Coronavirus: OB Kuhn zur aktuellen Situation in Stuttgart

Oberb√ľrgermeister Fritz Kuhn wendet sich eindringlich an die B√ľrger*innen und bittet sie um ihre Mithilfe, Zusammenhalt und Solidarit√§t. Mehr Infos in der PM unten. Weiter unten angeh√§ngt der Appell von Kulturb√ľrgermeister Fabian Mayer, keine Abo- und Eintrittskarten zur√ľckzugeben.

Informationsseite der Stadt (jetzt auch mehrsprachig)

Miese Graphik by KTV, harte Zahlen von der Stadt.

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Coronavirus: Oberb√ľrgermeister Kuhn ruft in Videobotschaft zu Zusammenhalt auf ‚Äď ‚ÄěDies ist eine Bew√§hrungsprobe f√ľr die ganze Stadt‚Äú 

Oberb√ľrgermeister Fritz Kuhn hat sich am Dienstag, 17. M√§rz, in einer Videobotschaft an die Stuttgarterinnen und Stuttgarter gewandt. Darin hat der Oberb√ľrgermeister die Bev√∂lkerung zu Zusammenhalt und Solidarit√§t aufgerufen. 

Kuhn sagte: ‚ÄěAuch in der Landeshauptstadt breitet sich das Coronavirus mit ansteigender Geschwindigkeit aus. Um dies abzubremsen, haben wir keine andere Wahl, als zu teils drastischen Ma√ünahmen zu greifen und alle sozialen Kontakte auf das N√∂tigste herunterzufahren. Die Ausbreitung des Virus muss auch deswegen gestoppt werden, um unsere √§lteren Mitmenschen und Menschen mit Vorerkrankungen zu sch√ľtzen.‚Äú 

Jeder, so der OB, könne seinen Teil dazu beitragen. Die Stadt habe vorsorglich gewisse Einschränkungen getroffen und zum Beispiel Veranstaltungen, Einrichtungen im Kulturbereich oder Fitnessstudios untersagt.

Der OB sagte weiter: ‚ÄěIch bitte Sie eindringlich, sich daran zu halten ‚Äď um der ganzen Stadt willen und um derer willen, die besonders bedroht sind. Beachten Sie alle Hygienema√ünahmen. Bleiben Sie nach M√∂glichkeit zuhause. Reduzieren Sie die G√§nge in die Stadt auf ein Minimum. Und helfen Sie √§lteren Leuten, die besser nicht mehr in der Stadt unterwegs sein sollten, um diese zu sch√ľtzen.‚Äú 

Unter der Leitung des Oberb√ľrgermeisters hat die Verwaltung der Stadt Stuttgart einen Verwaltungsstab eingerichtet: Dies ist eine Art Krisenstab, in der alle Beteiligten B√ľrgermeister und √Ąmter zusammenkommen und sofort entscheiden k√∂nnen. Dazu z√§hlen neben der Stadtverwaltung und deren Spitze die Feuerwehr, das Gesundheitsamt, die Polizei und das Stuttgarter Klinikum. T√§glich verschafft sich der Stab eine √úbersicht √ľber die Lage und trifft notwendige Entscheidungen unmittelbar. 

Zudem gehe die Stadt vehement gegen die Verbreitung von Falschinformationen vor, so der OB in der Videobotschaft: ‚ÄěIn den sozialen Medien gibt es immer wieder Leute, die sich offensichtlich einen Spa√ü machen und im Zusammenhang mit dem Coronavirus Fake News verbreiten ‚Äď beispielsweise, dass Lebensmittelgesch√§fte geschlossen w√ľrden. So etwas ist falsch und kann zu Panik f√ľhren. Wer jetzt mit Fake News und Irref√ľhrung der Bev√∂lkerung glaubt, im Netz seinen Spa√ü treiben zu k√∂nnen, der handelt unsozial und gef√§hrdet und irritiert die Menschen.‚Äú 

Abschlie√üend appellierte der Oberb√ľrgermeister an den guten Gemeinschaftssinn in der Stadt: ‚ÄěEs handelt sich um eine ganz gro√üe Bew√§hrungsprobe f√ľr Stuttgart. Wir m√ľssen zusammenhalten, damit wir das Virus so schnell wie m√∂glich eind√§mmen k√∂nnen und alte und vorerkrankte Menschen sch√ľtzen. Hier kann jeder mithelfen. Niemand sollte so tun, als ginge ihn die Geschichte nichts an. Auch wer jung und stark und gesund ist, kann das Virus √ľbertragen und damit die Ausbreitung beschleunigen. Ich bitte Sie eindringlich, sich an alle Vorschriften und Ma√ünahmen zu halten und so gemeinsam als Stadt Stuttgart dieses Virus zur√ľckzudr√§ngen.‚Äú 

Corona-Seite Stadt Stuttgart

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Kulturb√ľrgermeister Dr. Mayer ruft zur Verbundenheit mit den Kulturbetrieben auf ‚Äď ‚ÄěBitte fordern Sie keine Abo- oder Eintrittskarten zur√ľck‚Äú 

Um die Ausbreitung der neuartigen Coronavirus zu stoppen, sind seit Samstag, 14. M√§rz 2020, auch kulturelle Veranstaltungen jedweder Art untersagt. Alle Veranstaltenden, insbesondere private Theater und Konzertbetriebe sind hiervon betroffen. 

Dr. Fabian Mayer, B√ľrgermeister f√ľr Allgemeine Verwaltung, Kultur und Recht, wendet sich daher an alle B√ľrgerinnen und B√ľrger: ‚ÄěDie durch die Stadt Stuttgart getroffenen Ma√ünahmen treffen letztlich alle Kulturschaffenden und Kultursuchenden, von den Bibliotheknutzenden √ľber Museumsbesuchende bis hin zum Veranstaltungspublikum. Gerade aber bei Konzerten und Theatern ist jedoch Verbindlichkeit wichtig. Daher bitte ich Sie, nach M√∂glichkeit Ihre Verbundenheit dadurch zu zeigen, dass Sie keine Abonnement- oder Eintrittskarten zur√ľckfordern. Dies hilft den Kulturschaffenden in doppelter Hinsicht: finanziell wie ideell. Zusammenhalt und Solidarit√§t sind momentan wichtiger denn je. Auch wir als Stadt werden unseren Beitrag leisten.‚Äú

Zum Schutz der Bev√∂lkerung vor Corona-Infektionen hat die Landeshauptstadt Stuttgart den gesamten Veranstaltungsbetrieb in allen kulturellen Einrichtungen untersagt. Dies gilt seit Samstag, 14. M√§rz, bis auf Widerruf. Damit soll erreicht werden, dass der enge Kontakt unterbunden wird und sich das Coronavirus nicht verbreiten kann. Die Untersagung folgt dem dringenden Appell der Gesundheitsbeh√∂rden, soziale Kontakte auf das n√∂tige Minimum zu reduzieren. Oberstes Ziel bleibt, die Infektionsketten zu unterbrechen und die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen 

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