Zwischen/miete

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Kultur pur:¬†This is AFN Heidelb√∂rg sendet wieder aus Stuttgart die neuesten Down South Hits, das Trickfilmfestival geht los¬†und heute Abend startet die Lesereihe “zwischen/miete”, initiiert vom Literaturhaus Stuttgart frei nach einer Vorlage aus Freiburg.

Kling gut: Junge AutorInnen lesen in WGs vor. Praktisch f√ľr die WG-Bewohner und f√ľr die G√§ste¬†eine¬†andere/neue Umgebung als die bekannten Veranstaltungspl√§tze. “Die von ihren Bewohnern ganz unterschiedlich gepr√§gten studentischen R√§ume werden so zu einem Ort der jungen Literatur und etablieren eine Plattform f√ľr den deutschsprachigen literarischen Nachwuchs,” hei√üt es auf der FB-Seite. Zwischen/miete soll drei bis vier mal pro Semester stattfinden.¬†

Bei der Auftaktveranstaltung liest Martin Kordic aus seinem Deb√ľtroman “Wie ich mir das Gl√ľck vorstelle”. Das Buch erz√§hlt von zwei Jugendlichen im Bosnienkrieg. Die Relenbergstra√üe 68 ist in der N√§he des Azenbergareals (siehe Google Maps), los geht es um 20:00 Uhr, im Eintrittspreis von 5 Euro ist ein Bier und eine Brezel inklusive. Leseprobe kann man auf ZEIT online anschauen.

Die Lesereihe zwischen/miete pr√§sentiert Literatur aus der j√ľngsten Schriftstellergeneration und bringt sie ins Gespr√§ch. F√ľr einen Abend kommen professionelle junge AutorInnen zur ¬ĽZwischenmiete¬ę in Stuttgarter Wohngemeinschaften und pr√§sentieren ihre Texte. Die von ihren Bewohnern ganz unterschiedlich gepr√§gten studentischen R√§ume werden so zu einem Ort der jungen Literatur und etablieren eine Plattform f√ľr den deutschsprachigen literarischen Nachwuchs.

Seminare, Kneipen, WG-K√ľchen. Befristete Zusammenk√ľnfte machen die studentische Lebenswelt zu einem gro√üen Teil aus. Vieles geschieht auf Probe, als Experiment, unter Vorbehalt. Auch jede Lesung ist eine Zusammenkunft als Versuchsanordnung zwischen Text, Publikum und Raum, die bei Gelingen der WG ihre eigene Geschichte einschreibt. Die NachwuchsautorInnen nutzen diese Probezeit, den Dialog, das Gespr√§ch und den Austausch ‚Äď nicht nur mit gestandenen Autoren und Kritikern, sondern mit einem jungen und interessierten Publikum.

Kurzprosa und Lyrik sind oft gew√§hlte Formen junger AutorInnen. zwischen/miete r√ľckt gerade deshalb die kurzen Formen der Literatur in den Mittelpunkt ‚Äď ohne sich jedoch der traditionellen Erz√§hlform, dem Roman, zu verschlie√üen. Kuratiert und durchgef√ľhrt werden die Veranstaltungen von Friederike Ehwald und Verena Str√∂bele vom zwischen/miete-Team unter dem Dach des Literaturhaus Stuttgart in Anlehnung an die 2009 in Freiburg vom dortigen Literaturb√ľro initiierte Reihe.

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