Fuck the Diet

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=SKvCJYU53sA[/youtube]

Den Spot gibt’s echt und der Spruch ist ernst gemeint. Der Shitstorm ist bereits in vollem Gange und das ist die Antwort von Du Darfst von der Facebook-Seite:

Liebe Du darfst-Fans, wir haben eure zahlreichen Kommentare gelesen und bemerkt, dass unser neuer TV-Spot einige von euch irritiert und verärgert hat. Gerne möchten wir euch daher erklären, wieso wir uns bewusst für die Wortwahl „Fuck the Diet“ entschieden haben. Wir wissen, dass die Gedanken bei vielen Frauen häufig um Kalorien und Gewicht kreisen – richtig glücklich macht das nicht! Das kennt ihr doch sicherlich auch? Und deshalb möchte Du darfst sich gegen den Diätenwahn stark machen. Dafür haben wir bewusst diese etwas drastischere Wortwahl gewählt, um eine Diskussion rund um das Thema Diäten anzustoßen. Wir verstehen „Fuck the Diet“ als emotionalen Ausdruck einer Einstellung, von der wir glauben, dass sie von einer Menge Frauen insgeheim herbeigewünscht wird. Natürlich haben wir im Vorfeld mit ganz vielen Frauen jeden Alters über das Thema gesprochen und ihnen auch unseren Werbespot gezeigt – und viel Zustimmung erhalten. Das hat uns darin bestärkt, diesen mutigen Weg zu gehen und auch Kritik einzustecken. Zu jeder Diskussion gehören schließlich unterschiedliche Meinungen und das finden wir ok.

25 Comments

  • brudege sagt:

    Ich will so bleiben wie ich bin – fuck the diet!

  • KarinHPL sagt:

    Hallo,
    habe untenstehende Email gerade an Unilever geschickt.
    Sicher gibt es etliche, die mir nicht zustimmen. Aber ich weiß auch, das viele meine Meinung teilen.
    “F…” soll das sein, was Frauen denken? Ich denke nicht in solchen Worten – nicht in Englisch, was ich hauptsächlich spreche, und auch nicht in Deutsch, auch wenn ich gegen den Diätenwahn bin.
    Aber: Wie tief kann Werbung sinken? Man sollte nie vergessen, was Werbung will. Auf keinem Fall sich nur mit einer Zielgruppe solidarisieren. Ds Ziel ist simple > VERKAUF und Konsum!
    ————————————–
    Betrifft: Schlechter Geschmack – Ihre Werbekampagne
    http://www.du-darfst.de/FuckTheDiet

    Guten Tag,
    wie schlecht muss es “Du darfst” bzw. Unilever gehen, wenn Sie sich jetzt mit schlechten Geschmack, d.h. schlechter Sprache, an vorwiegend junge Menschen wenden.

    Mit dem Slogan “Fuck the diet” sind Sie sehr tief gesunken. Oder denken Sie, dass die Verwendung der Englishen Sprache, die sowieso leider immer noch ein Großteil der Deutschen Bevölkerung nicht kann, Ihre Entscheidung besser macht.

    Stellen Sie sich vor, wenn Sie Deutsch verwendet hätten. “Ficke die Diät”-klingt das nicht super?

    Gleich auf der ersten Internet-Seite von Unilever Deutschland steht “Wir helfen den Menschen, sich gut zu fühlen, gut auszusehen und mehr vom Leben zu haben.” Gehört nicht auch eine gute Sprache dazu, Erfolg zu haben?

    Der neue Slogan “F…” ist unseriös, wider des guten Geschmacks und in einer gewissen Weise auch jugengefährdend.

    Auszug aus Unilever Vision und Grundsätze

    > “Unilever-Produkte berühren das Leben von mehr als 2 Milliarden Menschen jeden Tag …Wir inspirieren Menschen jeden Tag zu kleinen Taten, die zusammen eine große Wirkung auf die Welt haben können.” Eine Welt mit Menschen, die alle paar Minuten alles mit “F…” kommentieren?

