Solitude Küche

Gyros in Paris und Niggaz in Pita: Wir treffen uns morgen früh an der Hirschbuckel-Grillstation. Vielleicht kommt Cacau auch, hat jetzt frei. Innen- und Kreuband gerissen, aua. Und Cro in der Schleyerhalle ist ausverkauft. Letzte Woche beim Auflegen, der neue Klassiker, junge Frau kommt mit leuchtenden Augen zum Pult gestürmt, kein Wunder, hat sie doch ein so wunderschönes Pult gesehen: “Können SIE was von CRO spielen?” “Erstens bin ich nicht der SIE und zweitens vielleicht später.”

Hat Harald Völkl vom Fototumblr Fuckyeahstuttgart Cro fotografiert? So mit der Hafendörfer Bäckertüte in der Hand und sich gerade ein halbes Hörnchen unter die Maske ins Göschchen schiebend? Wahrscheinlich nicht, hält Harald doch eher die Stadt im Detail fest. Lohnt sich immer mal wieder draufzugehen.

Wer kein Interweb hat kann das hier zwar auch nicht lesen, aber vielleicht trotzdem heute Abend in die Ebene 0 gehen, da stellt Harald nämlich unter dem Titel “Solitude” einige Fotos aus.

Noch etwas hochwertigere Infos als obiges Gelaber: “Von der Schwierigkeit der Verbindung mit Anderen, von entleerten Orten. Die Anwesenheit des Menschen in seiner Abwesenheit, manifestiert in Oden aus Beton und Putz und Stein. Ohne Bezug und Sinn, nur für sich selbst. Die Orte des Entladens.

Vom alleine durch die Stadt laufen, vom dabei zufrieden sein. Die Zeichen erkennen, verdichten, reduzieren. Kreativität im Umgang mit dem Ort in sich selbst. Die Leere füllen mit Mustern. Die Orte des Aufladens.

Von Einsamsein und Gemeinsamsein. Sie unterscheiden nur drei Buchstaben, sie gehören zueinander. Erfahrungen teilen, die Muster zu Verbindungen werden lassen, nach außen ins Wir. Gemeinsam über uns selbst hinaus. Die Orte des Einladens.”

Die Ebene 0 hat übrigens einen neuen Wettbewerb ausgeschrieben, diese Wand in der Tiefgarage gilt es zu bemalen.

Man kann noch bis zum 27. Oktober seine Ideen einschicken, mehr Infos auf der Seite.

Vom Züblin Parkhaus bis zum KimTimJim ist es nicht mal ein Baumgartner-Sprung, und da gibt es heute Abend nur nicht House in der Küche, sondern auch Stil-Inspiration:

Diesen Look könnte ich mir durchaus bei diversen Stuttgarter Männern vorstellen, falls sie ihn nicht schon tragen (das Kreuz ist optional).

Der Otco Octa kommt aus einer großen Stadt und macht ungefähr so Musik.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=zYeRieq1gYo[/youtube]

Die Plattenteller stehen wie letzte Woche schon gesagt aufm Herd, der Typ spielt live, was auch immer das heute heißt und es kostet heuer auch nur friendly five euros.

Bin heute auch unterwegs und zwar mit Treier im Treff.

Mit etwas Fantasie sieht der Robin aus wie Mc Fitti, alle drehen durch, und ich geh derweil kiffen im Lager. Das wird ein super Abend. Im Transit trefft ihr übrigens den Fuffbert, im Tonstudio sind Mark Ski & Noklu und im Rocker gibt es noch mehr Techno bei der Reihe Wilde 13  Wilde 33.

Wilde 16 Jahre wird das Climax im Oktober. Am heutigen Abend ist die dazugehörige, längst legendäre gehste-heute-auch-Absturz-Party. Leider nur mit Einladung. Gratulation an dieser Stelle. Und übrigens: Unser Aussi hat neulich einen grandiosen Text über das Climax in der StZ gebracht. 

5 Comments

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.