Bauzaun-Update

Neulich bin ich wieder mal am Bauzaun an der S21-Baustelle vorbeigelaufen – seit das nicht mehr meine Laufstrecke ist war ich da lĂ€nger nicht mehr. Am Zaun wird jetzt Werbung fĂŒr den neuen Stadtteil Rosenstein gemacht, der auf Teilen der frei werdenden GleisflĂ€chen entstehen soll – und die Stadt Stuttgart als Besitzerin des GelĂ€ndes will die BĂŒrger an der Entscheidung beteiligen, was genau mit dem Areal passieren soll, so zumindest die Theorie im Jahr 2012.

Und dann hat man wohl ĂŒberlegt, kommt, wir sprechen doch mal die jungen Leute an. In ihrer Sprache. Und das sieht dann so aus:

Da hab ich mich doch direkt von angesprochen gefĂŒhlt. Ich wollte auch gleich auf eine der aufgehĂ€ngten Karten meine WĂŒnsche fĂŒr das Rosenstein eintragen, aber ups, das sind ja gar keine echten Karten, auf die jemand was draufgeschrieben hat, sondern die sind nur aufgedruckt. Schade.

Aber auch nicht gut aussehende junge MĂ€nner werden angesprochen:

So sieht’s ĂŒbrigens gegenĂŒber aus, wo frĂŒher mal der Landespavillon stand. Auch nicht schön, trotz romantischem Gegenlicht.

Wer mehr ĂŒber das Rosenstein wissen und wirklich einen Wunsch auf einer Karte hinterlassen will – guggschdu hier.

1 Comment

  • martin sagt:

    OB Schuster zu den Kostensteigerungen.

    Zu den Berichten ĂŒber die heutige Aufsichtsratssitzung der Bahn AG erklĂ€rte OberbĂŒrgermeister Dr. Wolfgang Schuster in Stuttgart:
    „Es ist konsequent, dass die Bahn den Finanzierungsrahmen aus der eigenen Tasche um 1,1 Milliarden Euro aufstocken will. Damit steht sie letztendlich fĂŒr eigene Planungsfehler ein.
    Was unsere finanzielle Beteiligung angeht, ist die Situation sehr deutlich: Es gibt eine gĂŒltige Finanzierungsvereinbarung, in der ein Risikopuffer enthalten ist. Die Bahn hat mehrfach erklĂ€rt, dass hiermit sĂ€mtliche finanziellen Risiken wĂ€hrend der Bauzeit abgedeckt und finanziert sind. Insoweit stellt sich die Frage nach einer Beteiligung der Stadt Stuttgart an Mehrkosten nicht. Bauherr ist die Bahn. Sie hat damit Verantwortung fĂŒr Planung und AusfĂŒhrung. Wir haben als Stadt keine Möglichkeit, auf die Kostenentwicklung Einfluss zu nehmen. Deshalb werden wir auch nicht mehr zahlen.
    Bevor die Bahn die vertraglich fixierte Sprechklausel ĂŒberhaupt in Anspruch nehmen kann, werden durch von uns bestellte SachverstĂ€ndige eine Reihe von Fragen zu den jetzt dem Aufsichtsrat vorgestellten Zahlen objektiv geklĂ€rt.
    Ich begrĂŒĂŸe sehr, dass die Bahn sehr zeitnah ein effizientes Management installieren will, um weitere Mehrkosten und Verzögerungen beim Projekt zu vermeiden.“

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