White Noise & Breitengrad 17 im Schwabenzentrum

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Einige wollten das Ding bzw. die Dinger, u.a. wurde sie länger als Wurst & Fleisch / Speakeasy-Nachfolger gehandelt und der eine oder andere Gastronom verhandelte bereits hart mit den Eigentümern: Jetzt hat das Schocken, die schon länger (elektronisch) expandieren wollen, die zwei leerstehenden und gegenüberliegenden Läden im Schwabzentrum bekommen.

Ergibt eine neue Bar (Eröffnung im März geplant) und einen neuen elektronischen Club (“Herbst würde ich mal sagen als Anhaltspunkt”, so Ralf Bauer) für Stuttgart. Gemeinsamer Pärchenname: White Noise. Mehr Fakten auf Es ist Liebe.

Unabhängig davon eröffnet im Februar an diesem tiefergelegten Platz der Vietnamese Breitengrad17, bislang immer lecker gewesen beim Renitenztheater, Rückseite Eberhardpassagen. Klingt alles in allem nach Leben. Wie einst.

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Bisschen KTV History Channel: Die Ecke war einst ziemlich gut besucht, was an dem Kultwirtshaus Litfass lag. Joe Bauer hat den Wirt Ali Taner (2006 verstorben) vor vier Jahren in einem großen Artikel gewürdigt.

Meine eigenen Erinnerungen ans Litfass sind wiederum sehr dunkel. Ich kenn nur die Legende von den angeblich besten Käsespätzle der Stadt und das all night long (“Da kann man morgens um 5 noch Käsespätzle bestellen.”). Probiert habe ich sie nie. Überhaupt habe ich das Litfass nur während meiner Flyerverteilerphase um die Jahrtausendwende betreten.

Joe Bauer erzählt von dem Lokal an “der Nahtstelle zwischen Leonhardsviertel und Hans-im-Glück-Brunnen” und wie es nach dem Ende des Litfass weiterging: “Der Laden war Tag und Nacht geöffnet, bei gutem Wetter kämpften Kneipenflaneure um einen Platz auf der Treppe zum Biergarten. (Heute ist dort die Cocktailbar Meyer’s. Der Versuch von Alis Sohn Hasmet, gegenüber das Litfass neu zu beleben, war nicht besonders erfolgreich, inzwischen heißt der Club Madox.)”

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Das besagte Meyer´s im ehemaligen Litfass wurde wiederum von den Buddha Lonsch-Leuten betrieben, die haben den Laden damals ziemlich hochpoliert, lief aber auch nicht wirklich und somit wurde das Rondell die letzten Jahre nur noch als Durchgangsweg zur U-Bahn oder Altstadt genutzt. Am anderen Ende wartet der Ratzer. Das sind zugegeben wiederum keine schlechten Aussichten, wenn  nach einer Unterführung Schallplatten auf dich warten.

Noch besser sind nun die Aussichten, dass Menschen da unten auch verweilen und dass die einstige Achse HiG/Altstadt sowie auch rüber Romantica (wieder) aufgebaut wird.

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Der Club soll ein Fassungsvermögen von 300 Leuten haben, also gar nicht so klein, will dabei auf Qualität (klar) in allen Bereichen setzen, angefangen von Bookings (“kleine bis mittelbekannte Künstler statt auf große Namen”) bis hin zu Look und Klang.

Jut, bis zur Eröffnung müssen wir noch einige Male kacken (das neue “bis dahin läuft noch viel Wasser d’r Neck’r nunder”) und die Good News Redaktion hält euch natürlich auf dem Laufenden wie es da vorangeht. Ehrensache.

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Mehr Infos und Details auf Es ist Liebe 

Mehr Infos auf der StZ 

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