Neu im Bohnenviertel: Restaurant Kaiser und Schmarrn

Neue Woche, neue Gastro: Am 04.07. eröffnete im ehemaligen griechischen Restaurant Odyssia in der Brennerstraße 23/Bohnenviertel das Kaiser und Schmarrn. Das Konzept ist logo: Auf der Karte stehen ausschließlich österreichische Produkte und Speisen. Sogar das Wasser wird aus Österreich ins Bohnenviertel angeliefert, berichtet Mitbetreiber Marcel Jetter. Und in Vaihingen-Ensingen weint man leise.

Bei “österreichisches Restaurant” klingelt es wahrscheinlich bei dem einen oder anderem Stuttgarter Gourmeggle: War so etwas nicht vor einiger im Westen am Bismarkplatz geplant? Richtig. Basti Sommer (Cape Collins) und Marcel Jetter wollten um 2015/2016 ein “Wiener Kaffeehaus” am Bismarckplatz eröffnen. Daraus wurde aber nichts, berichtete die StZ damals:

 “Die beiden Stuttgarter Bastian Sommer und Marcel Jetter hatten am Bismarckplatz ein Wiener Kaffeehaus geplant. Das Projekt ist aber aufgrund von Unstimmigkeiten zwischen den beiden gescheitert. 

Die Geschäftspartner trennten sich. Bei Jetter mit österreichischen Wurzeln bleib aber der Wunsch nach einem österreichischen Lokal. Im zweiten Anlauf wurde er im Bohnenviertel fündig, hat die Location renoviert und frisch eingerichtet. Interieur- und Designfreunde machen Insta-Herzleaugen (vermute ich), ich kann nur sagen, sieht nice aus.

Nic auch die aktuelle Karte, die liest sich schmackofatzkoyummieyumminomomvolllecker.

Kaiserschmarrn war grad aus. Quatsch, gibts natürlich genauso wie verschiedene andere landestypische Mehlspeisen. High Carb Love und Wien ist nicht nur einmal im Jahr.

Kaiser und Schmarrn
Brennerstraße 23
70182 Stuttgart
Geöffnet Dienstag bis Samstag von 18 Uhr bis 00:00 Uhr 
Insta & Homepage 

Alle Bilder in der Galeria von Michaela Korte / Innerview

12 Comments

  • Gregor sagt:

    9 Euro für ein Wiener Schnitzel ?

  • martin sagt:

    plus kartoffel und gurkensalat sinds 16 😉 immer noch günstig, def.

  • Gregor sagt:

    Ok, Beilagen gehen extra, aber immer noch recht günstig.

  • giano sagt:

    Billige Fleischgerichte sind für mich ja neben einer edlen Einrichtung immer ein erstes Anzeichen für Qualität.

  • Grantler sagt:

    Sind gestern dort essen gewesen. Das Wiener Schnitzel für 9 € ist übrigens ne 100 g Portion. Als Hauptspeise muss man dann 2 Stück nehmen, plus Beilagen. So verhält es sich auch mit dem Tafelspitz. Etwas undurchsichtig irgendwie. Essen fanden wir alle durchweg lecker. Der Service hat allerdings, nett ausgedrückt, noch Luft nach oben. Wenn ich die Beilagen schon extra anbiete sollten sie auch zeitgleich mit dem Hauptgericht kommen, nicht 10 Minuten später. Getränkebestellungen auch eher zäh.

  • martin sagt:

    das ist wirklich undurchsichtig. sagen die das wenigstens dazu, wenn man bestellt?

    habauch schon geschichten von “drei stunden aufs essen gewartet” gehört….

  • Grantler sagt:

    Ja das sagt er dann bzw fragt ob eine oder 2 Scheiben. Vielleicht gibts ja auch Personen, die sich mit nem 100 g Schnitzel zufrieden geben. Das könnte man aber auf jeden Fall eleganter lösen auf der Karte. Und der Service braucht vielleicht einfach noch Zeit, um sich einzuspielen.

  • martin sagt:

    sollte aber trotzdem besser auf der karte ausgewiesen werden finde ich

  • ChrisK sagt:

    Hm, will ich Systemgastro, wenn ich entspannt essen gehe? Nein…

  • Alexander sagt:

    Wichtig ist ja nicht so sehr, dass die Qualität stimmt. Viel wichtiger ist doch, dass es Riesenportionen für wenig Geld gibt…

  • martin sagt:

    ja, im waldheim z.b.

  • Grantler sagt:

    Es ging mir in erster Linie nicht um die Größe der Portionen sondern um eine undurchsichtige Preisgestaltung und nen ausbaufähigen Service. Vielleicht kann der für den einen oder anderen ja ruhig scheiße sein, Hauptsache die Qualität des Essens stimmt. Für mich halt nicht.

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