SLAYÖÖHHR

 

Neue SLAYER-Single. Erscheint pünktlich und natürlich mindestens genauso so limitiert zum Record Store Day. Erster Eindruck von “When The Stillness Comes” – ganz okay, aber auch ziemlich egal.  Wäre das jetzt eine Band aus Calw oder Eislingen würde da niemand eine Postkarte nach Hause schreiben. Sind aber Slayer, beziehungsweise was von Slayer übriggeblieben ist.

Fast besser, 100% Slayer und fit for Kirchentag: der knuffige Gitarrist Kerry King erzählt vom Making-Of.

Wir tourten gerade durch Europa und bestritten eine dreistündige Autofahrt in irgendeinem verdammten Mini-Van, und ich litt auf der Rückbank vor mich hin, ohne irgendetwas besonderes zu tun. Also fing ich einfach an, hasserfüllte Gedanken aufzuschreiben. Es geht um einen Kerl, der am Ort eines Verbrechens aufwacht und feststellt, dass er es war, der alle getötet hat. Das ist echt cool. (Rolling Stone)

Ansonsten: Record Store Day am Samstag. Der Freudentag für alle, die im Poesie-Album bei der Rubrik “Lieblingsmusik” kurz überlegen müssen und dann doch “Vinyl” reinschreiben. Ein Freudenfest auch für den letzten Rest der Musikindustrie, der längst kapiert hat, dass zumindest damit noch ein bisschen Umsatz generiert werden kann. Ich kenne Leute, die sich ELECTRIC WIZARD Platten in fünf verschiedenen Vinyl-Farben in den Schrank stellen. Selbst die schmunzeln darüber.

In Plattenladen zu gehen ist natürlich trotzdem immer eine gute Idee. Da gibt’s nämlich nicht nur Platten, sondern auch 1A-Seelsorge am Tresen. Ein Händler, den ich jetzt nicht namentlich erwähnen möchte, machte mich kürzlich dennoch etwas unruhig. Als ich die neue NAPALM DEATH-Platte kaufen wollte, fragte er in einer Mischung aus Vorwurf, Unglauben und Pädagogik: “Echt?!”. Kurz überlegt und dann: “Haklar!” gesagt.

In Stuttgart machen beim Record Store Day übrigens folgende Läden mit. “Urban Outfitters” fehlt in der Liste. hihi.

kessel_rsd

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