    > “Wir haben immer an die Stärke unserer Marken geglaubt, die Lebensqualität der Menschen zu verbessern und die richtigen Dinge zu tun. Weil unser Geschäft wächst, nimmt auch unsere Verantwortung zu.”

    Meint Unilever, dass die Benutzung des F-Worts bedeutet, die Menschen zu animieren das Richtige zu tun?

    > “Unsere Unternehmensgrundsätze legen fest, dass für den Erfolg “die höchsten Standards des unternehmerischen Verhaltens gegenüber jedem verlangt sind, mit dem wir zusammenarbeiten, gegenüber der Gesellschaft und gegenüber der Umwelt, auf die wir Einfluss haben.” ”

    Denken Sie, dass wir alle nun, um zum Beispiel konstruktive Kritik anzubringen, unsere Schreiben an Sie mit “F…” beginnen sollten?

    > “Positiver Einfluss – Unser Ziel ist, auf vielfältige Weise positiv Einfluss zu nehmen: durch unsere Marken, unsere geschäftlichen Aktivitäten und Beziehungen, durch freiwillige Beiträge und durch die verschiedenen anderen Aktionen, mit denen wir uns in der Gesellschaft engagieren.”

    Haben wir uns jetzt zu bedanken, dass Sie als großes weltweites Unternehmen nun positiven Einfluss darauf nehmen, dass das “F…” in unserer täglichen Sprache fest integriert wird?

    Und so könnte ich weiter aufzählen, um darzulegen, dass diese Werbekampagne eigentlich nicht zu Ihnen passt und das Vertrauen in Ihre Integrität, der Übereinstimmung Unilevers Wertesystems mit dem Ihres Handeln in der Kampagne zerstört.

    Übrigens, ich bin nicht eine alte verknöcherte Frau, die alles moderne ignoriert. Ich bin mit meinen noch jungen Kinder und 5 Enkelkindern das, was man als Rollenbild (Engl. Role model) einer jungen, modernen Oma bezeichnen kann. Ich bin offen für alles moderne und junge, auch oft verrückte und habe Verständnis für moderne Sprache, Musik und Mode usw., die junge Menschen lieben, auch wenn mir selbst nicht alles gefällt. So weiß ich durchaus, dass “F…” schon “erfolgreich” von jungen Menschen verwendet wird, bereits zu viel.

    Ich bin sehr weltoffen, habe Jahrzehnte in einem anspruchsvollen Job in einer weltweiten Amerikanischen Firma gearbeitet und habe sowohl geschäftlich als auch privat viele Länder, Menschen, Sprachen und Kulturen kennengelernt.

    Gerade das macht mich sensible dafür, das man als Unternehmen und besonders beim Auftritt in der Öffentlichkeit nicht die Werte einer guten Sprache zum Zweck der Profitmehrung vergessen sollte. Ein Erziehungsauftrag von Firmen wird oft regelrecht ignoriert, was ich für falsch halte. Hat nicht gerade Werbung heute einen sehr großen Einfluss auf das Verhalten von Menschen, nicht nur auf das Kaufverhalten?

    So, ich werde mit meinem Kommentar sicher nicht Ihre “F…”-Kampagne aufhalten, auch wenn ich denke, dass das diese Werbung der falsche Weg ist, eine breite Masse junger Menschen anzusprechen.

    Aber vielleicht sollte auch ich umdenken und nächstes Mal, wenn ich eine Kritik anbringe, an eine Firma, Behörde o.ä. schreibe, mit dem Gruß “F…” beginnen um IN zu sein.

    Beenden möchte ich aber zumindestens heute mein Schreiben
    mit freundlichen Grüßen

  • Niko sagt:

    @Karin: Ich hätte dann ehrlich gesagt schon so was wie “Fuck you and your Lyoner” drunter geschrieben, oder wenigstens mit der immer gültigen Anrede “Scheiß die Wand an, Herr Unilever” begonnen.

    Fuck yeah Querulanz!

  • Ich sag nur, einfach mal die ersten Minuten von dem hier reinziehen:
    http://www.youtube.com/watch?v=7MBaEEODzU0
    Classic. Fuckin’ classic. Fuckin’ fuck classic.
    “Du darfst” es auch einfach ignorieren.

