Stuttgart Airport Sucks

Kleiner Carl Craig Nachbrenner, war ja neulich da und den Tweet hat es mir jetzt in die Timeline gespült.

18 Comments

  • Beraternase sagt:

    …bezahlen Sie einfach mit Ihrem guten Namen.

  • Ken™ sagt:

    wie wars denn eigentlich bei herrn craig? irgendwelche erfahrungsberichte?

  • bernd_s sagt:

    dann kauf halt 2

  • Patze sagt:

    Es war soundtechnisch super… nur leider wie so oft in Stuttgart etwas zu wenig los… aber Carl und ich hatten Spass…! 😀

  • martin sagt:

    tja, nach subkultur schreien, aber dann nicht hingehen. das kennen wir ja.

  • Ken™ sagt:

    Die Endstation der musikalischen Subkultur in Zone 10 ist dann halt doch Moonbootica und Lexy & Keta-Paul… 😉

  • martin sagt:

    ja, und DAFÜR kann die Stadt Stuttgart garantiert nichts.

  • Ken™ sagt:

    DOCH!
    Die Atadt Stuttgart könnte diese beiden “Gute Laune” DJ-Teams mit einem Auftrittsverbot belegen!
    So zur Rettung der musikalisch-elektronischen Vielfalt oder so… 😀

  • Whiskydrinker sagt:

    Also die Stadt Stuttgart ist für mich nicht ganz unschuldig.

    Die Culture Box wird von der Stadt Kopenhagen als Kultureinrichtung gesehen und von denen unterstützt und gefördert. Und deren Programm ist weit weg von dem von Ken genannten.

    Was macht die Stadt Stuttgart eigentlich so für ihre Clubs? Ich meine jenseits eines Vertreters auf irgendwelchen Panels mit leeren Phrasen.

  • Ken™ sagt:

    Naja, also die Culture Box ist in Europa so ziemlich die Ausnahme. Und Kopenhagen scheint ja auch wesentlich toleranter als Stuttgart zu sein, mal abgesehen von ein paar duften Alibi-Veranstaltungen bei denen die Stadt zeigt, wie jung, modern tolerant und weltoffen sie ist! In Stuttgart kann man gerade froh sein, wenn einem die Stadt feiern nach 5 Uhr morgens erlaubt und man danach nicht in eine Polizeikontrolle gerät (Man hat sich ja pauschal verdächtig gemacht, da man ja nachts feiern war)! Ich fühl mich gerade immer mehr an die Frühneunziger erinnert. Dabei beschleicht mich immer mehr das Gefühl, daß Stuttgart echt etwas gegen die Jugend hat und lieber dem konservativen Geldadel das Feld überlassen bzw. die absolute Herrschaft über das Nachtleben haben möchte, damit die feinen, reichen Geldgeber keinesfalls in irgendeiner Weise in ihrer Ruhe gestört bzw. im Ausleben ihres Lebensstils beeinträchtigt werden könnten!

  • martin sagt:

    mag ja alles sein. ich check trotzdem nicht, was die stadt stuttgart dafür kann, wenn ein die menschen hier ein angebot nicht annehmen. wie z.b. carl craig im romy.

    “In Stuttgart kann man gerade froh sein, wenn einem die Stadt feiern nach 5 Uhr morgens erlaubt und man danach nicht in eine Polizeikontrolle gerät (Man hat sich ja pauschal verdächtig gemacht, da man ja nachts feiern war)!”

    also ich bin ja jede woche unterwegs und ich bin noch nie pauschal verdächtigt worden. seit 20 jahren nicht.

  • Ken™ sagt:

    gut, ich hatte auch nur ein paarwenige male begegnungen mit den cops und die waren nicht weiter schlimm. aber da scheinen wir auch ziemlich glück gehabt zu haben, wenn wenn anderer leute worte glauben schenken darf. aber ich gebe dir absolut recht: die musikalische qualität (elektronisch) in stuttgart hatte es noch nie leicht, da meistens nicht vom stuttgarter publikum angenommen…
    die stadt tut allerdings gerade ihr möglichstes, den machern des nachtlebens vieles zu erschweren. und da überlebt man als clubbesitzer und veranstalter halt fast nur indem man acts holt die die hüte mit standardpublikum voll machen. denn ohne geld kann man in s die meisten vorgaben der stadt einfach nicht umsetzen.

