Falleri Fallera

Festgeldkonto ahoi und Josep Marsch. KTV präsentiert live von der Fahion Week die Cockring-Trends 2014. Schick müssen sie sein, klar, aber natürlich auch bio, nachhaltig und wiederverwertbar. Gummi vergeht nicht und aus einem Holzring kann man dem Kleinen auch zur Not später noch eine Brio-Eisenbahn bauen. Ich hatte früher übrigens eine Modelleisenbahn von Faller, außerdem mief ich gerade unter den Achseln (Donnerstagabend, 17:37 Uhr) und meine Augen machen bling bling bling. Kann man mal spielen.

Kommt aber garantiert nicht heute Abend im Rocker, denn da ist Shed. The Killer. So heißt nicht nur sein aktuelles Album, sondern der Typ, René Pawlowitz ist der Killer.

Liefert neben Shed noch unter 3000 anderen Pseudonymen wie Wax, EQD, Traveller (mit dem Hit A100) und wasweißichdennnoch stets im Auftrag des ehrlichen Technos Musik ab. Mag ich. Da kann man hingehen heute.

Ein Block weiter hat man Flashmob verpflichtet, die letztes Jahr u.a. mit “Need in me” einen Kracher landen konnten.

Im direkten Vergleich mit der VA im Rocker würde ich sagen, eher die femininere Art und Weise der elektronischen Abendgestaltung. Shed ist halt dann doch mehr noch son Jungsding. Behaupte ich.

Was auch immer ich behaupte, im Mono feiert man am Freitag jedenfalls zu Electro Swing…

…und in der Schräglage weiht man wieder mal das neue Affengehege in der Wilhelma ein.

Nee, ist noch gar nicht fertig, und wird sowieso teurer. Ist ein Affengehege eigentlich schon Großprojekt? Ab wann ist ein Großprojekt ein Großprojekt? Definiert man das über Fläche, Kohle, Prestige?

Das Speakeasy ist jedenfalls im Stuttgarter Vergleich ein echtes Großprojekt an Club. Gut, ans Penthouse oder ans Zapata (Loco Dice am 1.2.) kommt man natürlich nicht ran, will man aber garantiert auch nicht. Am Freitag ist da alles Mögliche an moderner Clubmusik…

…ähnliches Programm am Freitag auch nebenan im Wurst…

…und schön Soul legt Athina, einst Emilios Padawanin, im Wihlemspalais auf. Hat schon ab und zu gezeigt, dass sie es kann und Feeling hat.

Den Samstag kann man zum ersten Mal in diesem Jahr bei Kultur und Mett in der westlichen Brightzeit starten.

Der ausstellende Künstler beschäftigt sich laut Veranstalter mit  Buchstaben, Schuhen und Musik, also fast wie auf Instagram, nur ohne Buchstaben und Musik. Man könnte mal eine Ausstellung mit Katzen und Essen machen. Und Wolkenbilder. Ich sag: Das funktioniert. Okay, Scherzchen, Kecks Zeug sieht wirklich ganz nice aus, siehe hier. Gibts am Samstag auch zu kaufen.

Im Tonstudio relauncht unser über alles geliebter, bester Skully ever in Stuttgart, weil es halt auch nur einen einzigen Skully in Stuttgart gibt, gemeinsam mit Super-Änna und Selector Birdman seinen Samstag im Tonstudio. Heißt jetzt Big Fun und soll rappiger werden.

Rap und Co auch im zwölfzehn…

…und nur Rap im Speakeasy mit Toni L.

War der erst nicht neulich mal da?

Kommen wir zum Techno. Im KimTimJim sind HVOB am Start. Ich glaub, ich verwechsel die gerade mit jemand anders mit H vorne. Hm.

Die HVOB (Her Voice Over Boys) konnten mit der EP “Dogs” punkten und rücken mit Drummer an. Kein Drummer, dafür ein Salamander gibt es im Kowalski…

…und Channel X, ebenfalls auf Stil vor Talent unter Vertrag, im Romy S.

Joseph Capriati stempelt im Lehmann für die Sechsstundenschicht…

…da freut man sich am Sonntag auf Tatort. Ah nee, viel besser: Polizeiruf Rostock! Besser als die viele Tatort-Duos und jetzt freut sich auch der Ken aufs Wochenende. Oder er macht beim Poetry Slam mit. “Damals, im Motor City Ferienlager, hab ich mir ne Flöte in….” Nee! Nee. Lassen wir das.

Slam the Wochenende, Happy Petra und Brigitte, see you at Köfteland and meet her at Gerber.

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