Interviews mit Bildungsplangegnern

“Bildung für Toleranz und Akzeptanz von Vielfalt”: so lautet der Punkt unter dem Thema “Verankerung der Leitperspektiven” der Bildungsplanreform 2016 BW, lediglich ein Absatz eines riesigen Gesamtwerkes (Reform eben), in dem u.a. steht:

“die Präsenz von Menschen unterschiedlicher Kulturen, Nationalitäten, Ethnien, Religionen und Weltanschauungen, Lebensformen, sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität, physischer, psychischer und geistiger Dispositionen, sozialer Herkunft in Kultur, Gesellschaft und Politik beschreiben” (beschreiben kursiv)

Dieser Punkt treibt seit Monaten ein paar Hundert Bildungsplangegner auf die Straße, die deswegen z.B. Angst davor haben, dass ihr Kind in der Schule schwul wird, dass man sowieso die Kinder in eine sexuelle Orientierung reinlockt und das Ziel der bösen, bösen Regierung ist, “die Familie zu zerstören”, meint z.B. der Typ bei Stunde 1:12, der übrigens auch glaubt, dass Homosexualität eine Krankheit ist.

Gut, da fällt mir nix mehr ein. Wie auch bei allen anderen Interviewten nicht. Knapp drei Stunden ungeschnittenes Material vom vergangenen Samstag.

Arbeitspapier Leitperspektiven

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