Klimapole

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Die Diskussionen ├╝ber den Klimawandel spalten die Gesellschaft. Und erst recht die Jugendlichen. Einerseits gibt es die Fridays for Future, die Freitag f├╝r Freitag, auch in den Ferien, zahlreich f├╝r politische Wende in der Klimapolitik einstehen. Andererseits sehen viele junge Leute den lauten Protest auf der Stra├če kritisch. Die Bewegung als Abbild der Jugend zu sehen, die politischer geworden ist, scheint deshalb unm├Âglich zu sein.

Auf einem Flugplatz in Bottrop-Kirchhellen zum Beispiel versammeln sich an einem Augustwochenende die Autofans. Lange haben sie an ihren Autos geschraubt, um sie zu H├Âchstleistungen zu bringen. Und in einem Viertelmeilenrennen der Schnellste zu sein. CO2-Aussto├č, Klimasch├Ąden, Ende des Individualverkehrs ÔÇô kein Thema unter ÔÇ×TunernÔÇť. Und die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg keine Gallions-, sondern eher eine Hassfigur f├╝r sie.

Auch Andere, politisch Aktive und Engagierte ÔÇô wie die Jungen Liberalen oder die Gewerkschaftern der IG-Metall-Jugend ÔÇô haben eine kritische Position zum radikalen Gesellschaftswandel, den Fridays for Future fordern.

An der Frage der Klimapolitik entlang diskutieren die Jugendlichen ihre Vision von der Welt, in der sie leben wollen. Und entwickeln ihre Vision von der Gesellschaft, die sie pr├Ągen wollen. Von einem Konsens oder einer gemeinsamen Sicht darauf sind sie dabei noch weit entfernt.

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