Interview Sven Väth

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Große Enttäuschung unter den Stuttgarter Clubbern: Das Koks für das nächste Wochenende landet nicht in den einschlägig bekannten Wirtshäusern, sondern wurde aus Versehen in Bananenkisten zu mehreren Berliner Aldi-Filialen geschickt. Damn!

Was ist sonst so passiert die letzten zwei Wochen? Es war schön mal nicht im Büro zu sein. Daheim rumkrusteln, putzen reparieren, dekorieren, fast vergessene Tonträger rausholen (z.B. erstes Theo Parrish Album von 1998, Erykah Badu “Worldwide Underground” von 2003, Dire Straits “Making Movies” von 1980, John Legend “Get Lifted” von 2004), Selfies üben (klappt bald), bisschen montags vorm Museum rumstehen (Anfängerfehler), endlich Apple TV besorgen (voll gut) und noch mehr lesen.

Ziemlich interessant waren z.B. der ZEIT-Text über den fast schon revolutionären neuen Papst (der Trend geht weg vom Bling Bling und hin zum Mensch) und das Sven Väth Interview in der Groove. Für die Print-Leser ist das wiederum ein oller Hut, war ja schon in der November/Dezember-Ausgabe. Online ist es allerdings erst seit 3. Januar. Sagt viele gute Sachen, muss ich sagen, tut ja er regelmässig in der Groove, früher glaub sogar jährlich, wenn ich richtig erinnere.

Neben der eigenen Laufbahn und ein Stellungnahme zur Schließung des Cocoon Clubs in Frankfurt, ist ein weiterer Schwerpunkt das aktuelle Ibiza-Business (früher wollten wir uns bei Sub Culture Shirts machen “Ich war noch nie auf Ibiza”) und man bekommt einen ganz guten Eindruck vom aktuellen  internationalen Dance-Markt, der – informierte Menschen wissen es – immer und immer verrückter wird. Hier geht es lang und es lohnt sich.

24 Comments

  • Herr Cut sagt:

    Meiner Meinung nach der beste Dj den es gibt und je gegeben hat. Mit einer Persönlichkeit und Aura die so niemand erreicht, höchstens kopieren kann. Und das er immer noch mit Vinyl auflegt find ich mega.

  • Thorsten W. sagt:

    Naja… ich hab ihn vor 20 Jahren zum ersten Mal gesehen und jetzt wieder. Also vom Hocker gerissen hat’s mich jetzt nicht.

  • martin sagt:

    auch gut, interview mit jürgen laarmann, ex-frontpage macher. die raver opas erinnern sich.

    http://taz.de/Interview-mit-Te.....n/!130582/

  • Herr Cut sagt:

    Ich finde es geht bei um nicht um Technik. Da sind andere definitiv besser. Aber was er rüber bringt und wie er mit den Leuten zusammen das Ding zelebriert finden ich Hammer. “Love is the message”
    http://www.theshrine.de

  • martin sagt:

    also thorsten hat jetzt gerade nix von technik gesagt…

    ich kenn ein paar leute, die schwärmen heute noch von irgendwelchen sets von keineahnungwann

  • easternbasti sagt:

    haha, danke herr cut 😀 das hatte ich schon fast vergessen… macht er eigentlich immer noch solche ansagen?

  • martin sagt:

    ich hab eher das gefühl, er macht einen auf reifen elder dj statesman die letzte zeit… täuscht vielleicht

  • Herr Cut sagt:

    Ok, dass ist aber was womit er echt keinen umhauen könnte.
    Naja wie dem auch sei. Wünsch euch was

  • martin sagt:

    nur mein eindruck und war speziell auf westernbastis frage bezzogen. wer weiß was passiert wenn ein mic in der gegend ist 😉

  • Thorsten W. sagt:

    Wie gesagt, ich hab ihn vor 20 Jahren schon gesehen, und natürlich war ich damals begeistert. Aber zum einen war ich da bedeutend jünger, ähöm, zum anderen war es eine andere Zeit.

    Bei der SEMF hat er einfach nur aufgelegt, weder musikalisch was Besonderes noch hat er mit den Leuten was zelebriert. Er hat wie Martin sagt halt aufgelegt und war dabei eher zurückhaltend. Aber wird halt auch nicht älter, der Kerle.

  • Ken™ sagt:

    der alfred biolek des techno! und ich hab mich schon immer wie bolle über und für ihn gefreut! 🙂 gab natürlich nie jemand der besser war und wird es auch niemals nie geben!

