Demo: #druckimkessel – Mieten runter am 6. April

Neben dem Themenkomplex Mobilität/Verkehr ist bekanntlich der Punkt Mieten/Wohnraum/Verdrängung eines der größten Probleme in den meisten Großstädten Рgerade auch hier zwischen Wald und G-Klasse.

Laut einer neuen Mietspiegel-Auswertung steht Stuttgart auf Platz drei unter den 30 teuersten (deutschen) St√§dten. (Jaaaaa, in London, in Manhattan und in Z√ľrich sind die Mieten wesentlich h√∂her und in Dubai garantiert auch, #dfdi.)

Auf Seite zwei dieser Tabelle befinden sich √ľbrigens die St√§dte Fellbach, Leonberg, Esslingen und Konstanz und zwischen Platz 20 und 30 rangieren Remseck, Reutlingen, Weinstadt und Bietigheim-Bissingen. Welcome to Baden-W√ľrttemberg, the land of the free Weltmarktf√ľhrer.

So weit, so krass (jaaaa, Manhattan ist viel krasser). Seit letztem Wochenende sieht man knallgelbe Plakate, die zur Demo “#DRUCKIMKESSEL – Mieten runter” am 6. April,¬†ab¬†14¬†Uhr¬† auf dem Schlossplatz aufruft. Aus dem FB-VA Text:

In Stuttgart explodieren die Mieten. Immer mehr Menschen werden durch Mieterh√∂hungen und Umwandlung in Eigentumswohnungen aus ihren Wohnungen und Stadtteilen verdr√§ngt. Sie werden Opfer von Wohnungsnot und Obdachlosigkeit. Seit 2010 haben sich die Mieten in Stuttgart um 30 Prozent erh√∂ht, die Mieten f√ľr Wohnungen die neu vermietet werden sogar um 45 Prozent.

Oder:

Ein tief greifender Wandel in der Wohnungspolitik ist deshalb erforderlich. Der Mietenwahnsinn ist kein schicksalhaftes Ungl√ľck, sondern hausgemacht und hat System: Reiche und Immobilienkonzerne wie Vonovia investieren mit Rendite-Erwartungen in Wohnraum, betreiben Mietwucher und missbrauchen die Wohnungsmodernisierung zur Vertreibung der alteingesessenen MieterInnen.

Wisst ihr Bescheid jetzt, könnt ihr zwischen Breuni und Tatti sonnen einbauen.

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