Review 14. KTV Rollerausfahrt

Ob es an der nicht ganz sicheren Wettervorhersage, an der “Öffnung” für E-Scooter oder einfach an der Ferienzeit lag – man weiß es nicht. Auf jeden Fall waren nach der Riesentruppe im Vorjahr diesmal “nur” ca. 20 Gefährte am Start – was mir recht war und eine sehr angenehme Größe für eine Ausfahrt ist.

Wie immer interessant die Zusammenstellung der Fahrzeuge: Diesmal deutlicher Schwerpunkt bei den Schwalben, mir hatte wie angekündigt Stella Sharing einen E-Roller zur Verfügung gestellt, ein weiterer spontaner Stella-Mieter kam dazu, außerdem ein baugleicher privater E-Roller und als Exot eine Honda CB50 im Caferacer-Style.

Entsprechend auch wiederkehrendes Thema bei der Ausfahrt: Wird der Akku der Elektrogefährte reichen? Denn hügelig war die Strecke allemal, wenn auch wieder sehr schön: Die Abfahrt vom Frauenkopf nach Hedelfingen zum Beispiel ist wunderhübsch und sehr zu empfehlen.

Wie auch die Strecke über Uhlbach durch die Weinberge hoch auf den Rotenberg, wo das obligatorische Gruppenfoto geschossen wurde. Neben uns war noch eine größere Hochzeitsgesellschaft unterwegs, bei der sich manche von uns über die fehlende Braut wunderten – die es aber gar nicht gab, sondern dafür einen zweiten Bräutigam. Guter Lacher bei der Auflösung später.

Weiter ging es nach Fellbach, wo wir uns bei der Streckenführung schon nicht mehr ganz sicher waren und bei der Abfahrt in Richtung Neckar schließlich etwas vom Weg abkamen. Der Umweg über Remseck war nicht weiter schlimm, und dass wir zur Pause im Restaurant am Max-Eyth-See statt im Café am Max-Eyth-See auch nicht wirklich.

Dafür sparten wir uns bei der Rückfahrt den Schlenker über Hallschlag und Nordbahnhof und peilten direkt die Stadtmitte an, und nach dem ebenso traditionellen Zieleinlauf auf der Theo mit deutlich geschrumpfter Truppe gab es das gemütliche Finale beim Tatti.

Fazit auf der Akku-Seite: Nach fast 50 km Strecke mit einigen Steigungen noch über 50 % Ladung im Stella-Roller, das kann sich bei einer theoretischen Reichweite von 100 km sehen lassen. Und auch ansonsten fährt sich das Ding ziemlich gut, ohne Motorengeräusch übers Land cruisen hat was – nur den Sattel fand ich auf Dauer dann etwas unbequem.

Zum Schluss noch ein dicker Dank an Jürgen aka jaytext – unschlagbarer Mitfahrer mit den meisten Teilnahmen – für die Mitplanung der Strecke und die Top Fotos (mehr hier), an alle Mitfahrer und an Stella Sharing für den Roller und den Espresso.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.