GEMA-Tarif für DJs: Interview

corso

Leser Morri hat ein Interview mit Dr. Marc-Oliver Srocke, Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht über den GEMA-Tarif für DJs aus dem Netz gezogen. Srocke empfiehlt “sich für 125 Euro die Pauschallizenz für die Zeit vor dem 01. April 2013 zu besorgen”, sagt allerdings auch z.B.: “Muss ein DJ seinen Laptop von einem GEMA-Mitarbeiter kontrollieren lassen, wenn dieser nachts im Club steht und dem DJ mit seinen GEMA-Ausweis vor der Nase herumwedelt? Wohl kaum. Und wie will die GEMA beweisen, dass es sich bei den Musikdateien nicht um die “Originale” handelt, die der DJ bei iTunes heruntergeladen hat? Da müsste man den Laptop schon erstmal fachmännisch überprüfen.”

Kann man sich als DJ (und vielleicht auch Wirt, die werden nämlich auch erwähnt) mal durchlesen. 

5 Comments

  • PCuts sagt:

    Ein DJ ist doch nicht dasselbe wie ein Plattenlabel. Wenn ein Label CDs vervielfältigt ist doch diese Gebühr eine Art Bearbeitungsgebühr, damit der Künstler dann auch Geld von den verkauften CDs über die GEMA zurückbekommt, oder nicht? Und ein DJ vervielfältigt doch nur, um Musik sowieso schon GEMA-pflichtig abzuspielen, warum kostet dann die Vervielfältigung an sich extra. Die hat in dem Fall doch schon eine GEMA Gebühr fürs abspielen als Konsequenz. Und wohin geht dann eben deises Geld von diesen Pauschalbeträgen?!

  • Herr Cut sagt:

    Das kann doch alles gar nicht sein. Wer hat die Beweislast, wer darf kontrollieren? Alles Quatsch um mal kurz Kohle zu machen.

  • cHiller sagt:

    Das ist alles mal ziemlich albern. Und wie das praktisch durchgesetzt wird bin ich auch mal gespannt. Wird bestimmt bald ein paar “lustige” Geschichten dazu geben.
    Naja, ich bleib bei meinen Platten, damit bin ich fein raus…

  • Thorsten W. sagt:

    Ich find so geil wie die Diskussion vor allem von CD-DJs getrieben wird – weil das die einzigen DJs sind, die es wirklich betrifft. Ich denke die meisten Laptop-DJs kaufen die Musik auch mit dem Laptop, mit dem sie auflegen. Und Vinyl-DJs sind eh fein raus.

    Interessant wäre es nochmal für iPad-DJs, die ihre Musik, die sie mit dem Laptop kaufen, über iCloud automatisch mit dem iPad synchronisieren 🙂

  • Ken™ sagt:

    ich kauf direkt auf usb stick!

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