Survived Feinstaubalarm 2016

Einmal Blödsinn gelabert und schon macht´s einer:

Oder so:

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Der Zeitraum ist allerdings nicht mehr aktuell, der Feinstaubalarm gilt jetzt bis mindestens Freitag, 22. Januar, 24:00 Uhr und das Rathaus nimmt auch Stellung zu den hohen Feinstaubwerten gestern am ersten Tag des Feinstaubalarms.

OB Kuhn: Hoher Feinstaubwert am Neckartor zeigt die Richtigkeit und Notwendigkeit des Feinstaub-Alarm

In der Landeshauptstadt Stuttgart (Umweltzone) gilt nach wie vor Feinstaub-Alarm. Das Ende ist weiterhin noch offen. Der Feinstaub-Alarm dauert mindestens bis einschlieĂźlich Freitag, 24.00 Uhr.

Beginn:
seit Montag, 18. Januar, 00.00 Uhr fĂĽr den Autoverkehr
seit Sonntag, 17. Januar, 18.00 Uhr fĂĽr Komfort-Kamine

Fortdauer:Der Feinstaub-Alarm dauert mindestens bis einschlieĂźlich Freitag, 24.00 Uhr.

Ende: Das Ende des Feinstaub-Alarms ist weiterhin noch offen

Nach Mitteilung der Landesanstalt fĂĽr Umwelt und Messungen (LUBW) vom Dienstag lag der Tagesmittelwert fĂĽr Feinstaub an der hoch belasteten Kreuzung Am Neckartor in Stuttgart am ersten Tag des Feinstaub-Alarms bei knapp 90 Mikrogramm je Kubikmeter Luft. Erlaubt sind 50 Mikrogramm je Kubikmeter Luft.

Oberbürgermeister Fritz Kuhn erklärte am Dienstag, 19. Januar, zu dem aktuellen Messergebnis: „Der Feinstaub-Alarm ist richtig und notwendig. Der sprunghafte Anstieg im Vergleich zu den Vortagen zeigt, welchen Einfluss die Wetterlage auf die Feinstaubbelastung hat und wie hoch die Belastung durch Feinstaub ist. Deshalb lösen wir den Alarm aus, wenn das Austauschvermögen der Luft stark eingeschränkt ist.“ Außerdem werde deutlich, wie notwendig der Verzicht auf das Auto bei erwartbar schadstoffträchtiger Wetterlage sei.

Kuhn sagte: „Dieses erste Messergebnis ist eine Botschaft an alle Autofahrer, insbesondere aber an die, die dem Feinstaub-Alarm kritisch oder ablehnend gegenüber stehen: Leisten Sie Ihren Beitrag, damit die Luft in Stuttgart besser wird, überdenken Sie, ob Sie wirklich immer das Auto brauchen, suchen Sie nach umweltfreundlichen Mobilitätsalternativen. Nur gegen den Feinstaub-Alarm zu wettern, senkt die Werte nicht.“

Der OB bekräftigte zugleich, wenn die Freiwilligkeit nicht zur nachhaltigen Verringerung der Schadstoffwerte führe, werde es ordnungspolitische Maßnahmen wie zum Beispiel Fahrverbote geben müssen. Kuhn: „Wir müssen in Stuttgart die EU-Grenzwerte für Feinstaub und Stickstoffdioxid einhalten, besser noch: deutlich unterschreiten – am besten freiwillig, notfalls unter Zwang.“

Die Messwerte der LUBW lagen für die Kreuzung Am Neckartor in den Tagen vor dem Feinstaub-Alarm bei zwischen ca. 14 und 22 Mikrogramm je Kubikmeter Luft. Der Grenzwert von 50 Mikrogramm wurde am 18. Januar erstmals im Jahr 2016 in Stuttgart überschritten. Ausnahme: Wegen des Silvester-Feuerwerks sind die Schadstoffwerte am Neujahrstag stets überhöht. 2015 wurde der Grenzwert am Neckartor an 72 Tagen überschritten, erlaubt sind maximal 35. An allen anderen Messstellen in Stuttgart wird dieser Grenzwert inzwischen eingehalten.

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