Ahoi ihr Fischfreunde im Donutella Flagship Store

Mega-Ereignis Dunkin Donut Eröffnung. KTV live dabei. Doppeltgemobbelt. Völlig unverhofft und zufällig. Geiger kam mit dem Zug zurück und Setzer hängt sowieso ganz gerne rum im Arnulf-Klett-Platz, hat er mir mal im Chalet erzählt. Und wie Blogger so sind, müssen sie gleich wieder bloggen. Und dann haste auf einmal zwei Posts zum selben Thema im Backend. Was machmer? 1+1 = 2 oder 1+1 bleibt 1?

Ergebnis: Zwei Posts zusammen gefügt und die Überschriften addiert. “Ahoi ihr Fischfreunde” heißt es bei Geiger und Setzer taufte seinen Artikel “Donutella Flagship Store”. Ach, und das haben wir auch noch: 

Und jetzt der Geiger, here we go. 

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Camp-out für Schmalzkringel. Manche bestimmt schon seit 04:00 Uhr.

Mops-Eis hier, Donuts da – die Stadt packt ihre kulinarischen Tafelspitzen aus und dreht eine Runde auf dem Riesenrad der Spezialitäten. Ich dachte, ich hab mich versehen, aber gestern stand wirklich eine sehr große Gruppe Menschen freiwillig in der Klettpassage. Dachte erst, da sampelt vielleicht jemand Crystal Meth for free, waren aber nur Donuts. Junkie Donuts ist in der Stadt und alle drehen durch.

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Off-Topic, aber gut: Bei der Eröffnung von Fisch Franke in Frankfurt ging es bestimmt weniger hysterisch zu.

Ich wiederhol mich da, aber ich finde: wenn wir in Stuttgart Donuts haben, dann brauchen wir auch Cops.

Zwei ältere, einmal bitte Ray Liotta und der andere DeNiro, und ein jüngerer Dödel. Von mir aus Edward Norton, wobei der ja auch nimmer der jüngste ist. Dann halt Bradley Cooper, mir egal. Und Liotta und DeNiro sind bestechlich und warten vor dem ehemaligen Ambo-Kino so auf der Busspur mit einem To-Go-Kaffee undercover auf den Umschlag mit dem Geld. Und schicken ihren jungen Kollegen runter in die Klettpassage, Donuts holen. Gleich eine ganze Box. Dann fallen Schüsse und sie rufen “Scheisse. Scheisse. Scheisse.” Und weiter weiß ich noch nicht. Der große kessel.tv Fortsetzungsroman.

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Bin das nur ich – oder liest man da unbewusst immer fuckin’ donuts? Der erste, der mit der Kappe ins Transit kommt, kriegt n Schnaps.

Ich find ja amerikanische Produkte tendenziell gut. Mötley Crüe zum Beispiel oder Jeep. Und wenn ich drei Wünsche frei hätte, dann wären das Taco Trucks, Egg Nogg und Niketown in unserer Stadt. Bagels und Donuts wären nicht dabei. Ebensowenig übrigens Karamell Fudge Latte in der Verpackungseinheit Venti™.

Der vierte Wunsch, liebe Fee, wäre das, was die Amerikaner never-ending-cup nennen – nur umgekehrt: eine nie-versiegende Flüssigbetonpumpe, mit der wir die Klettpassage versiegeln könnten.

Ach und dann hätte ich gerne noch mehr Licht. So ganz generell. Goethestyle. Famous last words. Und dann, dass die Autos vor dem neuen Bahnhof unterirdisch fahren und die Menschen stattdessen oberirdisch das tun, was sie eben vor einem Bahnhof so tun. Ich mag mich täuschen, aber sieht man nicht auch die Venen viel besser bei Tageslicht?

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Und jetzt Setzer: 

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Ohmeingottohmeingottohmeingott, oléolé. Alles wird gut und ich freu mir ein Loch ins Gebäck – Baden-Württemberg hat endlich seine erste Fuckin’ Dunkin’ Donuts-Filiale – 15 weitere sollen in den kommenden Jahren noch folgen. Der Flagshipstore steht zumindest schon mal an einem der schönsten Flecken dieser Stadt: der malerischen Klett-Passage.

Bunte Luftballons, Crowdbreaker vor der Tür und eine Schlange, als würden sie da drin am Schalter verraten, wo dieses verflixte Flugzeug abgeblieben ist. Ich habe heute morgen ja zum Glück nur meine Brille irgendwo in der Wohnung verbummelt, kein Passagierflugzeug.

Dort in der Klett-Passage wird aber eh prinzipiell schon viel gewusst – manchmal auch schon gegen 14 Uhr und vorbildlich mit Bierfahne bis zum Tegernsee. Donuts wiederum esse ich nicht so gerne. Auch weil ich befürchte, Ice Motherfuckin’ T könnte mich aus Versehen oder im Zuge einer Body Count-Reunion abknallen, weil er mich für einen Polizisten hält. In den USA gelten Donuts als so eine Art Polizistengebäck.

Achso, meine Freundin Helmut Podolski hat mir neulich ganz nebenbei erklärt, weshalb am Stuttgarter Bahnhof und in der Klettpassage alle ständig besoffen sind. Sie zeigte auf einen Kiosk am S-Bahnsteig und sagte: “Hui, guck mal: Beck’s für 1, 79 Euro.”

Achso, noch mehr hotter Shopping-Gossip: Der Bumsausstatter am Hirschbuckel hat den Relaunch ebenfalls erfolgreich hinter sich gebracht. Wenn ich je ein orangenes, transparentes Minikleid aus Chemiefasern tragen möchte, dann kaufe ich das dort.  Ist ja bald wieder Weihnachten.

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