The Weekender

“The Weekenders”, Spitzenlied von The Hold Steady – wenn man Artdirektoren-Rock mag. Tu’ ich manchmal obwohl ich einen feuchten Mist von Claims und so Zeug verstehe. Ob die neue Zeitschrift “The Weekender” sich da einreiht – keine Ahnung. Dirk Mönkemöller, ein alter PRINZ Kollege aus Köln – Düsseldorf macht die.

THE WEEKENDER ist ein Independent-Magazin zu den Themen Wohnen, Reisen und Natur. Ab Mittwoch, dem 13. April ist die erste Ausgabe von THE WEEKENDER bundesweit erhältlich. Das Magazin zeigt auf insgesamt 100 Seiten neun bildstarke Geschichten – vom Hausboot in Berlin über ein New Yorker Loft bis hin zu einem Schloss in Belgien. Und so sieht das aus.

Kostet 8 Euro. Erscheint alle drei Monate – zwischendrin muss man halt in den Kurzurlaub fahren. Konzeptkunst: gibt’s in Stuttgart nur am Flughafen und am Bahnhof. Ich bin aber vorsichtig, wenn’s um “Rückzugsorte” geht. Das setzt voraus, dass man irgendwie ständig im Krieg oder an der Front ist. Will ja keine Sau. “Kleine Fluchten” finde ich auch doof. Entweder richtig flüchten oder halt Verstecke spielen.

Schöne Wohnungen schaue ich aber gerne mal an. Zum Beispiel auf dieser einen Seite, deren Namen ich immer vergesse, weil ich zu faul zum bookmarken bin, ah, genau, da isses wieder: The Selby.

Da zeigen auch einige angegraute Hipster ihre Ateliers und Wohnungen in hippen Ecken von New York, East Brunswick oder Miami Hallschlag.  Gentrifizierung, war das glaube ich. Haben auch fast alle sündhaft teure Küchengeräte, begehbare Schuhschränke und finden Banksy und Radiohead geil. Wenn man übrigens bei “angegraut” nicht aufpasst, dann tippt man “angeraut”. Das ist – glaube ich – was anderes.

1 Comment

  • Toni D. sagt:

    Endlich mal wieder schöne Beiträge fernab von babylonischen Selloutbunkern in der Innenstadt, Brandschutzfallen im Underground oder Low Budget Videoshoots.

    Das Mag sieht ganz nett aus. Bestimmt leichte Kost zum drüberstöbern und mal die Sinn schweifen lassen. Alle drei Monate kann man sich das schon mal gönnen.

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