Sanierung des Mineral-Bads Berg beschlossen

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Dass das Mineralbad Berg aka The Neuner nach diesem Sommer renoviert wird, war schon länger klar. Heute hat der Gemeinderat die Generalsanierung einstimmig beschlossen. Kosten 29,4 Millionen Euro, Dauer 27 Monate. Das Berg hat am Sonntag, 25. September zum letzten Mal vor den Umbaumaßnahmen geöffnet. 

Pressemitteilung Stadt Stuttgart

Das Mineral-Bad Berg wird f√ľr 29,4 Millionen Euro saniert. Der Gemeinderat hat am Donnerstag, 21. Juli, einstimmig der Generalsanierung zugestimmt, die 27 Monate dauern soll. Ein Grund f√ľr die Bauzeit ist der Schutz der Mineralquellen.

Die Geb√§ude auf der Anlage werden entkernt und generalsaniert, das Bewegungsbad und das Technik- und Personalgeb√§ude m√ľssen abgebrochen werden. Daf√ľr liegen Pl√§ne der Architekten 4a aus Stuttgart vor.

Bei den verschiedenen Baumaßnahmen soll jedoch der typische Charakter und Charme des Bades aus den 1950er-Jahren erhalten bleiben. So kann etwa das Außenbecken aufgrund seiner maroden Bausubstanz nicht mehr saniert werden, wird jedoch in identischer Größe neu errichtet.

Die charakteristischen Holzliegen und Holzkabinen werden restauriert und wieder aufgestellt. Das neue Bewegungsbad, das in Zukunft ebenfalls Mineralwasser enthalten soll, wird architektonisch in den Ostfl√ľgel des Bestandsgeb√§udes integriert, die Kaltbadehalle um einen Ruhebereich erweitert.

Zus√§tzliche Rampen und Aufz√ľge werden die Barrierefreiheit der gesamten Anlage herstellen. Energetisch wird das Bad mit W√§rmed√§mmung, einer modernen Heizzentrale mit W√§rmepumpen, Brennwertkesseln und Blockheizkraftwerk sowie weitr√§umigen Photovoltaikanlagen auf den neuesten Stand gebracht.

Die sechs Berger Heilwasserquellen werden zuk√ľnftig in separaten Beh√§ltern gefasst und k√∂nnen so kontinuierlich √ľberwacht werden. Das frische Quellwasser k√∂nnen Badeg√§ste und Besucher weiterhin aus den Trinkbrunnen kosten, zus√§tzlich wird die ‚ÄěElisenquelle‚Äú am Ende des Nordfl√ľgels wieder in Betrieb genommen und erstmals auch der √Ėffentlichkeit zug√§nglich gemacht. Der planerische und bauliche Aufwand des Bau- und Sanierungsprojekts ist wegen des Schutzes der wertvollen Mineralquellen besonders hoch. Da sie mitten im Baugebiet liegen, muss jede Ma√ünahme besonders abgesichert werden.

Die B√ľrgerinnen und B√ľrger wurden im Vorfeld von den B√§derbetrieben √ľber die anstehende Sanierung informiert, von den Badeg√§sten ausgew√§hlte Vertreter nahmen an den Planungsrunden teil. Weitere Infoveranstaltungen sollen folgen, die M√∂glichkeit zu Baustellenbesuchen eingerichtet werden.

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