  • Fitzellurch sagt:

    also wenn man schon mit “Fuck the diet” wirbt…eher mit so einem Video hier
    http://youtu.be/lEjgXC5v5_8 als nur mit perfekt aussehenden Menschen mit Model-Figur ;o

  • Martin Sp. sagt:

    Du, das macht mich voll betroffen, du. Und den Regenwald erst, du.

  • der Felix sagt:

    bei google-Suche »Fuck the diet« is K.TV mal wieder ganz vorne mit dabei … bin gespannt wann die ersten auftauchen und K.TV als offiziellen Kanal von Du Darfst sehen … 🙂

    Mich stört die Wortwahl gar nicht, das ist nicht der Punkt. Es ist einfach peinlich gewollt cool und nicht authentisch. Die hatten bisher immer ’nen Stock im Arsch, den Stock jetzt pink anzumalen macht das ganze nicht besser.
    Die verwendete fake-gesprühte Typo is auch so’n Ding. Leude, gleiche Buchstaben sollten sich wenigstens ein bisschen untereinander unterscheiden, damit’s authentisch gesprüht wirkt …

  • westernbasti sagt:

    und was ist daran jetzt so schlimm? ist jetzt ausgerechnet unilever schuld an der ausbreitung von anglizismen? und wer übersetzt ‘fuck’ heute eigentlich noch mit ‘ficken’ (ausser google-translator)?

  • Frank sagt:

    Fuck the diet ist viel zu hart – die können doch auch anders werbung machen… Wenn die sagen: Fick die Diät – geht das dann auch?

  • afro-dieter sagt:

    wäre “Scheiß auf die Diät” besser? Der Slogan is für mich ne Mischung aus Mut und Naivität – so nen Konzern musst du erst mal zum Fluchen bringen, ich dachte die wären mehr Polly Pocket als Setzer 😀

    Und Mädchenmannschaften, die das als die große geheuchelte Werbung erkennen, haben wohl grad erst die Augen aufgemacht!?

    Aber interessante Entwicklung…

    PS: (ich bin kein Mitarbeiter oder Angehöriger von Unilever Deutschland GmbH)

  • lucida sagt:

    hab gestern gedacht, ich hab mich verhört (und nicht weiter drüber nachgedacht) – dem war wohl nicht so – haha 😀

  • michel sagt:

    Ich finde das dumm und viel gebrauchte Wort”COOL” noch schlimmer.
    Why don’t you “FUCKING GERMANS”just speak your own “fucking”language?

  • Martin Sp. sagt:

    Weil sich “kühl” in unserer verfickten Sprache verfickt blöd anhört.

  • afro-dieter sagt:

    soll mer “cool” mit “fetzig” ersetzen?!

  • Thorsten W. sagt:

    Ich finde man sollte generell alle Füllwörter mit “fei” ersetzen.

  • Martin Sp. sagt:

    San mer fei in Bayern?

  • michel sagt:

    Weder cool noch kuehl.In Deutschland wird sehr viel Dummes gelabert.

  • afro-dieter sagt:

    Nice story bro

  • Tim Ebner sagt:

    Hallo,

    den Fall von Du Darfst habe ich auch in meinen Beitrag zu Auslösern von Shitstorms aufgenommen. Der Beitrag basiert auf meiner Diplomarbeit. Es geht darum, wie der Verstoß gegen gesellschaftliche Werte zu Shitstorms führen kann.

    Über kritische Kommentare, Likes und Shares würde ich mich freuen!
    https://www.facebook.com/ShitstormSchnueffler/posts/300635360036109
    http://bit.ly/shitstorm_ursachen

    Viele Grüße aus Münster

  • michel sagt:

    Sind die Germans nun alle “SHITHEADS” geworden?
    Die deutsche Sprache ist nun ja zur einer SHIT-Sprache geworden,und dier deutschen “SHITHEADS”sind noch stolz darauf und schreiben eine “Doctor” Arbeit darueber!
    Armes Germany!!
    Euer Deutscher Michel

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