Yafa in der Altstadt/Hauptstätterstraße

Hat irgendebber eigentlich schon ein “Survived Xond”-Shirt gedruckt? Nicht? Dann wird’s Zeit. Gut, dass das vorbei ist. Gut, dass da jetzt das Yafa drin ist. Top Yafa, gerne wieder (Spoiler). Man muss auch mal ein Yafa gut finden.

Es sind die goldenen Gourmeggle-Zeiten in Stuttgart angebrochen. Wobei, so golden sind die manchmal gar nicht. Sagen wir: Es sind die abwechslungsreichen Gourmeggle-Zeiten angebrochen. Konzepte, Konzepte, Konzepte, Mozze (gut), Grombier (top), Bären und wie sie gerade alle heißen.

Im Bären war ich auch die Tage. Dort fühlt man sich, als würde man mitten in einem Megaphon sitzend speisen. Außerdem ist (etwas) Salz an sich eine gute Erfindung, wenn man es denn überhaupt einsetzen würde. Soviel dazu.

Zurück in den dicht besiedelten Gastro-Wald namens Hauptstätterstraße. An der Brunnenwirt Ecke und im Ex-Xond hat am vergangenen Wochenende das Restaurant bzw. Sitzimbiss Yafa eröffnet, die gastronomische Ansage lautet “Falafel, Hummus  & Friends”.

Haupstätterstraße, meine Bürohood, Zeit nach dem Urlaub mal wieder richtig schön die Blockchain auszuführen. Kick in the Door wie Biggie und es ist unschwer zu erkenen, dass der Laden jetzt wesentlich besser aussieht als davor. Gut, die Xond-Einrichtung wird auch auf alle Gastro-Ewigkeiten in Stuttgart nichts mehr unterbieten können, darauf würde ich ALLES verwetten.

Prompt treff’ ich Sattlerei-Tamara mit einer Freundin und beide sagen: Ski & Rodel gut. Heißt: Hummus & Falafel-Teller (“puh bin schon satt”, so Tamara, Reste anguckend) und das Shakshuka, das sich seit einiger Zeit in Deutschlands Küchen verbreitet (wollt’s auch mal machen, wie son ZEIT-Rezepte-Nachkocher, bislang nicht geschafft), sind zu empfehlen.

Die Köchin und Namensgeberin Yafa Jospehides bereitet laut Aussage ihrer hinter dem Tresen stehenden Kollegin alles selbst zu. Sehr lecker wären auch zum Beispiel die Empanadas, meint diese, die wäre aber eher aber so Lateinamerika. Egal. Vielleicht ein anderes Mal auf die Hand.

Ich nehme den Hummus-Falafel-Teller mit einem Salat (israelisch), der herrlich von besagter Dame angerichtet wird. Dazu gibt es zwei warme Pita-Brote und ein neuartiges Kamillen-Schorle.

Die meisten Plätze sind belegt, hat sich scheinbar schnell rumgesprochen. Der eine oder andere benachbarte Tisch hat sich auch die Etagere namens Mezze entschieden, das sieht nach einem herrlichen Pärchen-Gedeck aus, next time dann.

Ich habe in meinem Leben noch nicht so viel Hummus gegessen, aber dieser ist in der Konsistenz cremiger, besser pürierter und hat eine etwas andere Geschmacksnote, als ich sie sonst von Hummus kenne (Veggie z.B.). Vielleicht ist das jetzt RICHTIGER Hummus (Running Gag in Stuttgart: “Es gibt keinen RICHTIGEN Döner/Pizza/ Burger/Pastrami etc.)? Ich weiß es nicht, ich weiß nur, dass es mir schmeckt.

Und jetzt noch die zusammenfassende LIFT-Gastrokritik, die man so nie ins LIFT schreiben darf: Wie war’s denn sonst? Yummiyummileggerschmeggernomnomnomvollgut. So war’s. Oder: Nur ein Biss und der Gaumen füllt sich mit dem Aroma von Tel Aviv.

Okay, jetzt wird’s bisschen arg schrecklich kitschig. Weniger kitschig: Ich gehe da wieder hin. Ist ja in der Hood.

Yafa (Ex-Xond)
Hauptstätterstraße 31
Geöffnet Mo bis Sa 12 bis 22 Uhr
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