Let There Be Steel

Schwermetall ist eine ernste Angelegenheit. Nicht nur wenn man das gegen den Kopf bekommt. SACRED STEEL aus Ludwigsburg tragen den Metal derweil im Herzen. Hier kurz ein alter Rockfabrik-Ulk: “Heiligsblechle!”. Ich gehe jetzt mal soweit, sie als GralshĂĽter des traditionellen und rohen Heavy Metals zu bezeichnen.

Aber viel wichtiger: Das machen die nun seit 20 Jahren. Auch deshalb feiern die am Samstag wie verrückt. Bonuspunkt: „Heavy Metal Sacrifice“, ihre neue Platte. Das wiederum ist purer, unverfälschter Metal ohne irgendwelche Schnörkel. Basta.

Dem DEAF FOREVER-Magazin ist das in der neuen Ausgabe sogar eine Titelstory wert, in der Sänger Gerrit munter ĂĽber Metal plaudert. Super Typ, möchte ich noch erwähnen. Auch wenn ich mir neben Sacred Steel immer ein bisschen wie ein Popper mit Seitenscheitel und umgehängtem Benetton-Strickpulli (hellblau!) vorkomme. Boh, gibt’s Marc O’ Polo eigentlich noch?

Als alter Schlafanzugshosenphilosoph möchte ich mich bei der Gelegenheit auch mal kopfĂĽber aus dem Fenster hängen … Dresche in 3—2—1 …: 

Metal- und HipHop-Fans kommen wahrscheinlich nur nicht miteinander klar, weil sie sich sehr ähnlich sind. Beides entspringt einer Untergrund-Kultur, die jeweils schon ein geschlossenes Weltbild mitbringt, das alles weitere unnötig macht. Keepin’ it real und stay true, Jacke wie Hose. 

Beim Jubiläumsfest am Samstag, 15.10. im Scala in Ludwigsburg (17:30 Uhr)  sind Tankard, Stallion, die wiedervereinten Tragedy Divine und Septagon mit dabei. Let There Be Steel.

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