Neu: Rocco am Leonhardsplatz

“Krasse Farbe”
“Ja, aber kam ein Brief von der Stadt, dass das nicht geht. Müssen wir evt. wieder neu streichen. Würde nicht ins Stadtbild passen. Aber die Nachbarn wären cool damit.”

Hausfassade in Apriko-Pink-Rosa als öffentliches Ärgernis, vielleicht müsste man einfach noch eine Breunibär-Werbung drüber hängen, dann passt es wieder für die Stadt. Wir drücken jedenfalls fürs neue Rocco die Daumen, dass sie nicht nochmals das komplette Haus (über)streichen müssen. Denn: Krasse Farbe. Sieht geil aus. Und passt doch eigentlich gut ins Altstadtbild.

An diesem Freitag, 25. Oktober eröffnet das Rocco am Leonhardsplatz, die zweite Bar-Eröffnung im Block innerhalb einer Woche. Vergangenes Wochenende sprang erst das total geheime Holzmaler in der Weberstraße ins Altstadtschlachtfeld (Sexarbeit vs neuer Gastrohype), eine Speakeasy-Bar mit Parole, Code, Passwort etc, um reinzukommen.

Geheimnistuerei und co gibt’s im Rocco natürlich nicht – dafür bürgt ja schon die krasse Farbe. Man möchte auffallen und ein Laden für alle sein, geben die Macher Robin Giesinger und Florian Roller. Das langjährig Nightlife-erprobte Duo hat fast vor genau vor einem Jahr ihre erste eigene Bar Puf eröffnet, das prompt durchstartete und beim Durchstarten auf die Bier-Bar (starke Typo war das übrigens) gegenüber schaut, bis ihnen der Laden selbst in die Hände fiel.

Dann das übliche, was zu tun war: Die Renovierungs- und Sanifee kam heftig. Alter Mief raus, neuer Style rein, so fresh so clean, farblich etwas offensiver und kein Darkness-Bar-Schimmer-Look. Den Fassadenstyle hat man innen aufgenommen – oder anders herum.

Und dann ist da noch die Tapete von einer dänischen Designerin: Die Barock-Figuren können sich bewegen und VERSCHIEDENE DINGE tun, Kinder bitte wegschauen, jetzt kommt perverses AR-Zeugs:

Never seen before. Funktioniert mittels QR Codes, die in den Bildern/Szenen hinterlegt sind. QR-Code-Sex, die neue Rubrik bei Pornhub. Wird alles näher auf der Rückseite Rocco-Karte erklärt. Download App now.

Oder halt doch einen guten Drink. Und geh dancen, weil das ist auch der Unterschied zum Puf und das Konzept (“Dancing & Drinking”): Das Rocco hat einen Arbeitsplatz für DJs eingerichtet, die Funk, Soul, Disco und später House playen werden, so mal die musikalische Ansage.

Trinken und tanzen waren schon immer zwei sehr gute Ideen, die sich nun dank dem Rocco in der Altstadt im Nightlife-Kontext (und nicht im Stangen-Kontext) etablieren werden. Guten Start und Rocco on (#beginnervoice). schon sagten.

Rocco
Leonhardsplatz 20
70182 Stuttgart
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