Boudoir Extraordinaire Recap

Bei Mottopartys bzw. Verkleidungen scheiden sich die Geister. Ich mag’s dann, wenn das Motto gut ist und sich alle dran halten. Wenn das dann klappt und alle sich Mühe geben, dann kann es richtig Spaß machen – so war ich z.B. schon bei einer sehr lustigen Weihnachtsfeier mit Punk-Motto und Schmutzki auf der Bühne im Schlesinger.

Same same, but different: Unter dem Namen Boudoir Extraordinaire haben die Burlesque-Tänzerinnen Fanny di Favola und Raunchy Rita sowie Herr Jäger alias Elmar vor zwei Wochen das Obergeschoss des Holzapfel in einen Salon der 20er Jahre verwandelt – sowohl was die unglaublich aufwändige und detailverliebte Deko bzw. Ausstattung als auch das Programm anging.

An drei Abenden trafen sich meist fremde, dem Zeitalter entsprechend gekleidete Menschen und wurden mit Tanz, Theater, Gedichten, Gesang, Zauberei und Musik verwöhnt. Alles in allem war das für mich einer der besten Abende, den ich seit langem erlebt habe.

Alle Gäste haben sich auf das Thema eingelassen, man hat sich irgendwann mit Wildfremden so unterhalten, also ob es 1925 wäre, und der Gang aufs Klo war ein sehr seltsamer Kulturschock. Also so etwa wie auf einem Mittelaltermarkt, nur in gut.

Oben eine Auswahl Bilder von Sarah Troester Photography.

2 Comments

  • martin sagt:

    du hättest noch dazu schreiben müssen, dass es 35 grad hatte. doppelt respekt sich im hochsommer so hochzudressen.

  • Elmar sagt:

    Ja das war manchmal heftig, aaaaber wir hatten ja einen tollen Balkon überm Holzapfel zum abkühlen und ausserdem taugte es super für einen Gesprächsaufhänger. Und es sah fantastisch aus, wenn alle Damen sich zufächelten…

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