Guestbook Magazine

First Look feels like ratatatat, Desktop feelings pur, super Webseiten-Design immer wieder faszinierend aufs Neue, seit damals, der AOL-CD. Wie sieht das GUESTBOOK Magazine auf dem Smartphone aus? Egal erst einmal, schauen wir später.

Anfang August ist nach viermonatiger Arbeit und vielen Zoom-Calls das Guestbook Magazine online gegangen. Dahinter stecken Saeed Kakavand, Anna Ross und Matthias Straub, die sich als Room Service Media Agentur verlinked haben, und zuvor oder immer noch Dinge tun wie nullsiebenelfen, fotografieren, Italo Disco-Auflegen, bloggen, den 1. Stock betreiben oder diverse Media printen.

Geprinted werden soll das Guestbook Magazine irgendwann auch. Zumindest die beliebtesten Inhalte aus dem Guestbook-Themenspektrum Musik, Kunst, Design, Fotografie und Food (die Themenrubriken heißen “listen”, “watch”, “read” und “taste”) sollen, so der Plan, zweimal im Jahr als Druckerzeugnis verlegt werden.

Wichtig fĂĽr die Guestbook-Crew ist der kollaborative Kreationsprozess mit verschiedensten Menschen aus verschiedenen (kulturellen) Szenen, was sich schon im Magazinnamen manifestiert:

Für die Namensfindung erschufen Kakavand, Ross und Straub ein gedankliches Gebäude, in dem ähnlich wie in einem Hotel zeitweise “Gäste” unterkommen, andere Gäste treffen, sich austauschen, gemeinsam Ideen diskutieren, ein Projekt umsetzen und zusammen Spaß haben können. Die “Gäste” verewigen sich in einem “Gästebuch”, lassen eine Nachricht, eine Botschaft oder ihre Geschichte da. Das Gästebuch (Guestbook) wird so zum Logbuch der gemeinsamen Zeit und ist die Dokumentation ihrer Zusammenarbeit.

Zum Auftakt porträtiert man die Skate-Crew “Easy Life”, man verschmelzt Food mit Fashion, im Podcast “Taxi Tacheles” von Anne Fink und Matthias Straub erzählen Gäste ĂĽber einschneidende Erlebnisse und prägende Lebensphasen, in dem Literaturformat “Views” beschreiben verschiedene Autor*innen und ein*e Illustrator*in ihre Sicht auf gesellschaftliche Themen, es gibt ein paar DJ-Mixe und sowieso sollte man sich das am besten selbst anschauen.

Guestbook Magazine

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