Tatort-Umfrage: Im Schmerz geboren

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Ein Mega-Hype im Vorfeld (“Der beste Tatort des Jahres!”, “Der beste Tatort jemals!”), das Blut werde nur so spritzen (ja, ich bitte darum!) und Top-GesprĂ€chsthema mittags am Condesa (“der soll ja wieder mal richtig gut sein!”). Und sowieso: Tukur mag ich.

Dann 20:15 Uhr: Nach dem ersten Staatstheater-Auftritt im Studio-Dschungel (plus die ersten unguten GefĂŒhle im Bauch, wirklich) gab es etwas 12-Uhr-mittags-in Wiesbaden-Feeling plus die ersten typischen Tarantino-Einfrier-Filter-Bilder, danach ging es – fĂŒr mich – ziemlich unstrukturiert weiter, scheinbar wollte man die komplette Film- und Theater-Geschichte in 90 Minuten abarbeiten, dabei fingerte sich das Orchester wund (zu arg an manchen Stellen) wie wir unsere Twitter-Daumen.

Dort spaltete sich recht bald das Meer. Überragend meinten die einen, die anderen schauten irritiert und verstört in die Glotze – weil eben zu gewollt. Zu gestellt. Das funktioniert so nicht. Spannung? Das GefĂŒhl stellte sich bei mir nicht ein. Klar, mehr als in Köln, aber da konnteste dich auch vor eine laufende Waschmaschine setzen, das wĂ€re spannender gewesen.

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