Coronakrise: Kontaktverbot beschlossen

“Sie können loslegen.” “Ich kann loslegen? Okay.” PK startet erst ab Minute 13:28. Update zu den Maßnahmen vom Freitag.

Weiterhin haben sich Bund und Länder sich heute mittag (gilt ab Montag, 23. März) folgendes beschlossen:

1. Es muss ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden (im Supermarkt, beim Spazieren gehen, in der Straßenbahn etc.)
2. Man darf nur noch zweit draußen unterwegs sein (nicht mehr zu max zu dritt wie am Freitag erst beschlossen), ausgenommen davon sind weiterhin Familien.

Die Maßnahmen gelten zunächst zwei Wochen.


Neue PM der Stadt Stuttgart, gibt jetzt (22. März, 16 Uhr) 430 registrierte Fälle in Stuttgart.

Coronavirus: Infektionen steigen weiter – Erster Stuttgarter Todesfall In Stuttgart gibt es inzwischen 430 (Stand 22. März 2020, 16 Uhr) gemeldete Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus, teilte die Stadt am Sonntag, 22. März, mit. Am Freitag waren es 341 gemeldete Erkrankungen. 

Erstmals ist eine Stuttgarter Bürgerin an dem Coronavirus COVID-19 gestorben. Es handelt sich um eine 79-jährige, die in einem Krankenhaus im Großraum Stuttgart stationär behandelt worden war und an einer Vorerkrankung litt. Sie verstarb am 20. März 2020. 

Der Leiter des Gesundheitsamts, Prof. Stefan Ehehalt sagte am Sonntag, 22. März: „Die Zahlen steigen weiter: Infektionsketten sind nur noch schwer lückenlos nachvollziehbar. Deswegen sind alle umso mehr gefordert, der Ausbreitung des Virus durch Einhaltung der Verhaltensregeln und Verbote Einhalt zu gebieten.“ Das Gesundheitsamt zählt über 1700 Kontaktpersonen. 

Für Coronaviren besteht eine gesetzliche Meldepflicht. Nach Eingang der Meldungen wird jeder Fall überprüft, unter anderem, welches örtliche Gesundheitsamt zuständig ist oder ob Doppelmeldungen vorliegen. Im Rahmen der Ermittlungen kann es zu gewissen Schwankungen kommen, die für solch ein dynamisches Geschehen typisch sind. Die Meldungen an das Landesgesundheitsamt erfolgen tagesaktuell. 

Fieber-Ambulanz als Auffangstation 
Des Weiteren weist das Gesundheitsamt darauf hin, dass in der Fieber-Ambulanz im Alten Reitstadion weitere Kapazitäten geschaffen worden sind. Die Fieber-Ambulanz dient dazu, die Stuttgarter Kliniken zu entlasten. Grundsätzlich können dort alle Stuttgarterinnen und Stuttgarter vorsprechen, die Infektzeichen haben bzw. die aus Risikogebieten zurückgekehrt sind oder Kontakt zu Corona-Infizierten hatten. Zur Vereinfachung der Abläufe können die Bürgerinnen und Bürger auch ohne Voranmeldung oder Überweisung durch einen Hausarzt in der Fieber-Ambulanz im Alten Reitstadion zwischen 10 und 18 Uhr vorsprechen. 

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