Haus des Tourismus am Marktplatz

Entwurf Haus des Tourismus, Copyright Ankner Buchholz Architekten 

Beschlossene Sache: Die Stadt Stuttgart unterstĂŒtzt finanziell die PlĂ€ne, aus dem ehemaligen ModegeschĂ€ft Breitling am Marktplatz in ein “Haus des Tourismus” zu verwandeln. Enstehen soll nicht nur einer der “innovativsten i-Punkte der Republik”, sondern ein “echte Stuttgart-Haus”, so OB Dr. Nopper.

Das GebĂ€ude wird sich harmonisch in die neue Marktplatzgestaltung einfĂŒgen. Es wird sich zum Marktplatz hin mit einer großflĂ€chigen Fensterfront öffnen, einen fließenden Übergang zwischen außen und innen schaffen. Im Erdgeschoss wird der Kunde in eine Erlebniswelt von Stuttgart und seiner Region eingeladen. Neben einem gastronomischen Angebot werden sich hier wichtige Markenbotschafter aus dem Bereich Kultur, Genuss, Sport und Freizeit prĂ€sentieren.

In den oberen Etagen soll dann die BĂŒros der verschiedenen lokalen & regionalen Tourismusorganisationen einziehen. Mehr Infos in der PM unten.

P.S.: Super schade fĂŒrs BTTRBRT, aber Lisa & Lasse geben nicht auf und suchen einen neuen Spot fĂŒr ihr innovatives Food-Konzept.

Gemeinderat stimmt fĂŒr Investitionszuschuss fĂŒr Haus des Tourismus am Marktplatz – BĂŒrgermeister Thomas Fuhrmann: „Eine Tourist-Information in dieser prominenten Lage ist eine Visitenkarte der Stadt und der Region“ 

Im Modehaus Breitling am Marktplatz soll ein Haus des Tourismus entstehen. Das hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am 25. Februar mit großer Mehrheit entschieden. Er folgt damit einem Vorschlag der Verwaltung. Die Planung und Umsetzung will die Landeshauptstadt mit einem Investitionszuschuss von 9,5 Millionen Euro fördern. Der Investitionszuschuss soll in den Jahren 2021, 2022 und 2023 an die Stuttgart-Marketing GmbH fließen, die das Projekt verantwortet. 

OberbĂŒrgermeister Dr. Frank Nopper sagte: „Der Marktplatz ist nach der GeschĂ€ftsaufgabe des Modehauses Breitling geradezu der geborene Standort fĂŒr ein Haus des Tourismus ist. Wir haben die Chance haben, dass das Haus des Tourismus nicht nur zu einem der innovativsten i-Punkte der Republik wird, sondern auch zu einem echten Stuttgart-Haus. Das Haus ist nicht nur konzeptionell ein guter Ansatz, sondern auch wirtschaftlich dauerhaft der bessere Ansatz.“

Eine Mischnutzung gemeinsam mit dem Haus der Kulturen sei nicht sinnvoll. Sinnvoll sei, das Haus der Kulturen an einem anderen Standort zu realisieren – ohne es auf die lange Bank zu schieben. 

Thomas Fuhrmann, BĂŒrgermeister fĂŒr Wirtschaft, Finanzen und Beteiligungen, unterstrich: „Das Projekt liegt der Verwaltung gerade in diesen Zeiten am Herzen. Die Landeshauptstadt ist mehr denn je gefordert, den kĂŒnftigen Freizeittourismus zu fördern. Das Haus des Tourismus soll fĂŒr alle Stuttgarterinnen und Stuttgarter sowie fĂŒr GĂ€ste der Stadt eine attraktive Anlaufstelle werden. Eine Tourist-Information in dieser prominenten Lage ist eine Visitenkarte der Stadt und der Region.“ 

Erlebniswelt von Stuttgart und Region 

Das GebĂ€ude wird sich harmonisch in die neue Marktplatzgestaltung einfĂŒgen. Es wird sich zum Marktplatz hin mit einer großflĂ€chigen Fensterfront öffnen, einen fließenden Übergang zwischen außen und innen schaffen. Im Erdgeschoss wird der Kunde in eine Erlebniswelt von Stuttgart und seiner Region eingeladen. Neben einem gastronomischen Angebot werden sich hier wichtige Markenbotschafter aus dem Bereich Kultur, Genuss, Sport und Freizeit prĂ€sentieren. 

