Meine Nerven

nervenschocken

HypeHype Hurra. ” 
 eine der wichtigsten und besten deutschsprachigen Platten dieses Jahrzehntes”, schreibt der Wigger bei Spiegel Online ĂŒber “FUN” von The Die Nerven. Mir fĂ€llt gerade kein Widerspruch ein. Auch weil ich zu faul bin, das nachzuprĂŒfen und/oder ich am Schluss eh wieder mit Äpfel und Birnen bei der Waage vorbeischaue. Aber eines ist klar: the Feuilleton liebt Die Nerven, das Stuttgarter Post-Punk-Trio. Die SĂŒddeutsche schrob ĂŒber deren neue Platte FUN sogar: “Ein großartiges Epos spĂ€tadoleszenter UnsouverĂ€nitĂ€t”. Gut, die haben dort auch schon den Pete Doherty einen “Skandalrocker” genannt und nicht seine Musik gemeint.

Aber wenn alles irgendwie “nice” ist, reicht halt auch kein “gut” mehr – oder “voll gut”. Da muss augenscheinlich mehr her und Die Nerven mĂŒssen da jetzt echt durch. Und natĂŒrlich sind sie auch selbst ein bisschen Schuld daran. Vieles erinnert nĂ€mlich an ziemlich gutes Zeug aus den Achtziger-Jahren – AbwĂ€rts, Wipers oder jajajaja Joy Division. Und gerade wir Ă€ltere Herren sind anfĂ€llig fĂŒr Derartiges:  es erinnert sie an damals, als sie gleichermaßen wĂŒtend und irritiert waren, wie Die Nerven das heute sind. Dass sie selbst die Mittel von damals wĂ€hlen, sagt wiederum einiges ĂŒber das “Jetzt” aus.

Nun aber die Fakten auf den Tisch: Die Nerven machen gerade ziemlich zu Recht einen auf Rakete und am 7. Februar erscheint “FUN” bei This Charming Man. Die Releaseparty steigt heute im Schocken, 22 Uhr und hier gibt’s “Eine Minute Schweben”.

Da fÀllt mir gerade ein: Die wichtigste und beste norwegischsprachige Platte des Jahrzehnts ist definitiv die erste Kvelertak-Platte.

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