Warntag2020

Warntag2020 diesen Donnerstag, 10. September – was zieht man da an? Spaß. Mit dem dem Warntag “sollen die Akzeptanz und das Wissen um die Warnung der Bevölkerung in Notlagen erhöht werden. Gleichzeitig dient der Warntag zur ÜberprĂŒfung der vorhandenen technischen Systeme zur flĂ€chendeckenden Warnung der Bevölkerung und zur Optimierung der AblĂ€ufe.

Gab’s in meiner Kindheit noch, feels ein wenig nach Kalter Krieg, 80er Jahre und Tiefflug-Übungen, like wer’s noch kennt. Kalter BĂŒrgerkrieg ist ja sowieso schon lĂ€ngst wieder und der Xavier ist beim Warntag etwas ganz großem auf der Spur.

Der Klang der Familie, der uns am Donnerstag erwartet: “Warnmittel sind stationĂ€re und mobile Sirenen. Das bundesweit einheitliche Sirenensignal fĂŒr die „Warnung“ ist ein einminĂŒtiger auf- und abschwellender Heulton, fĂŒr die „Entwarnung“ ein einminĂŒtiger durchgehender Heulton.”

Da viele alte Sirenen Anfang, Mitte 90 abgebaut wurden, gibt’s im Jahr 2020 ne Warn-App, DIE WAHRSCHEINLICH ABER ALLE DEINE DATEN KLAUT???!°!!!1!!!1!! Mehr Infos unten.

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 Erster bundesweiter Warntag am 10. September 

Die Innenminister von Bund und LĂ€ndern haben beschlossen, jĂ€hrlich am zweiten Donnerstag im September die Warnung der Bevölkerung zu erproben. Der erste bundesweite Warntag findet am 10. September statt. Damit sollen die Akzeptanz und das Wissen um die Warnung der Bevölkerung in Notlagen erhöht werden. Gleichzeitig dient der Warntag zur ÜberprĂŒfung der vorhandenen technischen Systeme zur flĂ€chendeckenden Warnung der Bevölkerung und zur Optimierung der AblĂ€ufe. 

Bund und LĂ€nder bereiten den bundesweiten Warntag gemeinsam vor. ZustĂ€ndig sind auf Bundesebene das Bundesamt fĂŒr Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), das dem Bundesministerium des Innern, fĂŒr Bau und Heimat nachgeordnet ist. In Baden-WĂŒrttemberg sind die zur Gefahrenabwehr zustĂ€ndigen Behörden fĂŒr Warnung verantwortlich, das sind das Innenministerium sowie die Kreise, StĂ€dte und Gemeinden. 

Der bundesweite Warntag soll Funktion und Ablauf einer Warnung besser verstĂ€ndlich machen und dazu beitragen, die Akzeptanz und das Wissen um die Warnung der Bevölkerung in Notlagen zu erhöhen und damit die SelbstschutzfĂ€higkeit unterstĂŒtzen. Die bundesweit einheitlichen Sirenensignale sollen bekannter werden und die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger erfahren, wie sie sich schĂŒtzen und wo sie weitere Informationen zur Gefahrenlage finden. 

Warnmittel sind stationĂ€re und mobile Sirenen. Das bundesweit einheitliche Sirenensignal fĂŒr die „Warnung“ ist ein einminĂŒtiger auf- und abschwellender Heulton, fĂŒr die „Entwarnung“ ein einminĂŒtiger durchgehender Heulton.

Sirenen stehen nicht mehr ĂŒberall zur VerfĂŒgung, deshalb ist ein weiteres Warnmittel die Warn-App fĂŒrs Handy. Hierzu können die Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes „NINA“ sowie die Warn-Apps KATWARN und BIWAP kostenlos heruntergeladen werden. Aber auch digitale Werbe- und InformationsflĂ€chen, wie die Fahrgastinformationstafeln an den Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs, die Werbetafeln im Stadtgebiet und Bahnhöfen oder die Verkehrsleittafeln, können Warnmeldungen ĂŒbermitteln. Weitere Informationen werden ĂŒber Rundfunk und Fernsehen gesendet. 

Am Warntag, 10. September, startet der bundesweite Probealarm um 11 Uhr. Ausgelöst werden alle an das Modulare Warnsystem des Bundes (MoWaS) angeschlossenen Warnmittel wie Radio, Fernsehen und Warn-Apps. Außerdem werden in Stuttgart mobile Sirenenanlagen eingesetzt, die im Innenstadtbereich entlang der Königstraße, am RotebĂŒhlplatz, Schlossplatz und Hauptbahnhof einen  einminĂŒtigen auf- und abschwellenden Heulton als „Warnung“ abgeben.

Um 11.20 Uhr erfolgt dann die Entwarnung mit einem einminĂŒtigen durchgehenden Heulton. Des Weiteren sollen die Fahrgastinformationstafeln an den SSB-Haltestellen und die Verkehrsinformationstafeln an den Hauptverkehrsstraßen Warnhinweise zeigen. Darin wird die Bevölkerung aufgefordert, im Ereignisfall Radio und Fernsehen einzuschalten, um dort weitere Informationen zu erhalten. 

Weitere Informationen sind im Internet unter www.warnung-der-bevoelkerung.de erhĂ€ltlich. 

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