Heute die Autorin sprechen

Am Wochenende waren (wieder) die FrĂĽhjahrsmessen in Stuttgart, d.h. die Garten, die Fair Handeln, die Kreativ, die AMS i-mobility, die Yoga-Expo, die Mineralien, Fossilien, Schmuck und die Haus, Holz, Energie fanden parallel statt.

Am bekanntesten aber und wahrscheinlich fĂĽr die meisten der Grund hinzugehen: der Markt des guten Geschmacks a.k.a. Slow Food Messe. Also gutes Essen, auf gut deutsch.

Ich war zum ersten mal da, vor allem auch wegen Slowfood, hab mir aber auch aus Interesse die i-mobility und die Fair Handeln sowie wegen des Nerdfaktors auch die Yoga-Expo und die Steinmessen angeschaut.

Und ich muss sagen: Die Slowfood-Messe ist schon was Gutes. Viele Erzeugergemeinschaften und kleine Landwirtschaftsbetrieben, viel zu probieren und zu kaufen, ich selber hab mir einen unglaublich leckeren und hart teuren Schafskäse rausgelassen.

Aber bei dieser Themenzusammenstellung gibt es natĂĽrlich auch einiges zu sehen. Hier ein kurzer FotorĂĽckblick.

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Warum auch immer fand vor der Messehalle ein Frauenlauf statt. Mit Kinderwägen, Walkingstöcken und Trikots in pink. Mit Klischées geht die Welt irgendwann unter.

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Tatsächlich war die größte Messehalle den Steinen vorbehalten. Ernsthaft. Und ich sag mal so: Steinesammler sind die Nerds unter den Nerds (das Ding links im Bild kostet 7500 Euro, btw).

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In der Slowfood-Halle dann direkte Zielgruppenansprache. Ich wusste weder, dass es Truck Stop noch gibt, noch wie jemand auf den Bandnamen “Knapp ein Jahr” kommt. Aber Willi wird’s wissen.

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Wer was über regiosaisonal oder regional saisonal wissen will kann die Autorin sprechen. Alle anderen können mit unserem Autor Geiger sprechen.

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Also ob das jetzt noch helfen wĂĽrde.

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Ich dachte ja das Ganze wäre mehr Öko/Bio/Vegeatrisch/Vegan. Aber das Testimonial auf diesem Plakat zeigt eigentlich ganz gut um was es eigentlich ging.

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Auch hier zeigt die Deko ganz gut, was man von Vegetariern hält.

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Dieses Ausstellungsobjekt macht genau das, wonach es aussieht: Werbung dafĂĽr, sich doch seine eigenen HĂĽhner im Garten zu halten.

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Auch auf der Slowfood-Messe nicht zu vermeiden: Walking Acts. Das hier soll wohl ein Huhn sein. Oder ein Storch.

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Hier spielt ein Mann an einem FlĂĽgel, und ein anderer Mann liegt darunter und entspannt. Hat vielleicht was mit Yoga zu tun.

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Beim Rausgehen dann noch mal eine  originelle Testimonial-Kampagne. Ich hätte den Satz ja mit “… an der Klatsche” beendet, aber was weiĂź ich schon.

9 Comments

  • martin sagt:

    den stein holen wir dir zum geburtstag

  • JMO2 sagt:

    Geil, endlich “Truck Stop” mit Konzerten im SĂĽden

  • jaytext sagt:

    der hühnerstall stand heute morgen bei uns in der straße auf einem anhänger. dachte erst, die nachbarskinder kriegen ein gartenspielhäuschen im schweden-design

  • martin sagt:

    wurde auch zeit oder jmo2?

  • Martin Sp. sagt:

    Also den Papp-Metzger hätten die realistischer gestalten können. Also mit Knochensäge in der Hand und viel Blut auf dem Kittel. Und in der andeen Hand zwei triefende Rindsohren oder so.

  • JMO2 sagt:

    @martin: Aber sowas von! Die verdienten HElden der 70er und 80er Jahre deutschsprachiger Populöärmusik treten ja sonst nur im PLZ-Gebiet 0 auf

  • Andy sagt:

    “Knapp ein Jahr” habe ich 1989 gesehen, auf einem 50er unten am Bodensee. Ich weiss das so genau, weil ich damals die ganz neue LP bekommen habe “15 Jahre Countrymusik” fĂĽr mich war Bandname und Plattenname damals sehr verwirrend!! Alter was ein Flashback..

  • Sebastian sagt:

    War dieses Jahr zum zweiten Mal auf der Slow Food Messe. Fand das Angebot echt interessant, wenn auch häufig recht teuer. NatĂĽrlich sind das wirklich gute Lebensmittel, aber viele Leute schreckt der Preis dann letztendlich doch ab. Hätte gerne mehr mitgenommen, aber fĂĽr Experimente war es mir dann doch zu teuer… :-/

  • stegoe sagt:

    Im Jahre 1974 trafen sich mehrere Musikbegeisterte bei einer Veranstaltung im sĂĽddeutschen Ravensburg. Man wollte zwanglos Musik machen ohne konkrete Zielvorstellungen. Bald kristallisierte sich ein Kern von Musikern heraus der intensiver arbeiten wollte und vor allem Musik “von Hand” machen wollte.
    Und dann war da noch das Problem mit dem richtigen Bandnamen. Klar war damals nur, dass die Band aufgrund äußerer Gegebenheiten (Studium, Beruf usw) nicht länger als ein Jahr zusammenbleiben könnte.

    Der Bandname „KNAPP EIN JAHR“ war geboren. Dabei konnte keiner ahnen wie einprägsam dieser Bandname in der Musikszene einmal werden würde.

    http://www.knappeinjahr.de/start.htm

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