It’s just another music monday

FĂŒr alle, die innerlich stöhnend und maulend im BĂŒro sitzen, nach außen aber das strahlende, wenn auch leicht verschlafene LĂ€cheln fĂŒr die Kollegen tragen und sich Ă€rgern, dass es erstaunlicherweise schon wieder Montag ist, denen sei gesagt: Das hier ist noch nicht der lĂ€ngste Satz der Welt. Und es gibt Musik, die einen ganz leicht durch den Wochenstart bringt.

Bitte öffnen Sie dieses bodenlose Fass namens Youtube, dem wir schon einige wertvolle Lebensstunden geschenkt haben.

Zum einen sind da zwei neue Folgen Tiny Desk Concert von NPR. Ein Format, mit dem sicher einige vertraut sind. In jeder Folge gibt es ein etwa 20-minĂŒtiges Konzert von den unterschiedlichsten KĂŒnstlern.

Aktuell haben wir da Ibeyi, in die ich persönlich hart verknallt bin. Die beiden Schwestern kommen ĂŒbrigens auch nach Stuttgart – als Vorband fĂŒr Jamiroquai auf den Jazz Open.

Der neueste Beitrag fĂŒr NPR kommt von August Greene, eine frisch gegrĂŒndete Kombo aus etablierten Musikern der amerikanischen Hip Hop Szene. Da war man dann mal bei Obama im Weißen Haus und dann fand man sich ganz cool und dann hat man halt ‘ne Band gegrĂŒndet. Und was fĂŒr eine. Zur Feier der QualitĂ€t dĂŒrfen die Damen und Herren hier sogar ĂŒber eine halbe Stunde musizieren. Vom Feinsten (Persönliches Highlight: “Practice” mit Maimouna Youssef – da ist einfach Endstation)!

Und wenn wir gerade noch bei NPR sind, kann man auch schnell noch die Performance von Tash Sultana anschauen. Hier bitte auch schauen und nicht nur hören, denn wenn sich Leidenschaft irgendwo widerspiegelt, dann in ihrem Gesicht. Wunderschön, ernsthaft.

Zum anderen gibt es ein weiteres Youtube-Format fĂŒr Musiker aller couleur. Das ist jetzt ein ganz lustiger Übergang, denn ich spreche von den Colors Studios aus Berlin. Die Website ist im Aufbau, die Informationen deswegen eher rar. Ist jetzt auch nicht das aller Neuste, aktuell gibt es 182 Videos. Was nicht fĂŒr meinen Neuheiten-Radar spricht, dafĂŒr aber 182 x 3 = 546 Minuten, also etwa 9 Stunden Musik verspricht. Und die ist vielfĂ€ltig wie das EinfĂ€rben des Raumes fĂŒr den jeweiligen KĂŒnstler. Profitipp am Rande: Auf Videos gehen und dann einfach alle wiedergeben lassen. Da ist ein Arbeitstag schon voll – und die Überstunde auch mit einkalkuliert.

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