913 Bewerberinnen und Bewerber treten bei der Kommunalwahl 2019 an

Am 26. Mai finden die überaus wichtigen Gemeinderatswahlen in BW statt. Überaus wichtig, weil eben in den Gemeinderäten das meiste geregelt und entschieden wird, was uns Bürger direkt betrifft – also z.B. von Schulen bis Schwimmbäder, über Straßen- oder Radwegbau bis hin zu kulturellen Einrichtungen.

Weiß bloss leider über die Hälfte der Wählerschaft nicht (Wahlbeteiligung 2014 lag unter 50%) und denkt vielleicht, das regelt alles Frau Merkel im Alleingang zwischen noch einmal snoozen und dem Frühstück. Is aber nicht so, deswegen kann man, sollte man am 26. Mai mal wieder auf max 60 addieren (oder halt Briefwahl). Ist doch nicht so schwer.

Auswahl an Parteien und Kandidaten gibt’s en masse. Die Stadt vermeldet heute, dass der Gemeindewahlausschuss alle 20 Wahlvorschläge zugelassen hat. Insgesamt treten 913 (!) Kandidatinnen und Kandidaten an. Bitte alles selbst aufgleisen.

Pressemitteilung der Stadt Stuttgart vom 02. April

Gemeindewahlausschuss lässt alle Wahlvorschläge zu 
Der Gemeindewahlausschuss hat in seiner Sitzung am Dienstag, 2. April, alle 20 Wahlvorschläge zugelassen, die für die Gemeinderatswahl am 26. Mai 2019 eingereicht wurden. Damit wurde der bisherige Rekord von 17 Wahlvorschlägen aus dem Jahr 1999 überboten. 

Die Reihenfolge der Wahlvorschläge im Stimmzettelblock, der nun produziert wird, richtet sich nach dem Wahlergebnis der Gemeinderatswahl 2014. Neue Wahlvorschläge werden nach der Reihenfolge ihres Eingangs sortiert. Die Reihenfolge lautet: 

1. Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU) 
2. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (GRÜNE) 
3. Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) 
4. Freie Wähler Kreisverband Stuttgart e.V. (Freie Wähler) 
5. Freie Demokratische Partei (FDP) 
6. Stuttgart Ökologisch Sozial (SÖS) 
7. Alternative für Deutschland (AfD) 
8. DIE LINKE (DIE LINKE) 
9. Piratenpartei Deutschland (PIRATEN) 
10. Die Stadtisten (Stadtisten) 
11. Junge Liste Stuttgart 
12. Ökologisch-Demokratische Partei / Familie und Umwelt (ÖDP) 
13. DEMOKRATIE IN BEWEGUNG (DiB) 
14. PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ (Tierschutzpartei) 
15. Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative (Die PARTEI) 
16. Bündnis für Innovation und Gerechtigkeit (BIG) 
17. Schertlens Unabhängige Bürger (SchUB) 
18. Bündnis Zukunft Stuttgart 23 (BZS23) 
19. Kein Fahrverbot in Stuttgart 
20. Feministische Liste Stuttgart (FeLi) 

913 Bewerberinnen und Bewerber werden zur Wahl stehen, das ist die zweithöchste Zahl seit 1999 (damals waren es 938). Auf elf Listen stehen je 60 Bewerber, es folgen BIG mit 58, Die PARTEI und SchUB mit je 48, PIRATEN mit 27, Kein Fahrverbot in Stuttgart mit 22, DiB mit 17, ÖDP mit 14, Tierschutzpartei mit 13 und FeLi mit sechs Bewerberinnen

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