Deutsche Rempel Meisterschaft

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Wieder einer der Tage an denen ich laut “Danke” rufe, dass ich kein Rollergirl bin. Das war in den letzten Wochen nämlich einer der härtesten Jobs der Welt: fünf Mal die Woche Training, fast so bootcampmäßig. Es stehen nämlich die Deutschen Meisterschaften im Roller Derby an.

Vom 28.-30.6. messen sich in der Eiswelt auf der Waldau folgende Teams im Rollrumrempeln: Barock City Rollerderby, Bear City Roller Derby, Bembel Town Rollergirls, Cologne Roller Derby, Harbour Girls Hamburg, Munich Roller Rebels, Rockarollers – Roller Derby Karlsruhe, Roller Girls Of The Apocalypse, Ruhrpott Roller Girls und of course Stuttgart Valley Rollergirls.

Samstagabend hab’ ich ein Kurzinterview mit einer Vertreterin der Stuttgarter Damen versucht. Ging voll daneben. Sie kam gerade vom Training und war so fertig, dass sie am Tisch fast eingeschlafen ist. Man hätte mit Bierdeckeln auf sie werfen können. Name verrate ich nicht, weil der Coach eventuell Ausgangssperre verhängte. Von VfB Profis kenn ich sowas nicht. Deren Training scheint nie so hart, um danach nicht noch gescheit beim Winni powerzushoppen oder anderweitig den Swag aufzudrehen und rumzucoolen.

rollergaul

Apropos VfB: Maskottchen Fritzle, der alte Haudegen,  kann sich übrigens warm anziehen. Die Stuttgart Valley Rollergirls haben nämlich den “Rollergaul”. Der freut sich laut seiner Facebook-Seite über Lola, ‘zeihung, “Laola” und “Klatschpappen”. Letzteres würde übrigens super als Schimpfwort taugen: “Los! Stuttgart Valley Rollergirls, macht die Klatschpappen aus Berlin fertig.” Die einschlägigen Buchmacher in Heslach handeln Berlin und Stuttgart nämlich als Favoriten. Der Rollergaul ist übrigens auch sehr eloquent: der sagt nicht “kacken”, sondern “reinäpfeln”. Top.

Tickets gibt’s hier, Infos there und auch den kommentierten Livestream für everywhere. Der Rhyme war dick, ne? Darf ich jetzt bei den HipHopOpen mitmachen? Bis dahin: Die Afterdingens-Hocketse steigt am Sonntag im Wurst & Fleisch. Bin mir allerdings nicht sicher, ob die Damen da nicht alle am Tisch einschlafen oder ob die Löcher aus dem Käse fliegen – wie bei Gottlieb Wendehals.

Achso, Thorsten und ich moderieren wieder nicht beim Derby. Wir haben das einmal gemacht und wurden danach nie wieder gefragt. Thorsten ist jetzt Profi-Konditor und ich professioneller Privatier und dick. Demnächst erzählen wir beim Lanz davon.

2 Comments

  • jaytext sagt:

    dann würde sogar ich mal den fernseher einschalten und zum zdf zappen. weh und setzer bei lanz klingt nach einem höhepunkt deutscher tv-unterhaltung

  • Krasser Kollege sagt:

    Da crasht der Setzer meine Geburtstagsparty und beschwert sich auch noch über die Interviewergebnisse. Eine Frechheit :P.

    Kommt doch einfach zur DM und fragt, ob ihr moderieren dürft, ich stell euch ein 😉

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