  • stadtteil sagt:

    keine Ahnung, wie oder was er heute ist. hab ihn zuletzt gesehen, als er das letzte mal im prag bei der afterhour zu seinem zapataauftritt 1998 oder 99 gespielt hat.

    man kann ihm bestimmt vieles nachsagen oder vorwerfen und ich hab erst recht keine ahnung was ein väth-auftritt heute ist. aber die 20-30 mal, die ich ihn zwischen 92 (oz) und eben da im prag gesehen habe war es immer eine wucht. der mann hat es damals verstanden eine crowd zu vereinen. und die leute mit seinem stil und vielleicht auch mit sowas, was esoterisch angehauchte menschen womöglich aura nennen, in seinen bann zu ziehen.

    er war gut. sehr gut sogar. zwischen 1992 und 1999 hat mit sicherheit kein besserer dj in stuttgart aufgelegt. selbst jeff mills war bei der veranstaltung zur sonnenfinsternis im prag nur ein schatten neben sven väth.

    carl cox und die ganzen house “stars”, die sich im m1 jedes wochenende die klinke in die hand gegeben haben, waren höchstens langweilige langweilermusikabspieler.

    grade bei den motorcity-partys konnte man vergleichsweise noch genau so spass haben, jedoch bei ganz anderer Musik. auch bei lqi und den frühen humptyparties war es immer lustig.

    aber heute will ich kein teil der technobewegung mehr sein. ob die musik oder die djs scheisse geworden sind kann ich nicht beurteilen. wahrscheinlich bin ich einfach nur zu alt 😉 zumindest hat mir mein ausfug zu kauttraven vor 3 jahren oder so gereicht. ds war furchtbar. wirklich. lauter kinder! brrrr!

  • Herr Cut sagt:

    Ich denke das liegt an der Zeit und weniger am Alter das dass weggehen heute nicht mehr so ist (also doch am alter). Neben der Musik finde ich das ganze außen herum eher nervig. Es muss heute alles so hippster und Chick sein. Und das worum es geht, die Musik, bleibt zu oft außen vor. Das bemängelt ja auch der Babba. Übrigens war Väth nicht im Zapata damals sondern in den Gebäuden im SKF. Und die Afterhour war das schlimmste was ich je im Prag erlebt habe, an der Menge an Leuten gemessen die drin waren.

  • martin sagt:

    liegt immer nur am alter und es ist halt nimmer 1992 oder 1995 bis 1997 (meine großen jahre).

  • Ken™ sagt:

    liegt am alter und der erfahrung! früher hat man sich halt noch gerne von der ganzen euphorie mitreissen lassen aber heute merkt man ganz einfach, wenn einer einem scheisse als gold verkaufen möchte! und sind wir mal ehrlich. die clubs und events in stuttgart haben sich in den letzten jahren nicht undbedingt dem wachsenden qualitätsanspruch uns alter knochen angepasst!

  • martin sagt:

    naja, ich mein, ein club sollte sich auch eher nicht den alten knochen annehmen, die alle acht wochen mal raus gehen 😀 eher nicht so konstante, große zielgruppe

    also ich würd es auch nicht tun, wäre ich clubbesitzer, bin ich aber gott sei dank nicht. sonst wäre wahrscheinlich längst peter zwegat vor meiner türe gestanden.

  • Ken™ sagt:

    naja, ist eine manierliche anlage und dj-technik, halbwegs saubere und funktionierende toiletten, garderobe und ein nicht komplett verranzter club zuviel verlangt? mich schaudert es echt, wie manche clubs im städtle es innerhalb kürzester zeit schaffen sich eine patina anzueignen, für die die röhre jahrzehnte gebraucht hat! 😉 von so extrawünschen wie stringentes booking und bestimmte aber dennoch freundliche tür mal ganz zu schweigen!

  • martin sagt:

    das schon, meine aussage war eher auf die gestaltung gemünzt und weniger auf die infrastruktur, weil ich dich wiederum so verstanden habe. und warst du nicht der, der neulich erst gesagt hat, scheiß auf toiletten? 😉

  • Ken™ sagt:

    scheiss auf toiletten? sicher nicht! und wenn, dann nicht in dem kontext!

  • martin sagt:

    dann wars jemand anders 😉

  • Bernd sagt:

    @thorsten w.

    sagt der provinz dj

  • martin sagt:

    Ich finde man kann über provinz djs nicht urteilen wenn man sie nicht persönlich kennt. Der provinz dj ist ein super dj, den ich schon mehrere Male gesehn habe und ihn auch persönlich kenne. Nennt mir mal nen provinz dj, bei dem Busse von Frankfurt nach Stuttgart fahren mit 70 Mann, nur für provinz dj. Meiner Meinung ist das purer Neid. Das ist aber typisch für Deutschland.

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