerosmith war plötzlich wieder „in“, und sowohl Alicia Silverstone als auch Liv Tyler konnten nach den Videos eine ganz ansehnliche Schauspielkarriere starten.

Ach ja, die Musik – joah, eigentlich und vor allem damals so überhaupt nicht meins, aber ein überaus gute Gespür für Melodien und Arrangements muss man der Band schon zu Gute halten.

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3 Comments

  1. says: martin

    gott wie mir crazy damals uffn sack ging. eigentlich ging mir schon immer die ganze band aufn sack. aber ey, armageddon ist trotzdem der beste film aller zeiten 😉

  2. says: Elly

    ach kommt…unter der dusche singt ihr bestimmt auch alle heimlich „I was cryin‘ when I met you, now I’m tryin‘ to forget you..“ mit 😉

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