EM-Service

(Bild Boomy) 

Plunder in the city. Die sehen auch schon bisschen wundgelegen aus. Wie der Thorsten. Hat sich das ganze Wochenende wundgelegen. Wollte eigentlich das Gigalomanische-Super-EM-Sonderheft für uns anlegen, hat er aber nicht. Sass halt im Herbertz rum statt dessen.

Nachdem der Setzer den Philosophie-Teil bereits am Freitag übernommen hat, JMO2 Tage zuvor erste Vorrunden-Prognosen und Aussi sowieso wie immer ganz nah dran ist, eine kurze schnelle Übersicht an Übersichten für alle Menschen, die ungern allein daheim sind oder keine private EM-Studios mit englischem Lager-Bier oder Tannenzäpfle veranstalten und sich halt einfach gern draußen zwischen in die Masse zwängen, ein Event, ein Happening, aber nicht wissen wo sie das tun sollen, sagen wir es ihnen, nein falsch, dafür haben wir keine Energie und verlassen uns auf andere Leute, die das schon ausführlich gemacht haben. Ein Service-Service-Eintrag sozusagen.

Online nachschlagen kann man z.B. auf Kesselfieber.

Über 70 Locations drin, detailliert das Viewung-Angebot pro Spot beschrieben.

Weil ich es am Samstag mit Cin davon hatte, kann man auch nochmals hier smartassen: Der Begriff “Public Viewing” war  zunächst in Deutschland mit Rudelgucken belegt, im englischen Sprachraum wird der Begriff wesentlich breiter ausgelegt – von Tag der Offen Tür bis öffentlichen Leichenaufbahrung. Sagt auch Wiki, ey.

Die Kollegen von LIFT haben alles andere als wundgelegen und brav ein A6-Sonderheftle in die Juni-Ausgabe eingelegt…

…und uns freundlicherweise ein PDF davon überlassen. Klatsche ich dann noch an die Seite. Maises, ziemlich ausführliches Ding inklusive mit Prognosen verschiedener Landsleute, Highlight Erdal für Deutschland.

Zu guter Letzt noch bisschen Service fürs ifone, sorry, iphone. Vor zwei Jahren brachten sie uns den WM-Spicker, jetzt kommen vier Stuttgarter Fußballfans mit dem selbst entwickelten wie kostenlosen EM-Spicker ums Eck.

Neben der eigenen Gestaltung und Textarbeit konnte das Quartett noch Thomas Hitzlsperger als Gastautor ins Boot holen, der auch, so die Info, “während des Turniers aus dem EM-Nähkästchen plaudern wird”.

Mit seiner Holland-Prognose steht er schon mal gar nicht schlecht (der Text ist natürlich schon vor Samstag entstanden), also falls Deutschland am Mittwoch gewinnt… ge, Bendax.

Wurde scheinbar wohl auch eine kleine KTV-Tweet-Affäre eingebaut und zwar hat es wohl der frisch lobotomierte Meireles in die App geschafft.

Zur App geht es hier und hier zu Kesselfieber und da zum LIFT Guide.

Update am Dienstag, gerade im Netz entdeckt:

Anmelden und Marcel Reif und Co bald arbeitslos machen. Oder nur zuhören. Mehr Infos auf Süddeutsche.

www.marcel-ist-reif.de

5 Comments

  • Paul sagt:

    Oh Mann, die “Celebs” mit ihren “Expertenmeinungen”, wurden die als Look-a-likes ausgewählt? PAULINA sieht aus wie Kolumbiens Valdarama, SOFIE wie Claudia Roth und PETR ist doch der jüngere Bruder von Günther Schäfer, oder? Und dann ERDAL … da haben sich die Jungs von EM-Spicker mit dem Hitzlsperger schon den richtigen ausgesucht. Wobei er bei vielen seiner Prognosen (England!) eine sehr spezielle Sicht hat … sehr witzig!

  • martin sagt:

    bei den lift prognosen nahm man weniger “celebs”, sondern hat immer entsprechende stuttgarter bürger mit jeweiligen wurzeln der teilnehmenden länder gesucht.

    und was sagt denn der hitze zu england?

  • DeutschistkeineSchande sagt:

    Soso, Aufbahrung eines Toten. Am besten gleich ein Bild mit dem “Handy” machen.

    Der Ausdruck Public Viewing wurde im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 im deutschen Sprachgebrauch etabliert. Es handelt sich dabei um ein Lehnwort, das im Deutschen eine engere Bedeutungsspanne besitzt als im englischen Sprachraum,[2] wo der Ausdruck im Allgemeinen die öffentliche Präsentation einer Sache[3][4] – wie etwa einen Tag der offenen Tür oder (in den USA) die öffentliche Aufbahrung eines Toten – bezeichnet.

  • BenDax sagt:

    hoogmoed komt voor de val 🙂

  • martin sagt:

    ey, das hab ich sogar verstanden 😉

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