Bahnhofspfennig

Schöne Idee, natĂŒrlich Fake – gab’s das nicht schon mal letztes oder vorletztes Jahr zum 1. April? Die Tage hatten wohl nicht wenige Stuttgarter diesen Brief im Briefkasten, in dem unser noch-OB Schuster vermeintlich fĂŒr die Kosten des neuen Bahnhöfles um eine Spende der BĂŒrger unter dem Namen Bahnhofspfennig bittet, alles in allem etwas im Duktus und Stil seines berĂŒhmten 130.000-Euro-Briefes vor der Volksabstimmung. 

Wer hinter der Aktion steht ist wohl noch nicht bekannt, hier oder nach dem Sprung gibt es die offizielle Stellungnahme der Stadt.

Wer trotzdem spenden möchte – nur zu:

GefÀlschte Briefe auf stÀdtischem Briefpapier aufgetaucht

In Stuttgart kursiert erneut ein gefĂ€lschter Brief mit der Unterschrift des OberbĂŒrgermeisters. Darauf wurde die Stadtverwaltung heute auf Grund zahlreicher BĂŒrgeranfragen aufmerksam.

Auf fingiertem stĂ€dtischem Briefbogen ist das Schreiben „An alle Stuttgarter Haushalte“ adressiert. In dem Schreiben ist von „völlig ĂŒberraschenden Mehrkosten“ beim Projekt Stuttgart 21 die Rede. Weiter heißt es: „Um nun diese Kosten gerecht umzulegen, hat der Gemeinderat (beschlossen), eine freiwillige Abgabe in Form eines Bahnhofspfennig einzufĂŒhren.“ Dem Schreiben liegt ein ÜberweisungstrĂ€ger bei.

„Hier wird versucht, mit einem gefĂ€lschten Schreiben Verunsicherung und Unfrieden in der Stadt zu stiften. Das ist unanstĂ€ndig“, so Markus Vogt, Sprecher der Stadt.

Das Schreiben ist tĂ€uschend echt, verwendet die Unterschrift des OberbĂŒrgermeisters. Die Stadt prĂŒft strafrechtliche sowie zivilrechtliche Schritte und wird den Brief an die Polizei ĂŒbergeben.

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