Corona-Warn-App ist da

So hart ausgerollt wurde schon lange nicht mehr und weiß jemand wieviele Zoom-Meetings vor dem Launch nötig waren? Die Corona-Warn-App der Bundesregierung ist da und kann für iOS und Android geladen werden.

Die Diskussionen darüber sind hinlänglich ebenso bekannt, genauso wie die Datenschutz-Gags explodieren, also ungefähr so…

…oder so…

…und sowieso viel mit Bill Gates, Jens Spahn, Chips und Crips & Bloods etc, Schmunzeltwitter macht auf jeden Fall zuverlässig seine Arbeit.

Und der auch:

Die Stadt Stuttgart spricht sich auch für die App aus, siehe PM unten, OB Kuhn will sie selbst installieren (Diensthandy?). Mehr Infos auch hier.

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Stadt Stuttgart empfiehlt Nutzung der Corona-Warn-App – OB Kuhn: „Zusätzliches hilfreiches Instrument im Kampf gegen das Virus“ 

Die Landeshauptstadt Stuttgart empfiehlt die Nutzung der Corona-Warn-App, die von der Bundesregierung heute vorgestellt und zum Download bereitgestellt wurde. Mithilfe der App können Nutzer erkennen, ob sie unwissentlich Kontakt mit einer infizierten Person hatten. 

Oberbürgermeister Fritz Kuhn sagte am Dienstag, 16. Juni: „Die Corona-Warn-App ist ein zusätzliches hilfreiches Instrument im Kampf gegen das Virus. Sie hilft dabei, Infektionsketten schneller zu erkennen und wirkungsvoll zu unterbrechen. Damit wird das Ansteckungsrisiko weiter reduziert – vor allem jetzt, wo die Menschen wieder mehr unterwegs sind. Die App macht aber nur Sinn, wenn sie so viele wie möglich nutzen. Je mehr mitmachen, desto erfolgreicher ist das Ergebnis. Die Corona-Pandemie können wir nur gemeinsam überwinden. Auch ich werde die App installieren.“ Der OB erinnerte zugleich daran: „Die Warn-App ist aber kein Ersatz für die Einhaltung der Verhaltensregeln. Es bleibt dabei: Halten Sie Abstand und richten Sie sich nach der Maskenpflicht.“ 

Das Stuttgarter Gesundheitsamt sieht die wesentlichen Vorteile der Corona-Warn-App darin, dass sie rasche Informationen und Handlungsempfehlungen liefert, sobald Kontakt mit einem bestätigten Fall bestand. Zudem können mit der App auch nicht bekannte Kontaktpersonen ermittelt werden, die unter anderen Umständen nicht oder nur schwer ermittelbar wären, weil sich die Beteiligten nicht kennen (z.B. öffentlicher Nahverkehr, Einkaufen). Der Leiter des Gesundheitsamts, Professor Stefan Ehehalt, sagte: „Die App ist eine sinnvolle Ergänzung zur Arbeit der Gesundheitsämter. Sie unterstützt uns dabei, Kontaktpersonen zu recherchieren und Infektionsketten nachzuvollziehen. Je schneller eine gewarnte Person über das Risiko einer Ansteckung Bescheid weiß, desto schneller kann sie wiederum eigene Schutzmaßnahmen ergreifen – sich etwa in häusliche Quarantäne begeben und dadurch weitere Personen vor einer Ansteckung bewahren. 

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