Flugzeuge im Bauch

„Holy fuck, they are back“ – passiert selten, dass ich Noisey ein „Ja, Mann!“ zurückrufen möchte. Aber ja: Holy fuck, PLANES MISTAKEN FOR STARS  are tatsächlich back. Mit der bewährten Fingermathematik weiß ich auch: das hat nun auch immerhin zehn Jahre gedauert.

Am Freitag erscheint „Prey“, die neue Platte des Quartetts aus Illinois. Drüben bei Noisey wird das Ding schon volle Kanone und komplett gestreamt. Erste Hochrechnung: kein einziger Partyhit und auch überhaupt nix für Cabriofahrten im Spätherbst dabei. Das ist abgefuckt, stinkstiefelig, fettig, mit ohne Weichzeichner und Post Irgendwas Rock. Toll.

Wenn das New Fall Festival besondere Musik, besondere Orte und Riesling statt Dosenbier zusammenbringen will, dann sind PLANES MISTAKEN FOR STARS zum Glück das Gegenteil. Die würden da Freitagnacht um halb Drei in der Klettpassage oder am Bühli spielen, Chantré für alle, irgendjemand blutet stark und sagt trotzdem „Ist nicht so wild, Pflaster drauf. Fertich.“

Wer braucht schon “besondere Orte” wenn die Musik stimmt? Ich trinke, was auf der Karte steht und freue mich wenn sie “Fucking Tenderness” oder “Never Felt Prettier” spielen. Her mit dem abgefuckten Leben.

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