Diesel-Demonstrantin vs Grüner Stadtrat

Zur Kommunalwahl hat die StNZ eine Videoserie gestartet, in der zu den wichtigsten Themen je ein Gemeinderat und ein(e) Bürger*in diskutieren. In dieser Folge treffen eine Teilnehmerin der Dieseldemos (aus Fellbach) auf einen Grünen-Stadtrat im Rathaus-Paternoster aufeinander und diskutieren um Fahrverbote sowie (künftige) Mobilität allgemein.

Innerhalb der zwei Minuten merkt man recht schnell dieses verhärtete Fronten-Ding. Und vielleicht hätte man eine Person nehmen sollen, die auch am 26. Mai in Stuttgart wählen darf. Oder Fellbach wird bis dahin noch eingemeindet.

16 Comments

  • Toni D. sagt:

    Ich nehme stark an, dass der Diesel den Grünen bei der Kommunalwahl das Genick brechen wird.

  • Boomin Granny sagt:

    Vorschlag zur Güte: Alle über 75 und die tatsächlich Mobilitätseingeschränkten fahren weiter Auto. Alle anderen lassen solidarisch das Auto stehen. Auch in Fellbach. Danke.

  • jaytext sagt:

    @granny: erklär bitte das wort “solidarisch”. die menschen im großraum stuttgart kennen es nicht. danke

  • ChrisK sagt:

    Solidarisch ist es dann, wenn die Fahrradfahrer auf die Alb ziehen. Win win für alle. Entspanntes Radeln in der Natur für die einen und entspanntes Autofahren für die anderen.

  • Boomin Granny sagt:

    Jetzt heul ich @jaytext.

  • Thorsten W. sagt:

    Ich find’s einfach immer wieder geil wenn Autofahrer die Schuld bei anderen sehen und von anderen Lösungen fordern – und nicht erkennen, dass sie selbst Teil des Problems sind.

    Entspanntes Autofahren in der Stadt, grandiose Idee.

  • mapleleafsmauri sagt:

    @Thorsten W
    Das bringt es auf den Punkt. Wasch mich, aber mach mich nicht nass.
    Umweltschutz? Auf jeden. Bienen auch ganz wichtig. Aber die in China sollen bitte anfangen mit Klimaschutz. Ich trenne schon meinen Müll!!1elf

  • ChrisK sagt:

    Und ich finds immer wieder geil, wenn Autofahrer nicht als Teil dieser Stadt gesehen werden. Ich fühle mich als Teil des Problems und ich sage jetzt einfach mal, der grosse Teil der restlichen Autofahrer auch. Als denkende und fühlende Mitmenschen. Aber eben nicht als den alleinigen Teil. Und auch nicht als den Teil der beim Bashing immer die andere Backe mit hinhält. Solidarisch geht in 2 Richtungen und nicht nur in die, die für mich opportun ist. Sprachliche Ausgrenzung wirkt nicht sonderlich solidarisch (in einem anderen Kontext würde man von Rassismus reden)…. Aber schön zu sehen, das Empörung stattfindet, wenn man mit den gleichen hohlen Phrasen konfrontiert wird wie umgekehrt 😉

  • jolle sagt:

    @chrisk erst mit “hohlen phrasen” provozieren und dann Autofahrer als unterdrückte Minderheit darstellen und noch die Rassismus karte ziehen. ganz. großes. Kino. gähn.

  • KNRD sagt:

    Mein Auto kann ich los werden, meine Hautfarbe eher weniger. Meinst du das mit anderem Kontext? Bei Rassismus spricht man von Rassismus, bei Verkehrspolitik von Verkehrspolitik. Oder ist Autofahrer eine Identität für dich?

  • Herr Cut sagt:

    Also ich bin der Meinung, das jeder für sein verhalten im Bezug auf Autos bezahlen muss. Wenn einer für seine Fahrt Haus-Kita-Job-Kita-Fussball-Haus einen dicken Schlitten fahren muss, sollte er das so horend bezahlen, wie das Auto kostet. Wenn dagegen jemand sich die Mühe macht mit dem Rad zu fahren oder zu Fuß geht, sollte er Vergünstigungen bekommen zB im öffentlichen Nahverkehr. Mit Bitte oder so ist ja bei uns Menschen meist wenig zu erreichen, daher zu Kasse bitten und zwar richtig!
    Ebenso entlasten sollte man Paketdienste die mit Ihren Bussen mittlerweile 2-3 mal am Tag die Häuser anfahren, pro Anbieter! Wenn also auch hier die letzte Meile 15 Euro kostet wären die auch raus.
    Muss halt jeder an seinem Komfort ein bisschen arbeiten. Aber so lange ihr noch an eurem Komfort arbeitet fahre ich noch ein bisschen mit meinem Diesel um den Block 😉

  • MartinTriker sagt:

    @Herr Cut: von welcher Mühe sprichst du? Rad fahren oder zu Fuß gehen macht Mühe?

    @ChrisK: dein Kommentar rührt mich zu Tränen. Darfst einmal Falschparken. Pardon, heißt ja Fairparken in Stuttgart.

  • Herr Cut sagt:

    @martintriker, ja, für manche ist das Mühe. Ich sehe allerding größere Mühe mit dem Auto durch die Stadt zu kommen.

  • Steffen sagt:

    KFS KFS!!!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.