Die erste Etage soll sich sichtbar mit dem Erdgeschoss verbinden. Sitzungs-, Veranstaltungs- und AufenthaltsrĂ€ume prĂ€gen diesen Bereich und unterstreichen den Charakter eines lebendigen Treffpunkts. Diese sollen auch von der Landeshauptstadt Stuttgart und anderen genutzt werden können. 

In den darĂŒber liegenden Etagen sollen BĂŒrorĂ€ume der Tourismusorganisationen Tourismus-Marketing Baden-WĂŒrttemberg GmbH, Stuttgart-Marketing GmbH und Regio Stuttgart Marketing- und Tourismus GmbH eingerichtet werden. 

In diesem Zusammenhang wird auch die Außenfassade verĂ€ndert. Ein heller, freundlicher Farbton wird in Verbindung mit den Fensterelementen fĂŒr ein lichtdurchflutetes, frisches und freundliches Gesamterscheinungsbild sorgen. Ziel ist es die DachflĂ€chen zu begrĂŒnen und das Solarenergiepotential zu nutzen. Dazu werden noch GesprĂ€che mit den Stadtwerken Stuttgart und dem Amt fĂŒr Umweltschutz gefĂŒhrt. Zu den Nutzungen im EG Bereich und den angrenzenden öffentlichen FlĂ€chen erfolgen noch Abstimmungen mit den zustĂ€ndigen Ämtern der Stadt. 

Aktuelle i-Punkte bleiben bestehen 

Die Stuttgart-Marketing GmbH ist derzeit mit dem i-Punkt am Hauptbahnhof (Königstraße 1) sowie einem i-Punkt am Flughafen vertreten. Beide i-Punkte sollen auch nach Eröffnung des Hauses des Tourismus bestehen bleiben – der i-Punkt in BahnhofsnĂ€he soll jedoch in verkleinertem Umfang erfolgen. Eine Tourist-Info am Hauptbahnhof oder Flughafen ist vorwiegend Anlaufpunkt fĂŒr erste Informationen mit entsprechend kurzen Aufenthaltsdauern, dagegen wird sich das Haus des Tourismus mehr als Erlebnisbereich prĂ€sentieren. Es wird Einheimische wie GĂ€ste gleichermaßen mit seinem Angebot ansprechen. Neben der Information erwartet der Kunde dort Inspiration und Emotion und soll zum lĂ€ngeren Verweilen einladen. 

Modehaus Breitling seit 2020 geschlossen 

Im Juni 2020 wurde öffentlich, dass das Modehaus Breitling seinen GeschĂ€ftsbetrieb Ende 2020 einstellt. Die GeschĂ€ftsfĂŒhrung der Stuttgart-Marketing GmbH hat daraufhin in enger Abstimmung mit ihrem Aufsichtsratsvorsitzenden Herrn Fuhrmann Planungen fĂŒr eine Anmietung des Modehauses Breitling aufgenommen. 

3 Comments

  • DER FELIX sagt:

    „Das Haus ist nicht nur konzeptionell ein guter Ansatz, sondern auch wirtschaftlich dauerhaft der bessere Ansatz.“
    Der bessere Ansatz? Hört sich so an, als hÀtte es noch andere AnsÀtze gegeben. Soweit ich weiss, gab es nur diese eine Idee.

  • martin sagt:

    Glaub das bezieht sich auf den nÀchsten Absatz:

    “Eine Mischnutzung gemeinsam mit dem Haus der Kulturen sei nicht sinnvoll. Sinnvoll sei, das Haus der Kulturen an einem anderen Standort zu realisieren – ohne es auf die lange Bank zu schieben.”

  • DER FELIX sagt:

    Ah, ok, ĂŒberlesen.

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