Das langsame Sterben der Clubs

“Was riskieren wir, wenn diese Orte verloren gehen?” fragt die Sprecherin am Ende des fĂĽnfminĂĽtigen Beitrags, der Ende Juni vom ARD-Kulturmagazin titel, thesen, temperamente ausgestrahlt wurde.

Drei (für Clubs sehr schwierige) Monate später eine noch drängendere Frage als damals im Juni. Das Bundesland Sachsen-Anhalt erlaubt ab 1. November die Wiederöffnung der Clubs unter bestimmten Auflagen.

Der Beitrag wurde letzte Woche auf HR Online neu upgeloadet und kreist seitdem verstärkt durch das Netz. Zu Wort kommen Ata vom Offenbacher Robert Johnson, Pamela Schobeß von der Berliner Clubkommission und Westbam

„Es sind solche Momente, die gerade fehlen. Corona macht sie unmöglich. Ausgehen ohne Kontakt, ohne BerĂĽhrung, ohne das Spiel von Dichte und Freiraum: undenkbar. Die Clubs: vor dem Ruin…“

Seit Beginn der Corona-Krise sind die Clubs in ganz Deutschland geschlossen und anders als die meisten anderen Kulturinstitutionen haben sie noch lange keine Aussicht auf Öffnung. Denn in Clubs kommen sich Menschen nah, erleben Momente kollektiven, freien Zusammenseins – zu gefährlich in Zeiten einer Pandemie. Und so bleiben sie dicht. Womöglich wird es viele nach der Krise nicht mehr geben. Was kann getan werden, damit wir das verhindern?

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