KTV Radtour: Nürtingen

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Wir ham kein Ziel, aber wir fahren los. Frei nach den Beginnern los geradelt am vergangenen Sonntag. Hauptziel: Die Arme bräunen. Den Rennradarm wegkriegen. Die klare Kante flüssig werden lassen. Dieses Mal mit einschmieren. War ja sonnig. Und nicht bewölkt, wie aufm Weg nach Tübingen vor ein paar Wochen.

Der Rest ist ziemlich schnell erzählt: Hoch auf die Fildern, Schwenk über Plieningen, nach Neuhausen abgebogen und beim Schild “Nürtingen 10 Kilometer” entschieden, eben nach Nürtingen zu radeln und erstaunt festgestellt, dass man relativ schnell in Nürtingen ist. Sind ja doch nur circa 30 Kilometer. Nürtingen klingt immer so weit weg.

Ankunft nach circa 1:15h. In Neuhausen und Wolfschlugen keine besonderen Vorkommnisse, die Strecke ziemlich easy und überwiegend flach, kaum Anstiege. Absolut empfehlenswerte Strecke, wenn man von besagter Richtung kommt. Genauso zurück müsste man allerdings erst einen ziemlich langen Berg von Nürtingen raus in Richtung Wolfschlugen überwinden.

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Nürtingen, home of Foto- und Bilderpoint und Harald Schmidt, hat seinen Bürgern etwas Neckar zurück gegeben und in der Innenstadt eine Art Strand angelegt. Kurz die Füsse reingehängt und dann die Altstadt inspiziert, die nahtlos in die Shopping-Meile übergeht.

Letztendlich ist Nürtingen mit seinen Fachwerkbauten ungefähr genauso schön wie meine bisherigen Ziele Tübingen (okay, schon schöner als Nürtingen), Calw, Backnang (ebenfalls bei Hitze), Schorndorf oder Gmünd (der Klassiker), nur auf den Straßen war nicht ganz so viel Leben wie in besagten Städten.

In besagten Ortschaften platzten – vielleicht auch Momentaufnahmen – alle Straßencafés aus allen Nähten und man bummelte und flanierte sich grün und blau. Wahrscheinlich war´s dafür einfach zu heiß am Sonntag und das Freibad hat gewonnen. Bin an verschiedenen vorbei gekommen und den parkenden Blechlawinen nach waren die Schwimmbecken dieser Erde totally booked out an jenem Sonntag, kein Wunder natürlich. Freibad-Pommes vs Straßencafé-Torte 1:0.

Weil ich mir eben besagten langen Aufstieg nach Wolfschlugen ersparen wollte, war der Plan über Wendlingen, Plochingen und Esslingen zurück zu heizen und bin dabei total dämlich auf der zweispurigen, ziemlich vollgasigen 313 gelandet. Meiner Erinnerung nach war die nur kurz zweispurig und geht wieder in eine einspurige Landstraße über. Schlechte Erinnerung und war halt nicht doch so. Bin dann ein paar Kilometer aufm Standstreifen gegurkt, hab dabei ein paar entrüstete Huper von Familienkombis kassiert und ziemlich tief durch geschnauft, als endlich endlich nach drei, vier Kilometer eine Befehlsausfahrt auf einen Landweg kam und keine Cops mich angehalten haben. So könnte man auch ins Radio kommen.

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(#daistdieweltnochinordnung)

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(Epic Schaufenster)

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(Längst verdrängt, aber sie werden nie aussterben: Ibiza Partys)

1 Comment

  • kassa sagt:

    War zwar schon ne Weile nicht mehr dort, aber behaupte jetzt mal einfach, dass es nicht an der Hitze lag, in Nürtingen ist an jedem beliebigen Sonntag im Jahr nix los (dito nach Einbruch der Dunkelheit)

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