  • martin sagt:

    mag ja auch alles sein. aber das romy z.b. hat mit der stadt keine probleme. wie viele anderen läden auch nicht.

    wie schon oben gesagt: ich verstehs einfach nicht, warum man dauernd rumjammert und alles scheiße und hier geht nix. das ist einfach humbug, weil angebot ist da, auch mit niveau. aber man jammert lieber anstatt hinzugehen und zu sagen, geil, carl craig ist in der stadt!

  • martin sagt:

    und eher noch ist eben carl craig subkultur. weil lexy und k-paul buchen ist es garantiert nicht. das ist betriebswirtschaft. völlig legitim. versteh ich total. aber das ist keine subkultur. ich hab manchmal das gefühl, die ganzen jammerlappen wissen gar nicht, über was sie genau jammern.

  • Ken™ sagt:

    mit deinem satz über die jammerlappen geh ich zu 110% pari! 🙂

  • Whiskydrinker sagt:

    Je weiter man sich von der Tarifzone 10 entfernt umso klarer sieht man.

    Die Culture Box zeigt, was möglich ist. Und wenn ich dann in der STZ Artikel über imaginäre aber kostenpflichtige Parkplätze in Verbindung mit Clubs oder die Geschichte mit dem Contain’t lese, dann kann ich jedenfalls nur noch den Kopf schütteln

    Das Problem ist auch nicht unbedingt, dass zu Carl Craig wenig Leute kommen. Das Problem ist, dass einem als Clubbetreiber die Auflagen und besonders die Miete im Nacken sitzen.

    Nehmen wir doch mal ein cooles Rathaus in Stuttgart an, dass uneingeschränkt clubtaugliche Räumlichkeiten selbst zu einem wirklich günstigen Preis einfach mal auf 10 Jahre fest vermieten würde.

    Günstig bedeutet in dem Fall, dass man auch bei niedriger Auslastung die Miete erwirtschaften kann. Andere Einrichtungen wie Theater werden ja auch so subventioniert, dass sie ohne ausverkaufte Vorstellungen eine schwarze Null erreichen können.

    Dann ergibt sich nämlich plötzlich auch im Bereich der elektronischen Musik die Möglichkeit, auch mal an manchen Tagen bewusst ein Programm für die richtigen Nischen zu veranstalten.

    Und es gäbe auch endlich mal auch die Investitionssicherheit, ein wirklich tolles Soundsystem zu installieren.

    Und ich sehe auch einen Unterschied zwischen “mit der stadt keine probleme” und von der Stadt wirklich akzeptiert werden.

  • martin sagt:

    deine culture box ist ja laut ken relativ einmalig. scheinen sich also außer stuttgart viele andere städte nicht zu gönnen. schade.

    und nach subventionen schreit ja wiederum auch keiner von denen hier. die wollen ja letztendlich nur in ruhe gelassen werden und ihren laden machen, wie es der setzer mal schön geschrieben hat bei der röhre. da kommt dann wiederum so dinge wie die altbekannte parkplatzablöse. das ist in der tat kurios. aber eben ne deutsche regelung / gesetzgebung whatever und ob man die einfach für clubs etc so aushebeln kann weiß ich nicht bzw will – spült ja auch geld in die kasse, egal ob in stgt oder anderswo.

    grad bissle rumgegoogelt, und einen alten text aus berlin von 2002 gefunden:

    http://www.fuckparade.org/pres.....size=large

    und bzgl mieten: dazu müsste eben die stadt räumlichkeiten erst einmal besitzen, wie z.b. bei der röhre der fall war. die meisten stuttgarter läden überweisen ihre miete an brauereien, banken, etc oder eben privateigentümer.

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