Röhre macht bis mindestens Januar 2012 weiter

War ein ziemlicher Alarm Mitte Oktober, als Setzer von der überraschenden, besser gesagt kurzfristigen Kündigung der Röhre auf 31.12.2010 berichtete. Noch überraschender war, dass sowohl Kulturbürgermeisterin Susanne Eisenmann und der Leiter des Liegenschaftsamtes nichts von dieser Kündigung wussten. Das Liegenschaftsamt ist der Vermieter der Röhre.

Nach dem Trubel war man um Schadensbegrenzung bemüht und einigte sich darauf, dass man unbefristet mit einer vierwöchigen Kündigungsfrist weitermachen kann, bis die Röhre zwingend wegen S21 weichen muss. Klingt erst mal okay, Susi fands ne super Lösung, ist aber planungstechnisch für Club und gerade für Konzertveranstalter höchst ungünstig. Buchste ungern ne Band für Juli, wenn Ende April die Kündigung reinflattern könnte.

Nun aber gute Nachrichten, wie man im aktuellen LIFT oder gestern in der Stuttgarter Zeitung nachlesen kann. Die Röhre darf jetzt bis 15. Januar 2012 weitermachen – mindestens. “Denn solange die Deutsche Bahn im Zuge der Bauarbeiten zu Stuttgart 21 die Fläche am Wagenburgtunnel nicht benötigt, sollen weiterhin Konzerte und Partys in der Röhre stattfinden. Dies hat die Kulturbürgermeisterin Susanne Eisenmann den Betreibern des Clubs vor wenigen Tagen mitgeteilt”, so der StZ-Artikel.

Derzeit wird vom Liegenschaftsamt ein Vertrag ausgearbeitet, der das wasserdicht regelt. Weiterhin hat Eisenmann wohl versprochen, sich im Sommer bei der Bahn über die aktuelle Baulage zu informieren. Eventuell ist dann eine weitere Vertragsverlängerung möglich. Außerdem soll laut StZ dem Live-Club gerade wegen dem Trouble im vergangenen Herbst im Sommer ein paar Euros bei der Miete nachgelassen werden.

www.die-roehre.com

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